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2018: Mie­ten, Kau­fen, Heizen

Das Immo­bi­li­en­jahr 2018 hält noch vie­le Über­ra­schun­gen vor. Eine kla­re Pro­gno­se ist kaum mög­lich. Wird es noch teu­rer? Das ist wahr­schein­lich. Wohl aber nicht mehr so stark wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren. Die Ent­wick­lung wird  auch von der Regie­rungs­bil­dung abhän­gen. Wird das neue Kabi­nett Eigen­tum stär­ker för­dern? Ver­än­de­run­gen gibt es 2018 auch im ener­ge­ti­schen Bereich.…

Das Immo­bi­li­en­jahr 2018 hält noch vie­le Über­ra­schun­gen vor. Eine kla­re Pro­gno­se ist kaum mög­lich. Wird es noch teu­rer? Das ist wahr­schein­lich. Wohl aber nicht mehr so stark wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren. Die Ent­wick­lung wird  auch von der Regie­rungs­bil­dung abhän­gen. Wird das neue Kabi­nett Eigen­tum stär­ker för­dern? Ver­än­de­run­gen gibt es 2018 auch im ener­ge­ti­schen Bereich. Was Sie wis­sen müs­sen, haben wir hier für Sie zusam­men­ge­fasst. Von Julia Ceit­li­na

 

Was die Preis­ent­wick­lung anbe­langt tap­pen vie­le Exper­ten noch im Dunk­len. Der Blick in die Glas­ku­gel bleibt 2018 ver­schwom­men, denn:  Ob es teu­rer oder güns­ti­ger wird hängt von vie­len Fak­to­ren ab. Z.B davon wer Deutsch­land künf­tig regiert und wel­ches Regie­rungs­pro­gramm auf­ge­legt wird. För­dert die neue Regie­rung das Bau­en z.B über Erleich­te­run­gen bei der Grund­er­werbs­steu­er, könn­te die Preis­spi­ra­le viel­leicht sogar auf­ge­hal­ten wer­den. Die Metro­po­len wie Ber­lin, Mün­chen, Düs­sel­dorf wer­den wohl nicht so star­ke Preis­stei­ge­run­gen ver­zeich­nen wie zuletzt. In klei­ne­ren Städ­ten könn­ten jedoch die Teue­rungs­ra­ten höher aus­fal­len, denn dort sind die Poten­zia­le gegeben.

 

Auch in 2018 wer­den die hohen Prei­se zumin­dest ein wenig durch die nied­ri­gen Zin­sen kom­pen­siert wer­den. Auf der ande­ren Sei­te wird die Preis­stei­ge­rung durch die nied­ri­gen Zin­sen und den Man­gel an attrak­ti­ven Geld­an­la­gen ange­heizt. Das Tem­po der letz­ten Jah­re wird aller­dings nicht mehr ein­ge­hal­ten, davon ist der Finanz­dienst­leis­ter Dr. Klein überzeugt.

 

2018 unbe­dingt  Strom­prei­se vergleichen

 

Der Anbie­ter­wech­sel lohnt sich immer, denn: Ein­zel­ne Anbie­ter wer­den die prei­se aller Vor­aus­sicht nach erhö­hen müs­sen. Ein ent­schei­den­der Ein­fluss­fak­tor für die­se Ent­wick­lung sind die unter­schied­li­chen Netz­ge­büh­ren die Ver­brau­cher je nach Regi­on zah­len müs­sen. Ent­spre­chend vari­ie­ren auch die Strom­kos­ten der ein­zel­nen Anbie­ter. Wenn Ihr Strom­an­bie­ter die Prei­se erhöht, muss er sei­ne Kun­den auf die Ände­run­gen und auf das Son­der­kün­di­gungs­recht hin­wei­sen. In der Regel haben Sie zwei Wochen Zeit, den Anbie­ter zu wechseln.

 

Mehr Rech­te für Häuslebauer

 

Bau­her­ren haben seit dem 1. Janu­ar mehr Rech­te. Und zwar gegen­über Bau­trä­gern und Hand­wer­kern.  Häus­le­bau­er sol­len bes­ser geschützt wer­den, vor allem beim Ver­trags­recht. Neu ist das 14-tägi­ge Wider­rufs­recht von Bau­ver­trä­gen. Aller­dings mit dem Nach­teil, dass sich die Bau­zeit dadurch um 14 Tage ver­län­gert. Grund: Die Betrie­be wer­den erst nach Ablauf der Wider­rufs­frist begin­nen, um kom­pli­zier­te Rück­ab­wick­lun­gen zu ver­mei­den. Ver­brau­cher kön­nen sich außer­dem über mehr Pla­nungs­si­cher­heit freu­en, denn die Bau­zeit muss ver­trag­lich fest­ge­schrie­ben wer­den. Unklar ist wel­che Kon­se­quen­zen das Nicht­ein­hal­ten  für die Bau­trä­ger haben wird.

Öko­lo­gisch Hei­zen wird belohnt 

 

Seit Jah­res­be­ginn erhal­ten Eigen­heim­be­sit­zer För­der­gel­der für das Hei­zen. Aller­dings nur für Hei­zun­gen, die mit erneu­er­ba­ren Ener­gien betrie­ben wer­den. Dazu zäh­len: Erd­wär­me-Anla­gen, Hack­schnit­zel­öfen oder auch Solar­ther­mie. Die­se kön­nen vor Ver­trags­schluss bzw. vor der Inbe­trieb­nah­me beim Bun­des­amt für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le (BAFA) direkt online bean­tragt wer­den. Antrag­stel­ler, die ihre Hei­zungs­an­la­ge letz­tes Jahr in Betrieb genom­men haben, kön­nen den För­der­an­trag noch inner­halb von neun Mona­ten danach stel­len. Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zur Antrag­stel­lung fin­den Sie auf der Web­sei­te: www.bafa.de

 

Miet­preis­brem­se kommt vor Gericht 

 

Die Miet­preis­brem­se bleibt umstrit­ten. Nach Urteil eines Ber­li­ner Gerichts wer­den Ver­mie­ter durch die Miet­preis­brem­se ungleich behan­delt. Nun muss das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in Karls­ru­he dar­über ent­schei­den. Abzu­war­ten bleibt auch, wie die neue Koali­ti­on mit der Miet­preis­brem­se im neu­en Regie­rungs­pro­gramm umge­hen will.

 

Kamin­lieb­ha­ber aufgepasst 

 

Kamin­lieb­ha­ber müs­sen 2018 Ihren Kamin even­tu­ell außer Betrieb neh­men. Näm­lich dann, wenn die­se der Umwelt scha­det. Grund dafür ist die zu hohe Staub- oder Koh­le­mon­oxid­be­las­tung die von alten Öfen aus­geht. Das neue Gesetz sieht vor, dass Kami­ne und Kamin­öfen nur dann wei­ter fla­ckern dür­fen, wenn die aktu­el­len Grenz­wer­te ein­ge­hal­ten wer­den. Alter­na­tiv kann eine Umrüs­tung des Kamins vor­ge­nom­men wer­den. Den Nach­weis über die Grenz­wer­te von Ihrem Kamin kön­nen Sie direkt vom Her­stel­ler erhal­ten bzw. die­se vom Schorn­stein­fe­ger mes­sen las­sen. Betrof­fen sind alle Kamin­öfen, die bis ein­schließ­lich 1984 gebaut wurden.

 

Haben Sie Fra­gen zu den neu­en Rege­lun­gen in 2018? Ger­ne geben wir Ihnen Auskunft.