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Auch bei hoher Nach­fra­ge ver­kauft eine Immo­bi­lie sich nicht von allein

Die Nach­fra­ge am Immo­bi­li­en­markt ist der­zeit fast über­all hoch. Da scheint es nicht schwer zu sein, Inter­es­sen­ten zu fin­den und das eige­ne Haus zu ver­kau­fen. Das mag in man­chen Fäl­len stim­men – aber nur, wenn Ihnen der erziel­te Ver­kaufs­preis egal ist. Hin­ter jedem erfolg­rei­chen Ver­kauf, bei dem in ange­mes­se­ner Zeit ein opti­ma­ler Preis erzielt wird, steckt in aller Regel eine Men­ge Arbeit. 

Wel­ches sind nun die ein­zel­nen Schrit­te in einem erfolg­rei­chen Ver­kaufs­pro­zess? Begin­nen wir mit einer der ent­schei­den­den Grund­vor­aus­set­zun­gen – der Bestim­mung des aktu­el­len Markt­werts der Immo­bi­lie. Aller­dings: wer sich nicht täg­lich damit beschäf­tigt, kann in der Regel nicht wirk­lich ein­schät­zen, wie sich Fak­to­ren wie Lage, Grund­stücks­grö­ße, Wohn­flä­che, Art der Immo­bi­lie, Aus­stat­tung, Bau­jahr, durch­ge­führ­te Reno­vie­run­gen etc. unter Berück­sich­ti­gung der aktu­el­len Markt­la­ge auf den Wert einer Immo­bi­lie auswirken.

Immo­bi­lien­be­wer­tung und Preis­fin­dung: Das Fun­da­ment des Verkaufsprozesses

Wer aber nicht weiß, wie viel sei­ne Immo­bi­lie eigent­lich wert ist, fin­det auch kei­nen pas­sen­den Ange­bots­preis und kann sich erst recht kei­ne sinn­vol­le Preis­stra­te­gie über­le­gen. Der Ange­bots­preis ist aus meh­re­ren Grün­den, die hier nicht näher aus­ge­führt wer­den kön­nen, ent­schei­dend. Wird er falsch gewählt, kann das den gan­zen Ver­kaufs­pro­zess enorm beein­träch­ti­gen. Im schlimms­ten Fall fin­den Sie erst gar kei­ne Inter­es­sen­ten, gera­ten dann nach Mona­ten der Ver­mark­tung unter Zeit­druck und müs­sen die Immo­bi­lie schließ­lich unter Wert verkaufen.

Unter­la­gen beschaf­fen, Expo­sé erstel­len, Besichtigungsmanagement

Ist der rich­ti­ge Ein­stiegs­preis gefun­den, ste­hen als nächs­tes wei­te­re wich­ti­ge Arbeits­schrit­te an: Ver­schie­de­ne Unter­la­gen müs­sen zusam­men­ge­sucht oder bei unter­schied­li­chen Ämtern und Behör­den bean­tragt wer­den. Bei­spiels­wei­se muss bei der Besich­ti­gung unbe­dingt ein Ener­gie­aus­weis vor­lie­gen. Auch Grund­buch­aus­zug, Bau­plä­ne, Flur­kar­te und noch eini­ge ande­re Doku­men­te sind für den Immo­bi­li­en­ver­kauf erforderlich.

Als Nächs­tes muss die Immo­bi­lie pro­fes­sio­nell prä­sen­tiert wer­den, mög­lichst mit einem Expo­sé, das so gestal­tet wird, dass es auf Anhieb die rich­ti­ge Ziel­grup­pe anspricht. Das spart Eigen­tü­mern unnö­ti­gen E‑Mail-Ver­kehr, Tele­fo­na­te und Besich­ti­gun­gen, weil das Expo­sé bereits alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen ent­hält und weil dar­aus ersicht­lich wird, ob die Immo­bi­lie zum Bei­spiel für jun­ge Fami­li­en, Senio­ren oder Inves­to­ren geeig­net ist.

Auch das Besich­ti­gungs­ma­nage­ment soll­te wohl über­legt sein. Mas­sen­be­sich­ti­gun­gen erspa­ren vie­le Ein­zel­ter­mi­ne. Aber wie wählt man, wenn vie­le Inter­es­sen­ten auf ein­mal erschei­nen, unter ihnen den pas­sen­den Käu­fer aus? Dazu muss in einem nächs­ten Schritt auch die Boni­tät der Inter­es­sen­ten über­prüft wer­den. Außer­dem ist es wich­tig, den rich­ti­gen Umgang mit Inter­es­sen­ten zu fin­den, die Män­gel bean­stan­den oder den Preis vor dem Ver­trags­ab­schluss nach unten ver­han­deln wollen.

Jeden die­ser Schrit­te im Ver­kaufs­pro­zess kön­nen Sie sicher­lich auch allei­ne gehen. Aber für Pro­fi-Mak­ler han­delt es sich dabei um ihr täg­li­ches Geschäft. Ein Pro­fi-Mak­ler weiß, wor­auf es bei der Bewer­tung der Immo­bi­lie ankommt, wel­che Unter­la­gen für den Ver­kauf wich­tig sind, wie man mit einem Expo­sé die rich­ti­gen Inter­es­sen­ten anspricht, wie man Besich­ti­gun­gen opti­mal orga­ni­siert und unter meh­re­ren Inter­es­sen­ten den geeig­ne­ten Käu­fer aus­wählt. Er ist ein Garant dafür, dass der Ver­kauf Ihrer Immo­bi­lie so abläuft, wie Sie sich das vorstellen.

Möch­ten Sie sich zum Ver­kauf Ihrer Immo­bi­lie unver­bind­lich bera­ten las­sen? Kon­tak­tie­ren Sie uns. Wir hel­fen Ihnen gern.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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