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8 Tipps für eine erfolg­rei­che Besichtigung

Inter­es­sen­ten für Immo­bi­li­en gibt es der­zeit vie­le. Weil die Nach­fra­ge stark ist, meh­ren sich die Anfra­gen. Doch um kei­ne Mas­sen­be­sich­ti­gun­gen machen zu müs­sen, gilt es einer­seits die rich­ti­gen Kan­di­da­ten für die Besich­ti­gung ein­zu­la­den und ande­rer­seits die Besich­ti­gung per­fekt vor­zu­be­rei­ten. Mak­ler wis­sen, was zu tun ist: Lesen Sie hier 8 Tipps von den Pro­fis. Von Julia Ceitlina

Die ers­ten Schrit­te sind bereits getan: Sie haben das Inter­es­se von poten­zi­el­len Käu­fern geweckt. Bevor es zu einem Besich­ti­gungs­ter­min kommt, soll­ten Sie aller­dings genau fil­tern, wer sich ernst­haft für Ihr Objekt inter­es­siert, um kei­ne Zeit mit aus­sichts­lo­sen Inter­es­sen­ten zu ver­geu­den. Umso wich­ti­ger ist es, wie Sie jetzt vorgehen.

1. Stel­len Sie die rich­ti­gen Fragen

Am Tele­fon kön­nen Sie eigent­lich rela­tiv schnell fest­stel­len, wer es wirk­lich ernst meint. Fra­gen Sie, ob die Finan­zie­rung schon steht oder ob die Bank eine Vor­anfra­ge posi­tiv bestä­tigt hat. Ein Kan­di­dat der wirk­li­ches Inter­es­se hat, soll­te nicht zögern Ihnen die­se Infos zu geben. Im Gespräch kön­nen Sie außer­dem erfra­gen, wel­che Anfor­de­run­gen der Inter­es­sent an die Wunschim­mo­bi­lie hat. Dar­an lässt sich oft schon erken­nen, ob die Immo­bi­lie über­haupt passt. Die Selek­ti­on der pas­sen­den Inter­es­sen­ten gehört zur Kern­kom­pe­tenz vie­ler Mak­ler. Wer unsi­cher ist, soll­te auf jeden Fall auf einen Pro­fi setzen.

Wenn Sie die rich­ti­gen Kan­di­da­ten her­aus­ge­fil­tert haben, kön­nen Sie sich auf den Besich­ti­gungs­ter­min vorbereiten.

2. Pla­nen Sie den Rundgang

Bevor Sie mit Ihren Inter­es­sen­ten einen Rund­gang durch Ihr Objekt machen, soll­ten Sie pla­nen, wie Sie vor­ge­hen möch­ten. Wel­ches Zim­mer soll als ers­tes vor­ge­führt wer­den und haben Sie viel­leicht Beson­der­hei­ten, die Sie her­vor­he­ben wol­len? Es ist daher rat­sam, einen Weg fest­zu­le­gen und sich das High­light Ihrer Immo­bi­lie zum Schluss auf­zu­spa­ren, weil die letz­ten Ein­drü­cke beson­ders im Gedächt­nis blei­ben. Ein Immo­bi­li­en­ex­per­te kann Ihnen dabei hel­fen die Besich­ti­gung pro­fes­sio­nell und opti­mal durchzuführen.

3. Räu­me vorbereiten

Am Tag der Besich­ti­gung ist ein gepfleg­ter Zustand Ihrer Immo­bi­lie das A und O. Brin­gen Sie daher den Außen­be­reich- sowie den Innen­be­reich auf Vor­der­mann. Ach­ten Sie dar­auf, dass alle Räu­me auf­ge­räumt und sau­ber sind. In man­chen Fäl­len lohnt es sich sogar, die Wän­de farb­lich aufzufrischen.

Bei der Deko­ra­ti­on gilt: Weni­ger ist mehr. Schaf­fen Sie eine Wohl­fühl­at­mo­sphä­re, ohne dass die Räu­me zu voll gestellt aus­se­hen. Per­sön­li­che Gegen­stän­de wie Fotos oder jah­res­zeit­li­che Deko­ra­tio­nen soll­ten ent­fernt werden.

Klei­ner Tipp: Eine behag­li­che Atmo­sphä­re schaf­fen Sie auch über Duft und ange­neh­me Gerü­che, wenn Sie fri­schen Kaf­fee kochen oder fri­sches Brot in der Brot­ma­schi­ne haben.

4. Män­gel offen kommunizieren

Der Kauf einer Immo­bi­lie ist für vie­le Men­schen eine schwer­wie­gen­de Ent­schei­dung. Umso wich­ti­ger ist es, dass Sie ehr­lich mit den poten­zi­el­len Käu­fern umge­hen und Män­gel offen kom­mu­ni­zie­ren. Ist Ihre Immo­bi­lie bei­spiels­wei­se von Schim­mel­be­fall oder einem feuch­ten Kel­ler betrof­fen, dann soll­ten Sie das auch preis­ge­ben und am bes­ten auch im Kauf­ver­trag mit aufnehmen.

5. Vor­sicht ist bes­ser als Nachsicht

Sie soll­ten auf kei­nen Fall vol­ler Miss­trau­en in die Woh­nungs­be­sich­ti­gung gehen, aber hal­ten Sie sich vor Augen, dass Sie frem­de Men­schen in Ihre Woh­nung las­sen. Getreu dem Mot­to „Vor­sicht ist bes­ser als Nach­sicht“ emp­fiehlt es sich daher, Wert­sa­chen an einem siche­ren Ort zu verstauen.

6. Per­sön­li­cher Kundenkontakt

Außer­dem ist es wich­tig, dass Sie per­sön­lich bei der Besich­ti­gung anwe­send sind. Schließ­lich ken­nen Sie Ihre Immo­bi­lie am bes­ten und kön­nen Inter­es­sen­ten Fra­gen per­sön­lich beant­wor­ten. Das hin­ter­lässt einen posi­ti­ven Ein­druck. Es ist daher wich­tig, sich für den Besich­ti­gungs­ter­min per­sön­lich Zeit für Ihre Kun­den zu neh­men und vor Ort zu sein. Aber kön­nen Sie das auch leis­ten? Wenn Sie sich die Arbeit erspa­ren wol­len, soll­ten Sie sich an einen Mak­ler wen­den. Die­ser küm­mert sich dann um die Inter­es­sen­ten bei der Besich­ti­gung und ver­han­delt für Sie.

7. Unter­la­gen vorbereiten

Zu jeder guten Besich­ti­gung gehört auch die Aus­hän­di­gung aller wesent­li­chen Unter­la­gen. Zu die­sen zählen:

– Grund­ris­se vom Haus
oder der Wohnung
– ein Lageplan
– Doku­men­te zum Grundstück
– Nebenkostenabrechnungen
– Energieausweis
– Infor­ma­tio­nen zu den letzten
Sanierungen
– aus­ge­druck­tes Expo­sé zur Mit­nah­me für Interessenten

Berei­ten Sie sich außer­dem auf zahl­rei­che Fra­gen der Inter­es­sen­ten zum Abschluss der Besich­ti­gung vor. Beliebt sind vor allem Fra­gen zur Nach­bar­schaft und über die Umge­bung. Ihren per­sön­li­chen Ver­kaufs­grund kön­nen Sie getrost für sich behal­ten, denn das ist allein Ihre Angelegenheit.

8. Zeit zum Umschauen

Wenn Sie Ihre Tour been­det haben, kön­nen Sie den Besu­chern ruhig die Mög­lich­keit geben, sich noch ein­mal selbst umzu­schau­en. Blei­ben Sie dabei aller­dings in der Nähe, so kön­nen auch Fra­gen beant­wor­tet wer­den und Sie sind auf der siche­ren Sei­te. Die meis­ten Inter­es­sen­ten brau­chen am Ende der Besich­ti­gung etwas Bedenk­zeit. Eini­gen Sie sich auf einen kon­kre­ten Zeit­raum. So müs­sen Sie auch nicht unnö­tig Zeit ver­strei­chen las­sen und wis­sen genau wor­an Sie sind.

Benö­ti­gen Sie Unter­stüt­zung bei dem Ver­kauf Ihrer Immo­bi­lie? Ger­ne kön­nen Sie uns kontaktieren.