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Auf­lö­sung der Erbengemeinschaft

Hin­ter­lässt ein Ver­stor­be­ner meh­re­re Erben, so bil­den die­se eine Erben­ge­mein­schaft. Da eine Erben­ge­mein­schaft nicht für die Ewig­keit gedacht ist, ist das Ziel ihre Auf­lö­sung, sprich das Erbe end­gül­tig zu klä­ren. Gera­de bei Immo­bi­li­en ist das oft nicht ein­fach und führt zu Streit.

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Immo­bi­li­en­mak­ler mit lang­jäh­ri­ger Erfah­rung wis­sen, dass eine Erben­ge­mein­schaft auf zwei Wegen auf­ge­löst wer­den kann: Ent­we­der fried­lich oder im Streit, in des­sen Fol­ge eine Ent­schei­dung erzwun­gen wird. Des­halb ist es rat­sam sich in jedem Fall an einen neu­tra­len Immo­bi­li­en­pro­fi zu wen­den, der Erben hin­sicht­lich des Umgangs mit der Erb­im­mo­bi­lie berät. So lässt sich ein Streit ver­mei­den, der in der Regel finan­zi­el­le Ein­bu­ßen zu Fol­ge hat.

Was ist mit der Erb­im­mo­bi­lie möglich?

Als ers­ter Schritt ist es sinn­voll, die Immo­bi­lie von einem loka­len Qua­li­täts­mak­ler bewer­ten zu las­sen. Denn nur wenn die Erben den Wert der Immo­bi­lie ken­nen, lässt sich eine fak­ten­ba­sier­te und fai­re Ent­schei­dung tref­fen, was mit der Immo­bi­lie gesche­hen soll. Soll sie ver­kauft wer­den, damit der Ver­kaufs­er­lös gerecht geteilt wer­den kann? Lohnt sich eine Ver­mie­tung? Oder wie viel muss ein Erbe zah­len, wenn er die ande­ren aus­be­zah­len möch­te, um die Immo­bi­lie zu behalten?

Sind alle Mit­er­ben bekannt?

Jeder Erbe kann nur über sei­nen Erb­teil ver­fü­gen. Des­halb kön­nen nur alle Erben gemein­sam ent­schei­den was mit dem gesam­ten Erbe gesche­hen soll. Oft ist es nicht so ein­fach alle Erben zu ermit­teln, wenn bei­spiels­wei­se Erben außer­halb der Kern­ver­wandt­schaft erb­be­rech­tigt sind. Mit Hil­fe eines Erber­mitt­lers kön­nen wei­te­re Erben aus­fin­dig gemacht werden.

Der Tes­ta­ments­voll­stre­cker

Ein Erb­las­ser kann zu Leb­zei­ten tes­ta­men­ta­risch ver­fü­gen, dass ein Tes­ta­ments­voll­stre­cker berech­tigt ist, die Aus­ein­an­der­set­zung inner­halb der Erben­ge­mein­schaft zu füh­ren. In die­sem Fall kann eine Auf­lö­sung nicht ohne des­sen Zustim­mung erfol­gen. Er ist aber auch ver­pflich­tet, den Wil­len des Erb­las­sers zu berücksichtigen.

Auf­lö­sung der Erbengemeinschaft

Die Auf­lö­sung ein­ver­nehm­lich zu errei­chen, ist in der Regel die bes­te Lösung. Kann die Erben­ge­mein­schaft kei­ne gemein­sa­me Lösung fin­den, kann ein Mit­er­be eine Ent­schei­dung erzwin­gen, in dem er eine Tei­lungs­ver­stei­ge­rung bean­tragt. Doch das hat häu­fig finan­zi­el­le Ein­bu­ßen zur Fol­ge. Alter­na­tiv kann die Erben­ge­mein­schaft in einer Aus­ein­an­der­set­zungs­ver­ein­ba­rung fest­hal­ten, wie das Erbe auf­ge­teilt wer­den soll – sofern der Erb­las­ser kein Aus­ein­an­der­set­zungs­ver­bot ange­ord­net hat. Vie­le Erben­ge­mein­schaf­ten ent­schei­den sich am Ende für den Ver­kauf der Immo­bi­lie. Schließ­lich lässt sich Geld leich­ter tei­len als ein Haus oder Grundstück.

Sind Sie und Ihre Mit­er­ben unsi­cher, was aus der gemein­sam geerb­ten Immo­bi­lie wer­den soll? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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