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Die Check­lis­te für den erfolg­rei­chen Hausverkauf

Da der Ver­kauf einer Immo­bi­lie sehr umfang­reich ist, kann man schon mal etwas aus dem Auge ver­lie­ren. Jedoch kön­nen sol­che Miss­ge­schi­cke bares Geld kos­ten. Wel­che Unter­la­gen sind für den Ver­kauf wich­tig? Was muss bei der Vor­be­rei­tung der Immo­bi­lie alles bedacht wer­den, damit der Ver­mark­tungs­pro­zess kurz bleibt und die Immo­bi­lie nicht unter Wert ver­kauft wer­den muss? Mit unse­rer Check­lis­te behal­ten Sie den Überblick.

Fra­gen vor dem Verkauf

  • Ist jetzt der rich­ti­ge Zeit­punkt für den Ver­kauf mei­ner Immobilie?
  • Wie viel ist mei­ne Immo­bi­lie wert?
  • Wel­chen Ver­kaufs­preis möch­te ich erzielen?
  • Wie lang darf der Ver­kauf mei­ner Immo­bi­lie maxi­mal dauern?
  • Wel­che Steu­ern kom­men beim Immo­bi­li­en­ver­kauf auf mich zu?

Unter­la­gen

  • Liegt ein Ener­gie­aus­weis vor oder muss er bean­tragt werden?
  • Grund­buch­aus­zug
  • Aktu­el­le Mieterliste
  • Sal­den-/Kau­ti­ons­lis­te
  • Gebäu­de­ver­si­che­rung
  • Betriebs­kos­ten­ab­rech­nun­gen der letz­ten zwei Jahre
  • Grund­ris­se
  • Nach­wei­se Renovierungsmaßnahmen
  • Wohn­flä­chen­be­rech­nung
  • Wel­che Unter­la­gen sind zusätz­lich nötig und wo bekom­me ich sie?

Immo­bi­lie vorbereiten

  • Immo­bi­lie für den Ver­kauf vorbereiten
  • Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren durchführen
  • Pro­fes­sio­nel­le Fotos der Immo­bi­lie machen

Ver­mark­tung

  • Mit wel­chem Ange­bots­preis gehe ich an den Markt?
  • Wer ist die Ziel­grup­pe für mei­ne Immobilie?
  • Wo und wie errei­che ich mei­ne Zielgruppe?
  • Wie hoch ist der Zeit­auf­wand zur Ver­mark­tung mei­ner Immobilie?
  • Habe ich die Zeit zur Ver­mark­tung mei­ner Immobilie?
  • Wel­che Kos­ten kom­men für die Ver­mark­tung auf mich zu?
  • Pro­fes­sio­nel­les Expo­sé erstellen
  • Wie erhal­ten Inter­es­sen­ten ein Exposé?
  • Besich­ti­gungs­ter­mi­ne mit Inter­es­sen­ten vereinbaren
  • Besich­ti­gungs­ter­mi­ne mit Inter­es­sen­ten durchführen
  • Habe ich an Werk­ta­gen Zeit, Besich­ti­gun­gen durchzuführen?
  • Wor­auf muss ich bei der Besich­ti­gung achten?
  • Wie gehe ich mit Inter­es­sen­ten um?
  • Wor­über muss ich Inter­es­sen­ten infor­mie­ren? Gibt es Mängel?
  • Wel­che Fra­gen könn­ten Inter­es­sen­ten stellen?
  • Inter­es­sen­ten­ma­nage­ment
  • Wie hole ich Kauf­an­ge­bo­te ein?
  • Wie ver­hand­le ich mit Interessenten?
  • Wie erzie­le ich mei­nen Verkaufspreis?
  • Wie wäh­le ich den Käu­fer aus?
  • Boni­täts­prü­fung, ob der Inter­es­sent den Kauf­preis zah­len kann
  • Wann ertei­le ich den ande­ren Inter­es­sen­ten Absagen?

Abwick­lung Verkauf

  • Wer wählt den Notar aus?
  • Was gehört in den Kaufvertrag?
  • Gibt es recht­li­che Risiken?
  • Wie wird der Kauf­preis gezahlt? Direkt­über­wei­sung oder Notaranderkonto?
  • Wann und wie wird die Immo­bi­lie übergeben?
  • Was gehört ins Übergabeprotokoll?

 

Suchen Sie Unter­stüt­zung bei der Vor­be­rei­tung Ihres Immo­bi­li­en­ver­kaufs? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Nicht fün­dig geworden: 

https://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/bauen-wohnen/immobilienverkauf-46009045

https://www.finanztip.de/haus-verkaufen/

https://www.t‑online.de/finanzen/immobilien-wohnen/id_83847604/immobilienverkauf-diese-sieben-fehler-sollten-sie-vermeiden.html

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © ArturVerkhovetskiy/Depositphotos.com

 

 

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Auch bei hoher Nach­fra­ge ver­kauft eine Immo­bi­lie sich nicht von allein

Die Nach­fra­ge am Immo­bi­li­en­markt ist der­zeit fast über­all hoch. Da scheint es nicht schwer zu sein, Inter­es­sen­ten zu fin­den und das eige­ne Haus zu ver­kau­fen. Das mag in man­chen Fäl­len stim­men – aber nur, wenn Ihnen der erziel­te Ver­kaufs­preis egal ist. Hin­ter jedem erfolg­rei­chen Ver­kauf, bei dem in ange­mes­se­ner Zeit ein opti­ma­ler Preis erzielt wird, steckt in aller Regel eine Men­ge Arbeit. 

Wel­ches sind nun die ein­zel­nen Schrit­te in einem erfolg­rei­chen Ver­kaufs­pro­zess? Begin­nen wir mit einer der ent­schei­den­den Grund­vor­aus­set­zun­gen – der Bestim­mung des aktu­el­len Markt­werts der Immo­bi­lie. Aller­dings: wer sich nicht täg­lich damit beschäf­tigt, kann in der Regel nicht wirk­lich ein­schät­zen, wie sich Fak­to­ren wie Lage, Grund­stücks­grö­ße, Wohn­flä­che, Art der Immo­bi­lie, Aus­stat­tung, Bau­jahr, durch­ge­führ­te Reno­vie­run­gen etc. unter Berück­sich­ti­gung der aktu­el­len Markt­la­ge auf den Wert einer Immo­bi­lie auswirken.

Immo­bi­lien­be­wer­tung und Preis­fin­dung: Das Fun­da­ment des Verkaufsprozesses

Wer aber nicht weiß, wie viel sei­ne Immo­bi­lie eigent­lich wert ist, fin­det auch kei­nen pas­sen­den Ange­bots­preis und kann sich erst recht kei­ne sinn­vol­le Preis­stra­te­gie über­le­gen. Der Ange­bots­preis ist aus meh­re­ren Grün­den, die hier nicht näher aus­ge­führt wer­den kön­nen, ent­schei­dend. Wird er falsch gewählt, kann das den gan­zen Ver­kaufs­pro­zess enorm beein­träch­ti­gen. Im schlimms­ten Fall fin­den Sie erst gar kei­ne Inter­es­sen­ten, gera­ten dann nach Mona­ten der Ver­mark­tung unter Zeit­druck und müs­sen die Immo­bi­lie schließ­lich unter Wert verkaufen.

Unter­la­gen beschaf­fen, Expo­sé erstel­len, Besichtigungsmanagement

Ist der rich­ti­ge Ein­stiegs­preis gefun­den, ste­hen als nächs­tes wei­te­re wich­ti­ge Arbeits­schrit­te an: Ver­schie­de­ne Unter­la­gen müs­sen zusam­men­ge­sucht oder bei unter­schied­li­chen Ämtern und Behör­den bean­tragt wer­den. Bei­spiels­wei­se muss bei der Besich­ti­gung unbe­dingt ein Ener­gie­aus­weis vor­lie­gen. Auch Grund­buch­aus­zug, Bau­plä­ne, Flur­kar­te und noch eini­ge ande­re Doku­men­te sind für den Immo­bi­li­en­ver­kauf erforderlich.

Als Nächs­tes muss die Immo­bi­lie pro­fes­sio­nell prä­sen­tiert wer­den, mög­lichst mit einem Expo­sé, das so gestal­tet wird, dass es auf Anhieb die rich­ti­ge Ziel­grup­pe anspricht. Das spart Eigen­tü­mern unnö­ti­gen E‑Mail-Ver­kehr, Tele­fo­na­te und Besich­ti­gun­gen, weil das Expo­sé bereits alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen ent­hält und weil dar­aus ersicht­lich wird, ob die Immo­bi­lie zum Bei­spiel für jun­ge Fami­li­en, Senio­ren oder Inves­to­ren geeig­net ist.

Auch das Besich­ti­gungs­ma­nage­ment soll­te wohl über­legt sein. Mas­sen­be­sich­ti­gun­gen erspa­ren vie­le Ein­zel­ter­mi­ne. Aber wie wählt man, wenn vie­le Inter­es­sen­ten auf ein­mal erschei­nen, unter ihnen den pas­sen­den Käu­fer aus? Dazu muss in einem nächs­ten Schritt auch die Boni­tät der Inter­es­sen­ten über­prüft wer­den. Außer­dem ist es wich­tig, den rich­ti­gen Umgang mit Inter­es­sen­ten zu fin­den, die Män­gel bean­stan­den oder den Preis vor dem Ver­trags­ab­schluss nach unten ver­han­deln wollen.

Jeden die­ser Schrit­te im Ver­kaufs­pro­zess kön­nen Sie sicher­lich auch allei­ne gehen. Aber für Pro­fi-Mak­ler han­delt es sich dabei um ihr täg­li­ches Geschäft. Ein Pro­fi-Mak­ler weiß, wor­auf es bei der Bewer­tung der Immo­bi­lie ankommt, wel­che Unter­la­gen für den Ver­kauf wich­tig sind, wie man mit einem Expo­sé die rich­ti­gen Inter­es­sen­ten anspricht, wie man Besich­ti­gun­gen opti­mal orga­ni­siert und unter meh­re­ren Inter­es­sen­ten den geeig­ne­ten Käu­fer aus­wählt. Er ist ein Garant dafür, dass der Ver­kauf Ihrer Immo­bi­lie so abläuft, wie Sie sich das vorstellen.

Möch­ten Sie sich zum Ver­kauf Ihrer Immo­bi­lie unver­bind­lich bera­ten las­sen? Kon­tak­tie­ren Sie uns. Wir hel­fen Ihnen gern.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © Peg­gy und Mar­co Lachmann-Anke/Pixabay.com

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Fami­li­en­nach­wuchs und Immo­bi­li­en­ver­kauf – Bes­ser mit Makler

Fami­li­en­zu­wachs macht glück­lich, bringt aber auch eine Men­ge Stress mit sich. Nicht sel­ten bedeu­tet ein (wei­te­res) Kind auch, dass Ihre alte Immo­bi­lie zu klein wird. Sie müs­sen sich also gefühlt um alles gleich­zei­tig küm­mern und ganz neben­bei wol­len Sie auch noch den Ver­kauf Ihrer alten Immo­bi­lie mana­gen. Das ist kei­ne gute Idee! Denn wer unter Stress ver­kau­fen muss, wird sel­ten mit dem Ver­kaufs­er­geb­nis zufrie­den sein. 

Seit der Geburt ihres zwei­ten Kin­des lebt Fami­lie Nowack in ihrer gemüt­li­chen Eigen­tums­woh­nung. Jetzt hat der Klap­per­storch uner­war­tet zuge­schla­gen und Baby Num­mer drei ist unter­wegs. Die Woh­nung wird zu eng für die nicht mehr so klei­ne Fami­lie. Eine neue, grö­ße­re Blei­be muss her, aber um die­se finan­zie­ren zu kön­nen, muss zuerst die alte Immo­bi­lie zu einem mög­lichst guten Preis ver­kauft wer­den. „Ich kann mich doch nicht um alles küm­mern!“, ruft Frau Nowack ver­zwei­felt aus. Und damit hat sie selbst­ver­ständ­lich voll­kom­men recht.

Ver­nünf­ti­ger­wei­se beschließt Fami­lie Nowack am nächs­ten Tag, einen Mak­ler zu beauf­tra­gen. Der küm­mert sich pro­fes­sio­nell sowohl um den Ver­kauf der alten Eigen­tums­woh­nung als auch um die Suche nach einer neu­en Immo­bi­lie und sorgt damit nicht nur für eine enor­me Ent­las­tung der gestress­ten Fami­lie, son­dern auch dafür, dass der Ver­kauf in einer ange­mes­se­nen Zeit über die Büh­ne geht und nicht zum gefun­de­nen Fres­sen für Schnäpp­chen­jä­ger wird.

Mit Qua­li­täts­mak­ler bes­ser verkaufen

Der Mak­ler beginnt sofort damit, die Immo­bi­lie bewer­ten zu las­sen. Wenn es um die Ein­schät­zung des Wer­tes ihrer Immo­bi­lie geht, bekom­men vie­le Eigen­tü­mer Kopf­schmer­zen. Es fehlt ganz ein­fach an Markt­kennt­nis. Als Ergeb­nis for­dern die Eigen­tü­mer oft einen viel zu hohen Preis. Das kann nicht nur den Ver­kaufs­pro­zess hin­aus­zö­gern, son­dern letzt­end­lich auch zu Geld­ein­bu­ßen füh­ren. Ein pro­fes­sio­nel­ler Immo­bi­li­en­mak­ler weiß durch sei­ne Erfah­rung und Kennt­nis des regio­na­len Mark­tes genau, wo der Preis ange­setzt wer­den muss.

Auch wenn es dar­um geht, das Ange­bot zu inse­rie­ren, lohnt es sich, einen Pro­fi-Mak­ler an sei­ner Sei­te zu haben. Wenn zum Bei­spiel der Grund­riss fehlt, oder die Fotos von schlech­ter Qua­li­tät sind, stößt die ange­bo­te­ne Immo­bi­lie nicht auf das gewünsch­te Inter­es­se. Wenn dann auch noch der Ener­gie­aus­weis fehlt, kann es sogar schnell recht­li­che Pro­ble­me geben. Alle Doku­men­te soll­ten sorg­fäl­tig zusam­men­ge­tra­gen wer­den. Als Laie kön­nen Sie hier schnell den Über­blick verlieren.

Boni­täts­prü­fung schützt vor Besichtigungstourismus

Da der Mak­ler den Ver­kauf der Immo­bi­lie von Fami­lie Nowack gut vor­be­rei­tet hat, trifft sie den Nerv vie­ler Inter­es­sen­ten. Indem er auch die Pla­nung und Durch­füh­rung der Besich­ti­gungs­ter­mi­ne über­nimmt, trägt er wei­ter zur Ent­las­tung der Fami­lie bei. Mit erfah­re­nem Blick fil­tert er her­aus, wel­che Inter­es­sen­ten zur Immo­bi­lie passen.

Haben sich schließ­lich eini­ge seriö­se Inter­es­sen­ten gefun­den, geht es in die Preis­ver­hand­lun­gen. Vie­le Käu­fer sind um Argu­men­te nicht ver­le­gen, um den Preis zu drü­cken. Ohne die Unter­stüt­zung eines Pro­fi-Mak­lers las­sen sich Eigen­tü­mer in sol­chen Situa­tio­nen schnell ver­un­si­chern und her­un­ter­han­deln, so dass sie am Ende ver­mut­lich unter Wert ver­kau­fen. Fami­lie Nowack dage­gen hat durch die Zusam­men­ar­beit mit ihrem Mak­ler sogar noch etwas mehr Geld in die Haus­halts­kas­se bekom­men als erwar­tet. Nun kann sie sich nicht nur die neue, wun­der­schö­ne Immo­bi­lie leis­ten, die der Mak­ler für sie gefun­den hat. On top sprin­gen auch noch die Umzugs­kos­ten dabei heraus.

 

Sie erwar­ten Nach­wuchs und suchen jeman­den der Sie beim Ver­kauf Ihrer Immo­bi­lie oder bei der Suche nach einer neu­en zur Sei­te steht. Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gerne. 

 

Nicht fün­dig geworden: 

https://www.deutschlandinzahlen.de/tab/deutschland/finanzen/preise/immobilienpreisindex

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://de.wikipedia.org/wiki/Maklervertrag

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © uroszunic/Depositphotos.com

 

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Bun­des­tag ver­ab­schie­det Gebäudeenergiegesetz

Am 19. Juni 2020 hat der Bun­des­tag das Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG) ver­ab­schie­det. Künf­tig soll die­ses Gesetz alle gesetz­li­chen Vor­ga­ben im Bereich Gebäu­de und Erneu­er­ba­re Ener­gien zusam­men­fas­sen. Stimmt der Bun­des­tag dem Gesetz im Juli zu, könn­te es Anfang Okto­ber 2020 in Kraft treten. 

Seit meh­re­ren Jah­ren läuft das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren bereits. Eigent­lich soll­te es die Vor­ga­ben im Gebäu­de­be­reich ver­ein­heit­li­chen und ver­ein­fa­chen. Über­sicht­li­cher wird es wohl kaum wer­den mit dem Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG). Es wird zwar meh­re­re ande­re Geset­ze erset­zen (wie die EnEV und das EEWär­meG), doch vie­le kom­pli­zier­te Vor­ga­ben, umfas­sen­de­re Rege­lun­gen und Ver­wei­se machen das Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz kei­nes­falls ein­fa­cher als sei­ne Vorgänger.

Der wich­tigs­te Punkt für Bau­her­ren zuerst: Die Neu­bau-Vor­ga­ben blei­ben vom GEG unan­ge­tas­tet. Das der­zeit ver­pflich­ten­de Min­dest­ni­veau der Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung (EnEV) wird zum Nied­rigst­ener­gie­ge­bäu­de erklärt und behält damit nach wie vor Gül­tig­keit. Eben­so Teil der Bun­des­tags­ent­schei­dung war die Strei­chung des soge­nann­ten 52-Giga­watt-Solar­de­ckels im EEG.

Bau­li­cher Wär­me­schutz als Grundlage

Im Mit­tel­punkt des Gebäu­de­en­er­gie­ge­set­zes steht die Begren­zung des Ener­gie­be­darfs eines Gebäu­des durch einen ener­ge­tisch hoch­wer­ti­gen bau­li­chen Wär­me­schutz, vor allem durch gute Däm­mung, gute Fens­ter und die Ver­mei­dung von Wär­me­brü­cken­ver­lus­ten. Somit stellt das Gesetz das Prin­zip der Ener­gie­ein­spa­rung über das der umwelt­freund­li­che­ren Ener­gie­er­zeu­gung und ver­folgt in ers­ter Linie den Ansatz, den Pri­mär­ener­gie­be­darf von Gebäu­den gering zu hal­ten. Erneu­er­ba­re Ener­gien sol­len dann den ver­blei­ben­den Ener­gie­be­darf decken.

Wäh­rend es im Bereich Neu­bau kaum Ände­run­gen geben wird, sind für gebrauch­te Immo­bi­li­en eini­ge Ver­schär­fun­gen geplant, wie zum Bei­spiel beim Ein­satz von Ölhei­zun­gen. Die ener­ge­ti­schen Vor­ga­ben bei Sanie­rungs­maß­nah­men wer­den aber nicht verschärft.

Laut Arti­kel 82 unse­res Grund­ge­set­zes, kann jedes Gesetz selbst bestim­men, ab wann es in Kraft tritt. Wir haben es in den letz­ten Wochen erlebt, dass dies auch sehr kurz­fris­tig sein kann. Wenn ein Gesetz kei­nen Ter­min fest­legt, ab dem es in Kraft tritt – und im GEG-Ent­wurf wird kein Datum genannt – so tritt es laut Grund­ge­setz „mit dem vier­zehn­ten Tage nach Ablauf des Tages in Kraft, an dem das Bun­des­ge­setz­blatt aus­ge­ge­ben wor­den ist.“

In der opti­mis­ti­schen Vari­an­te könn­te das GEG dem­nach ab 1. August 2020 in Kraft tre­ten, wobei der soweit öffent­lich bekann­te Gesetz­ent­wurf selbst etli­che Über­gangs­ter­mi­ne festschreibt.

Sie möch­ten wis­sen, ob sich eine ener­gie­tech­ni­sche Opti­mie­rung Ihrer Immo­bi­lie vor dem Ver­kauf lohnt? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern. 

 

Nicht fün­dig geworden: 

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/gesetz-zur-vereinheitlichung-des-energieeinsparrechts-fuer-gebaeude-gebaeudeenergiegesetz.html

https://de.wikipedia.org/wiki/GEG

https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/solarenergie

 

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © synovec/Depositphotos.com

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Die häu­figs­ten Feh­ler beim Immobilienverkauf

Sein Haus zu ver­kau­fen scheint heu­te ein­fa­cher als jemals zuvor. Bekann­te Online­por­ta­le bie­ten nicht nur eine öffent­li­che Platt­form für jeden Ver­käu­fer, son­dern haben auch noch Funk­tio­nen über­nom­men, die frü­her aus­schließ­lich einem Mak­ler vor­be­hal­ten waren. Aller­dings führt der Ver­zicht auf die Unter­stüt­zung eines Pro­fis sehr oft zu unbe­frie­di­gen­den Ergeb­nis­sen. Nach­fol­gend ein kur­zer Über­blick über die häu­figs­ten Feh­ler beim pri­va­ten Immobilienverkauf.

Feh­len­de Geduld

Wenn Sie Ihre Immo­bi­lie pri­vat ver­äu­ßern möch­ten, kommt eine Men­ge Arbeit auf Sie zu. Bewer­tung der Immo­bi­lie, Beschaf­fung aller rele­van­ten Doku­men­te, Erstel­lung eines aus­sa­ge­kräf­ti­gen Expo­sés, Ziel­grup­pen­be­stim­mung und Imple­men­tie­rung von Mar­ke­ting­stra­te­gien, Vor­auswahl poten­zi­el­ler Käu­fer, Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung der Besich­ti­gun­gen, Prü­fung der Käu­fer­bo­ni­tät. Die­ser Auf­wand wird oft unter­schätzt. Um Zeit zu spa­ren, wer­den wich­ti­ge Auf­ga­ben über­sprun­gen. Das Resul­tat ist sehr wahr­schein­lich ein Ver­kauf unter Markt­wert – oder gar eine kos­ten­in­ten­si­ve Rück­ab­wick­lung des Kaufvertrages.

Man­geln­des Know-how

Wie kann ich mei­ne Immo­bi­lie bewer­ten? Wel­che Doku­men­te brau­che ich für den Ver­kauf und wie for­mu­lie­re ich den Kauf­ver­trag? Ein Haus­ver­kauf benö­tigt nicht nur Zeit. son­dern auch Exper­ten­wis­sen. Ein Man­gel an Know-how wirkt sich meist nega­tiv auf die Ver­kaufs­ge­sprä­che aus und lässt Sie in einer angreif­ba­ren Posi­ti­on zurück.

Emo­tio­na­le Bindung

Das ers­te gemein­sa­me Haus, der Gar­ten, in dem die Kin­der das Fahr­rad­fah­ren gelernt haben: für die meis­ten Eigen­tü­mer ist das eige­ne Haus nicht ein­fach nur Immo­bi­lie. Es war über vie­le Jah­re ihr Lebens­mit­tel­punkt und ist mit unzäh­li­gen Erin­ne­run­gen ver­bun­den. Geht es dann dar­um, sich von all dem zu tren­nen und das Haus zu ver­kau­fen, schei­tern vie­le Pri­vat­ver­käu­fer. Ihre hohe Emo­tio­na­li­tät führt oft zu unrea­lis­ti­schen Preis­vor­stel­lun­gen und man­geln­der Sach­lich­keit bei Verkaufsverhandlungen.

Kein Netz­werk

Für die opti­ma­le Ver­mark­tung oder die Bestim­mung des Kauf­prei­ses benö­tigt man gute Kon­tak­te in der Bran­che. Bereits bei der Bewer­tung des Objekts ist es unver­zicht­bar, die rich­ti­gen Ansprech­part­ner zu ken­nen. Andern­falls lau­fen Eigen­tü­mer Gefahr, Opfer eines unse­riö­sen Anbie­ters zu wer­den – auch und gera­de in Zei­ten von Online­be­wer­tungs­por­ta­len. Genau­so wie feh­len­des Exper­ten­wis­sen wird auch das Feh­len eines Netz­werks, das über die nöti­ge Exper­ti­se ver­fügt, vie­len Pri­vat­ver­käu­fern zum Ver­häng­nis. Es macht sie mani­pu­lier­bar und führt oft dazu, dass sie Ihr Eigen­heim unter Wert verkaufen.

Wol­len Sie beim Haus­ver­kauf sicher gehen, las­sen Sie sich von einem Pro­fi-Mak­ler bera­ten! Pro­fi-Mak­ler sind Exper­ten, die sich ger­ne in Ihren Dienst stel­len. Der Mak­ler hat einen objek­ti­ven Blick auf eine Immo­bi­lie und kann sie mit Fach­kennt­nis, jah­re­lan­ger Erfah­rung und metho­disch fun­diert bewer­ten. Er nimmt sich Zeit für Sie und erlaubt Ihnen eine stress­freie Abwick­lung des gesam­ten Verkaufsprozesses.

Sie möch­ten beim Immo­bi­li­en­ver­kauf auf Num­mer Sicher gehen und nicht unter Wert ver­kau­fen? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Nicht fün­dig geworden: 

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundstücksbewertung

https://de.wikipedia.org/wiki/Wertermittlung

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © WDGPhoto/Depositphotos.com

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Wel­cher Mak­ler­ver­trag ist der rich­ti­ge für Sie?

Wenn Sie mit dem Gedan­ken spie­len eine Immo­bi­lie rechts­si­cher zu einem markt­ge­rech­ten Preis zu ver­kau­fen, kom­men Sie um einen Mak­ler nicht drum her­um. Der Pro­fi-Mak­ler küm­mert sich dar­um, dass Ihre Immo­bi­lie schnell einen zah­lungs­kräf­ti­gen Käu­fer fin­det. Bevor man aber einen Mak­ler beauf­tragt, unter­schreibt man zunächst einen Mak­ler­ver­trag. Davon gibt es ver­schie­de­ne. Wel­cher ist für Sie der richtige?

Der ein­fa­che Maklerauftrag

Der ein­fa­che Mak­ler­auf­trag ist ein locke­rer Ver­trag. Hier reicht es aus, wenn er münd­lich abge­schlos­sen wird. Sei­ne Dau­er ist zwar zeit­lich unbe­grenzt, kann aber auch jeder­zeit vom Eigen­tü­mer gekün­digt wer­den. Eine Exklu­si­vi­tät gibt es bei die­sem Ver­trag nicht. Das heißt also, dass der Ver­käu­fer sei­nen Auf­trag auch par­al­lel an ande­re Mak­ler wei­ter­ge­ben kann. Das hat jedoch min­des­tens zwei ent­schei­den­de Nach­tei­le: 1. Der Mak­ler ist hier nicht ver­pflich­tet, aktiv zu wer­den. 2. Kauf­in­ter­es­sen­ten wer­den oft skep­tisch, wenn Sie eine Immo­bi­lie von meh­re­ren Mak­lern ange­bo­ten fin­den. Sie fra­gen sich, ob mit der Immo­bi­lie etwas nicht stimmt. Die Immo­bi­lie könn­te so zum Laden­hü­ter werden.

Der Mak­ler­al­lein­auf­trag

Beim Mak­ler­al­lein­auf­trag ent­schei­det sich ein Eigen­tü­mer dazu, sei­ne Immo­bi­lie aus­schließ­lich von nur einem Mak­ler ver­mark­ten zu las­sen. Das hat den Vor­teil, dass Immo­bi­li­en­ver­käu­fer sich hier auf den vol­len Ein­satz ihres Mak­lers ver­las­sen kön­nen. Des­halb wird ein indi­vi­du­el­ler Ver­trag zwi­schen Ver­käu­fer und Mak­ler geschlos­sen. Ein wei­te­rer Vor­teil ist, dass der Mak­ler­al­lein­auf­trag auf bestimm­te Zeit abge­schlos­sen wird, in der Regel zwi­schen drei und acht Mona­ten. Für Immo­bi­li­en­ver­käu­fer bedeu­tet das, dass die Dau­er des Ver­kaufs­pro­zes­ses im Vor­hin­ein kal­ku­lier­bar ist. Bei die­ser Ver­trags­va­ri­an­te darf der Eigen­tü­mer aber auch noch selbst einen pas­sen­den Inter­es­sen­ten suchen.

Der qua­li­fi­zier­te Alleinauftrag

Beim qua­li­fi­zier­ten Allein­auf­trag ver­ein­ba­ren Ver­käu­fer und Mak­ler, dass die Immo­bi­lie exklu­siv vom Mak­ler ver­mark­tet wird. Das bedeu­tet, dass weder der Eigen­tü­mer noch ein ande­rer Mak­ler die Immo­bi­lie ver­mark­ten darf. Für den Fall, dass der Eigen­tü­mer einen Inter­es­sen­ten fin­det, muss er ihn an sei­nen beauf­trag­ten Mak­ler ver­wei­sen. Die Lauf­zeit des qua­li­fi­zier­ten Allein­auf­trags sieht im Grun­de aus wie die des Mak­ler­al­lein­auf­tra­ges. Auch bei die­ser Vari­an­te kann sich der Käu­fer sicher sein, dass der Mak­ler alles dar­an­set­zen wird, die Immo­bi­lie zu ver­kau­fen. Durch die ver­trag­li­chen Vor­ga­ben hat der Mak­ler dar­über hin­aus kei­ne groß­ar­ti­ge Chan­ce, die Abma­chung wie­der zu lösen oder gar auf die lan­ge Bank zu schieben.

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Hier nicht fün­dig gewor­den? Dann lesen Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Alleinauftrag

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienrecht_(Deutschland)

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

 

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