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CO2-Steu­er: Ab 2023 müs­sen auch Eigen­tü­mer zahlen

Ab dem 1. Janu­ar 2023 müs­sen Mie­ter und Ver­mie­ter die CO2-Steu­er zah­len. Bis­her zahl­ten nur die Mie­ter für die Emis­si­on von Koh­len­di­oxid. Wie die Steu­er zwi­schen Mie­ter und Ver­mie­ter geteilt wird, hängt von der Immo­bi­lie ab. Für eini­ge Eigen­tü­mer kann es teu­er werden.

Seit dem 1. Janu­ar 2021 zah­len Mie­ter die CO2-Steu­er auf Öl und Gas. Jähr­lich wird der Zer­ti­fi­kat-Preis pro aus­ge­sto­ße­ner Ton­ne CO2 ange­ho­ben. Waren es 2021 noch 25 Euro pro Ton­ne, waren es 2022 bereits 30 Euro. Auf­grund der gestie­ge­nen Ener­gie­prei­se wird die Anhe­bung 2023 aus­ge­setzt und Mie­ter und Ver­mie­ter von Wohn­ge­bäu­den tei­len sich die 30 Euro abhän­gig von der Ener­gie­bi­lanz der Immobilie.

Ab 2024 wer­den 35 Euro und ab 2025 45 Euro Zer­ti­fi­kat-Preis erho­ben. Ab 2026 wird der Zer­ti­fi­kat-Preis durch Ver­stei­ge­rung ermit­telt. Der Preis pro Ton­ne wird dann zwi­schen 55 und 65 Euro lie­gen. Ziel der CO2-Steu­er ist, Mie­ter zum Ener­gie­spa­ren und Ver­mie­ter zur ener­ge­ti­schen Sanie­rung zu animieren.

Wie wird geteilt?

Je schlech­ter die Ener­gie­bi­lanz der Wohn­im­mo­bi­lie, des­to grö­ßer ist der Anteil an der CO2-Steu­er, den Ver­mie­ter zah­len müs­sen. Wer­den bei­spiels­wei­se mehr als 52 Kilo­gramm pro Qua­drat­me­ter pro Jahr aus­ge­sto­ßen, müs­sen Ver­mie­ter maxi­mal 90 Pro­zent der CO2-Steu­er zah­len und Mie­ter nur 10 Prozent.

Erfüllt die Immo­bi­lie den Ener­gie­stan­dard EH55 und wer­den weni­ger als 12 Kilo­gramm pro Qua­drat­me­ter pro Jahr aus­ge­sto­ßen, muss der Ver­mie­ter gar nichts mehr zah­len und der Mie­ter trägt mit 100 Pro­zent die CO2-Steu­er allein.

Liegt der CO2-Aus­stoß zwi­schen 32 und 37 Kilo­gramm pro Qua­drat­me­ter und Jahr, zah­len Mie­ter und Ver­mie­ter jeweils 50 Pro­zent. Mit dem Stu­fen­mo­dell soll die pro­zen­tua­le Kos­ten­be­tei­li­gung der Ver­mie­ter und Mie­ter am jähr­li­chen CO2-Aus­stoß des ver­mie­te­ten Gebäu­des pro Qua­drat­me­ter geknüpft wer­den. Für Nicht­wohn­ge­bäu­de gilt zunächst eine 50:50-Regelung.

Auf wel­cher Stu­fe steht mei­ne Immobilie?

Um her­aus­zu­fin­den, in wel­chem Bereich Ihre Immo­bi­lie liegt, müs­sen Sie wis­sen, wie hoch die CO2-Emis­sio­nen pro Qua­drat­me­ter pro Jahr sind. Die­ser Wert steht im Ver­brauchs­aus­weis für Wohn­ge­bäu­de auf Sei­te 2.

För­de­rung ener­ge­ti­scher Sanierung

Die ener­ge­ti­sche Sanie­rung wird mit Zuschüs­sen über För­der­pro­gram­me und die Mög­lich­keit der steu­er­li­chen Abschrei­bung geför­dert. Eine Über­sicht über För­der­mit­tel bie­tet das Förder.Navi von NRW.Energy4Climate – ins­be­son­de­re für Nord­rhein-West­fa­len. Eben­so stellt auch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz eine För­der­da­ten­bank zur Verfügung.

Möch­ten Sie wis­sen, wie sich eine kli­ma­neu­tra­le Sanie­rung auf den Wert Ihrer Immo­bi­lie aus­wirkt? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © Juric.P/Depositphotos.com

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ESG – was Immo­bi­li­en­be­sit­zer wis­sen müssen

Bis zum Jahr 2050 soll nach EU-Vor­ga­ben der Gebäu­de­be­stand in Euro­pa nahe­zu kli­ma­neu­tral sein. Das betrifft 240 Mil­lio­nen Gebäu­de. Vor allem älte­re Bau­ten sind nach wie vor ener­ge­tisch inef­fi­zi­ent und für einen gro­ßen Teil der euro­päi­schen Treib­haus­gas­emis­sio­nen ver­ant­wort­lich. ESG (Envi­ron­men­tal [Umwelt], Social [Sozia­les], Gover­nan­ce [Unter­neh­mens­füh­rung]) soll hel­fen, Immo­bi­li­en auf die Kli­ma­an­for­de­run­gen umzu­stel­len. Was bedeu­tet das für Eigentümer?

ESG umfasst nach­hal­ti­ge, sozia­le und unter­neh­me­ri­sche Kri­te­ri­en. Die­se gel­ten aber nicht nur für Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men, Pro­jekt­ent­wick­ler und Inves­to­ren. Auch für Haus­be­sit­zer, die ihre Immo­bi­lie selbst bewoh­nen, kann es loh­nens­wert sein, eini­ge ESG-Kri­te­ri­en zu berück­sich­ti­gen. Denn eine nach­hal­ti­ge Immo­bi­lie ist oft auch eine spar­sa­me Immo­bi­lie. Sozia­le und auch ethi­sche Aspek­te dage­gen spie­len eher bei der Ver­mie­tung an Gewer­be­trei­ben­de eine Rolle.

Nach­hal­ti­ger Bau und gesetz­li­che Pflicht zum Nachrüsten

Res­sour­cen wie Öl und Gas sind nicht nur nicht unend­lich vor­han­den, sie wer­den wie aktu­ell auch immer teu­rer. Über kurz oder lang gewin­nen der nach­hal­ti­ge Neu­bau und die ener­ge­ti­sche Sanie­rung immer mehr an Bedeu­tung. Schon jetzt sind Käu­fer von alten Bestands­im­mo­bi­li­en durch das Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG) ver­pflich­tet, sie ener­gie­ef­fi­zi­ent zu sanie­ren und zu modernisieren.

Dabei ist es sinn­voll, sich von Energie‑, Immo­bi­li­en- sowie Finan­zie­rungs­ex­per­ten bera­ten zu las­sen, was tech­nisch und finan­zi­ell mach­bar sowie sinn­voll ist. Ein loka­ler Qua­li­täts­mak­ler hilft Ihnen, hier­für die rich­ti­gen Exper­ten zu fin­den. Er kann auch ein­schät­zen, wie sich ein­zel­ne Maß­nah­men auf den Wert Ihrer Immo­bi­lie auswirken.

För­de­run­gen für nach­hal­ti­ge Sanierungen

Für eine ener­ge­ti­sche Sanie­rung kön­nen bei der BAFA oder KfW För­der­mit­tel bean­tragt wer­den. Die För­de­rung ist umso höher, je nied­ri­ger der Ener­gie­ver­brauch der Immo­bi­lie nach der Sanie­rung ist. Wich­tig ist, die För­der­mit­tel zu bean­tra­gen, bevor Sie die Hand­wer­ker beauf­tra­gen. Zusätz­lich kön­nen bei der KfW-Bank auch sehr zins­güns­ti­ge Kre­di­te auf­ge­nom­men und staat­li­che Til­gungs­zu­schüs­se gewährt werden.

Als Eigen­heim­be­sit­zer unter­neh­me­risch denken

Das G für Gover­nan­ce, also Unter­neh­mens­füh­rung, betrifft zwar in der Regel eher Immo­bi­li­en­un­ter­neh­mer, Pro­jekt­ent­wick­ler und Inves­to­ren. Aber auch Eigen­heim­be­sit­zern kann beim geplan­ten Immo­bi­li­en­ver­kauf unter­neh­me­ri­sches Den­ken hilf­reich sein. Bei­spiels­wei­se ist eine trans­pa­ren­te Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem poten­zi­el­len Käu­fer wichtig.

So kann das wis­sent­li­che Ver­schwei­gen von Män­geln spä­ter recht­li­che Kon­se­quen­zen haben. Im Gegen­teil kann der offe­ne Umgang mit Män­geln dazu genutzt wer­den, den Ange­bots­preis zu recht­fer­ti­gen und den Ver­su­chen der Kauf­in­ter­es­sen­ten, den Preis nach unten zu ver­han­deln, ent­ge­gen­wir­ken. Mit der pas­sen­den Stra­te­gie lässt sich so ein markt­ge­rech­ter Ver­kaufs­er­lös erzielen.

Möch­ten Sie wis­sen, wie sich eine kli­ma­neu­tra­le Sanie­rung auf den Wert Ihrer Immo­bi­lie aus­wirkt? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

 

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In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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Video: Der Ange­bots­preis und die rich­ti­ge Verkaufsstrategie

Käu­fer, die ver­su­chen, den Preis zu drü­cken – die­ses Sze­na­rio fürch­ten vie­le, die eine Immo­bi­lie ver­kau­fen wol­len. Das ver­lei­tet sie zu dem Feh­ler, einen höhe­ren Ver­kaufs­preis anzu­set­zen, um Ver­hand­lungs­spiel­raum zu haben. Aber Vor­sicht: das wirkt schnell unse­ri­ös und schreckt Inter­es­sen­ten ab. Die Fol­ge: Die Ver­mark­tungs­dau­er zieht sich in die Län­ge. Am Ende pas­siert das, was man nicht woll­te: die Immo­bi­lie muss unter Wert ver­kauft wer­den, um über­haupt noch einen Käu­fer zu finden.

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Eine bes­se­re Stra­te­gie ist die Wahl eines Ange­bots­prei­ses, der unter dem Real­wert der Immo­bi­lie liegt. Dies erhöht das Inter­es­se, sodass Sie ein Bie­ter­ver­fah­ren durch­füh­ren kön­nen. Da es dabei eini­ge recht­li­che Fak­to­ren zu beach­ten gilt, las­sen Sie das am bes­ten von einem Pro­fi-Mak­ler durchführen.

Alter­na­tiv kön­nen Sie auch auf die Stra­te­gie des mode­ra­ten Prei­ses set­zen. Die­ser liegt nur knapp über dem Real­wert und wird somit als fair emp­fun­den. Die­se Stra­te­gie führt zu einer kur­zen Ver­hand­lungs­dau­er und einem Ver­kaufs­preis, mit dem am Ende bei­de Par­tei­en zufrie­den sind.

Bevor Sie also in die Preis­ver­hand­lung gehen, müs­sen Sie wis­sen, wie viel Ihre Immo­bi­lie wirk­lich wert ist. Da die Wert­ermitt­lung ein kom­ple­xes Ver­fah­ren ist, las­sen Sie die­se am bes­ten von einem Immo­bi­li­en­ex­per­ten durch­füh­ren. Pla­nen Sie anschlie­ßend die pas­sen­de Stra­te­gie. Ein Qua­li­täts­mak­ler hilft Ihnen, die­se zu fin­den. Durch sei­ne lang­jäh­ri­ge Erfah­rung weiß er, wel­che Stra­te­gie zu wel­cher Immo­bi­lie am bes­ten passt.

Brau­chen Sie Hil­fe bei der Preis­fin­dung oder wol­len Sie Ihre Immo­bi­lie bewer­ten las­sen? Dann kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir hel­fen Ihnen, den pas­sen­den Käu­fer für Ihre Immo­bi­lie zu finden.

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Kann ich mir eine Anschluss­fi­nan­zie­rung jetzt noch leisten?

Alles wird teu­rer und Zin­sen stei­gen. Die­se sol­len zwar die Ver­teue­rung abbrem­sen. Aller­dings fürch­ten eini­ge Eigen­heim­be­sit­zer, die ihre Immo­bi­lie noch nicht abge­zahlt haben, sich die Anschluss­fi­nan­zie­rung auf­grund der hohen Zin­sen nicht mehr leis­ten zu kön­nen. Was ist jetzt zu tun?

Im Jahr 2020 lagen die Zin­sen für eine Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung unter einem Pro­zent. Selbst Anfang des Jah­res lagen sie noch bei einem Pro­zent. Mit der Anhe­bung des Leit­zin­ses zur Bekämp­fung der Infla­ti­on durch die EZB stie­gen auch die Zin­sen für die Immobilienfinanzierung.

Wäh­rend aber der Leit­zins im Okto­ber bei zwei Pro­zent lag, stie­gen die Hypo­the­ken­zin­sen laut des Finanz­tip zwi­schen 3,7 und 4,2 Pro­zent. Für Eigen­heim­be­sit­zer, für die in den kom­men­den Mona­ten und Jah­ren eine Anschluss­fi­nan­zie­rung ansteht, bedeu­tet das, dass sich die monat­li­che Rate deut­lich erhöht. Das ver­un­si­chert vie­le Eigen­tü­mer und sie fra­gen sich, ob sie sich jetzt noch eine Anschluss­fi­nan­zie­rung leis­ten können.

Was kann ich jetzt tun?

In jedem Fall ist es rat­sam, sich früh­zei­tig über die aktu­el­le Zins­ent­wick­lung und mög­li­che Anschluss­fi­nan­zie­run­gen zu infor­mie­ren. Bei stei­gen­den Zin­sen kann es vor­teil­haft sein, eine Anschluss­fi­nan­zie­rung abzu­schlie­ßen, bevor die Zins­bin­dung des lau­fen­den Dar­le­hens abge­lau­fen ist. Prü­fen Sie zudem unter­schied­li­che Ange­bo­te und las­sen Sie sich von einem unab­hän­gi­gen Finan­zie­rungs­ex­per­ten beraten.

Das For­ward-Dar­le­hen

Mit einem For­ward-Dar­le­hen kön­nen Sie bis zu fünf Jah­re vor Ablauf der Zins­bin­dung des lau­fen­den Dar­le­hens die aktu­el­len Zin­sen für die wei­te­re Finan­zie­rung Ihrer Immo­bi­lie sichern. Das ist sinn­voll, wenn zu erwar­ten ist, dass die Zin­sen wei­ter stei­gen wer­den. Aller­dings wird in der Regel ein Zins­auf­schlag erho­ben. Hier muss also genau gerech­net wer­den, ob sich das For­ward-Dar­le­hen lohnt.

Die Pro­lon­ga­ti­on

Eine Pro­lon­ga­ti­on ist die Ver­län­ge­rung Ihres bestehen­den Kre­dits. Die neue Zins­hö­he rich­tet sich nach den aktu­el­len Markt­zin­sen. Der Nach­teil ist zwar, dass sich bei gestie­ge­nen Zin­sen die Rück­zah­lungs­ra­te erhöht. Der Vor­teil ist jedoch, dass zusätz­li­che Kos­ten wie für die Über­tra­gung der Grund­schuld und den Notar sowie eine erneu­te Boni­täts­prü­fung ent­fal­len. Dies ist näm­lich bei der Umschul­dung der Fall.

Die Umschul­dung

Auch wenn hier zusätz­li­che Kos­ten anfal­len, kann es sinn­voll sein, sich früh­zei­tig nach Ange­bo­ten von ande­ren Ban­ken umzu­se­hen, die güns­ti­ge­re Kon­di­tio­nen anbie­ten. Das lohnt sich jedoch nur, wenn bes­se­re Kon­di­tio­nen wie bei­spiels­wei­se ein nied­ri­ge­rer Zins­satz die­se Mehr­kos­ten kompensieren.

Über­le­gen Sie, wie Sie Ihre Immo­bi­lie finan­zie­ren? Oder möch­ten Sie wis­sen, wie sich die Lage am Immo­bi­li­en­markt ent­wi­ckelt? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

 

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In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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Län­ge­re Frist für Grund­steu­er­erklä­rung – aber die Pro­ble­me bleiben

Vie­le Eigen­tü­mer atmen auf. Sie haben nun Zeit bis zum 31. Janu­ar 2023, um ihre Grund­steu­er­erklä­rung abzu­ge­ben. Doch die Frist­ver­län­ge­rung behebt nicht die Schwie­rig­kei­ten, die vie­le mit den For­mu­la­ren und der Sys­te­ma­tik der Erfas­sung haben.

Eigent­lich hät­te die Grund­steu­er­erklä­rung bis zum 31. Okto­ber die­ses Jah­res abge­ge­ben wer­den müs­sen. Bis Anfang Okto­ber hat­ten dies aber nicht mal ein Drit­tel der Eigen­tü­mer getan. Das lag nicht dar­an, dass die rest­li­chen Eigen­tü­mer so faul sind, son­dern weil die Erfas­sungs­sys­te­ma­tik und die For­mu­la­re im Els­ter-Pro­gramm „nicht im Gerings­ten durch­dacht“ sind, sag­te Steu­er­be­ra­ter Oli­ver Hagen im Spie­gel-Inter­view. Aller­dings gibt die Frist­ver­län­ge­rung den Eigen­tü­mern jetzt wenigs­tens die Zeit, Infor­ma­tio­nen von ande­ren Ämtern, auf die sie war­ten, noch recht­zei­tig zu erhalten.

Ein­spruch einlegen

Eini­ge Punk­te in der Grund­steu­er­erklä­rung sind unge­nau gere­gelt, stellt Hagen fest. Was bei­spiels­wei­se gilt als Kern­sa­nie­rung? Auch Wohn- und Nutz­flä­che sind nicht genau defi­niert. Des­halb rät Hagen, gleich nach Erhalt des Grund­steu­er­wert­be­schei­des, der 2024 die Eigen­tü­mer errei­chen soll, Ein­spruch ein­zu­le­gen. Dafür bleibt ein Monat Zeit.

Denn Hagen geht davon aus, dass der Grund­steu­er­wert in vie­len Fäl­len zu hoch berech­net sein wird. Ein Ein­spruch stoppt den Frist­ab­lauf und gibt Eigen­tü­mern die Zeit und die Mög­lich­keit, den Grund­steu­er­wert­be­scheid genau zu prü­fen. Der Ein­spruch kann auch ohne Scha­den wie­der zurück­ge­zo­gen wer­den. Las­sen Sie sich hier­bei am bes­ten vom einem Exper­ten beraten.

Ver­stoß gegen den Gleichheitsgrundsatz?

Die alte Grund­steu­er wur­de kas­siert, weil sie laut des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts gegen den Gleich­heits­grund­satz ver­sto­ße. Hagen sieht dies eben­falls bei der Berech­nung der neu­en Grund­steu­er gege­ben und rech­net damit, dass sie die Gerich­te noch lan­ge beschäf­ti­gen wird.

Einen Steu­er­ex­per­ten fragen

Wenn Sie sich beim Aus­fül­len der Els­ter-For­mu­la­re unsi­cher sind, soll­ten Sie sich an einen Steu­er­be­ra­ter wen­den. Je nach Regi­on kann es in Deutsch­land schwie­rig sein, einen zu fin­den. In Ber­lin bei­spiels­wei­se sind vie­le Steu­er­be­ra­ter so über­las­tet, dass sie kei­ne neu­en Man­dan­ten auf­neh­men. Die Suche nach einem Steu­er­be­ra­ter kann also etwas län­ger dauern.

Grund­steu­er­erklä­rung geht nur elektronisch

Da es für die Finanz­äm­ter dar­um geht, die Daten zur Immo­bi­lie zu digi­ta­li­sie­ren, muss die Abga­be der Grund­steu­er­erklä­rung grund­sätz­lich elek­tro­nisch erfol­gen. Nur in bestimm­ten Aus­nah­me­fäl­len ist eine Abga­be auf Papier mög­lich. Für die elek­tro­ni­sche Daten­über­mitt­lung ist ein Benut­zer­kon­to bei ELSTER (Elektro­ni­sche Steuer erklä­rung) not­wen­dig. Wenn Sie noch kein Kon­to haben, soll­ten Sie sich so schnell wie mög­lich regis­trie­ren, denn das Pass­wort erhal­ten Sie per Post – und das kann ein paar Wochen dauern.

Sind Sie unsi­cher, was für die Berech­nung der Grund­steu­er wich­tig ist? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

 

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Wenn man als Eigen­tü­mer (wie­der) Mie­ter wird

Zum einen durch Schei­dung, Alter oder Job­wech­sel, zum ande­ren durch die aktu­el­le unsi­che­re Situa­ti­on: Grün­de gibt es vie­le, war­um die eige­ne Immo­bi­lie ver­kauft wer­den muss und man wie­der Mie­ter wird. Da fällt es oft schwer, sich zu ori­en­tie­ren und sich auf die neue alte Situa­ti­on ein­zu­las­sen. Zumal weil meist die Zeit drängt und schnell Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den müs­sen. Wir gehen die Situa­tio­nen für Sie durch.

Wenn die Immo­bi­lie nicht mehr zu den Wohn­be­dürf­nis­sen im Alter passt oder die Anschluss­fi­nan­zie­rung nicht funk­tio­niert oder sich die Bewoh­ner schei­den las­sen, kommt die Unsi­cher­heit: was mit der Immo­bi­lie machen? Soll oder muss sie ver­kauft wer­den, geht es mit den Fra­gen gleich wei­ter: wann ist der bes­te Zeit­punkt? War­tet man auf­grund der schwe­ren Zei­ten lie­ber noch ab, sinkt die Nach­fra­ge? Und wie mache ich das alles überhaupt?

Gestie­ge­ne Zin­sen ver­teu­ern die Finanzierung

Der ange­ho­be­ne Leit­zins hat dazu geführt, dass sich die Finan­zie­rung der Immo­bi­lie für vie­le Eigen­tü­mer ver­teu­ert. Zwar kann man mit der Anschluss­fi­nan­zie­rung zu einer ande­ren, güns­ti­ge­ren Bank wech­seln oder die Finan­zie­rung zum Bei­spiel von 30 auf 33 Jah­re stre­cken. Doch für Eigen­tü­mer, bei denen dies nicht aus­reicht, bleibt nur eine Lösung: der Ver­kauf und der Umzug in eine Woh­nung im Mietverhältnis.

Was machen, wenn eine Schei­dung ansteht?

Für eine Schei­dung, bei der eine Immo­bi­lie im Spiel ist, gibt es meh­re­re Mög­lich­kei­ten, die es abzu­wä­gen gilt: soll sie ver­kauft oder ver­mie­tet wer­den? Oder bleibt einer drin woh­nen? Auch mög­lich: die Über­tra­gung auf die Kin­der. Meist ist die Immo­bi­lie noch nicht abbe­zahlt – da stellt sich die Fra­ge, wer sich die Zah­lung des Rest­be­trags über­haupt leis­ten kann.

Will etwa einer der bei­den Par­tei­en in der Immo­bi­lie woh­nen blei­ben und bei­de sind im Grund­buch ein­ge­tra­gen, wird es schwie­rig, wenn man sich die Aus­zah­lung des ande­ren nicht leis­ten kann. Die Fol­ge kann eine Zwangs­ver­stei­ge­rung sein, die mit finan­zi­el­len Ein­bu­ßen ein­her­geht. Aus unse­rer Berufs­pra­xis wis­sen wir: die meis­ten ver­kau­fen die Immo­bi­lie und suchen sich jeweils eine Mietwohnung.

Woh­nen im Alter

Eigent­lich woll­te man ja nur noch mit den Füßen vor­an die eins­ti­ge Traum­im­mo­bi­lie ver­las­sen. Doch dann wird klar: das Haus oder die Eigen­tums­woh­nung ist nicht alters­ge­recht. Auch wenn ein Umzug in ein Senio­ren­heim nicht not­wen­dig ist, muss die Immo­bi­lie dann ver­kauft wer­den und der Umzug in eine alters­ge­rech­te Woh­nung steht an.

Vom glück­li­chen Eigen­tü­mer zum glück­li­chen Mieter

Wenn Sie in einer Situa­ti­on sind, in der Sie sich ent­schei­den müs­sen, was mit der eige­nen Immo­bi­lie gesche­hen soll und Sie sich fra­gen, ob der Umzug in eine Miet­woh­nung sinn­voll ist: Fra­gen Sie uns, bevor Sie ver­zwei­feln. Ger­ne bera­ten wir Sie und hel­fen Ihnen, die für Sie opti­ma­le Lösung zu fin­den, damit Sie als Mie­ter genau­so glück­lich wer­den wie Sie vor­her als Eigen­tü­mer waren.

Sie haben vor, vom Eigen­tü­mer (wie­der) zum Mie­ter zu wer­den? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern. 

 

 

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Foto: © cocooo/Depositphotos.com

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Sin­ken­de Nach­fra­ge nach Immo­bi­li­en – wie viel ist mei­ne noch wert?

In eini­gen Tei­len Deutsch­lands ging die Nach­fra­ge nach Immo­bi­li­en zwi­schen 50 und 90 Pro­zent zurück. Die Ver­kaufs­dau­er von Immo­bi­li­en wird aktu­ell wie­der län­ger. Die gesun­ke­ne Nach­fra­ge wirkt sich auch auf die Immo­bi­li­en­prei­se aus. Wer genau wis­sen möch­te, wie viel sei­ne Immo­bi­lie aktu­ell noch wert ist, soll­te sie pro­fes­sio­nell bewer­ten las­sen. Wir hel­fen Ihnen hier­bei gerne.

Vor­weg sei gesagt: Die aktu­el­le Ent­wick­lung an den deut­schen Immo­bi­li­en­märk­ten ist unein­heit­lich. Eine genaue Pro­gno­se der künf­ti­gen Ent­wick­lung ist schwer zu geben. Denn es gibt teil­wei­se gegen­läu­fi­ge Fak­to­ren, die die Märk­te beeinflussen.

Miet­woh­nung gegen Eigenheim

Der Druck auf den Miet­markt ist nach wie vor hoch und könn­te sich durch die gesun­ke­ne Nach­fra­ge nach Immo­bi­li­en laut Exper­ten wei­ter deut­lich erhö­hen. Gleich­zei­tig besteht wei­ter­hin – nicht zuletzt wegen des Drucks auf den Miet­markt – eine Nach­fra­ge nach den eige­nen vier Wän­den. Eben­so blei­ben Immo­bi­li­en auf­grund man­geln­der Anla­ge­al­ter­na­ti­ven eine gefrag­te Kapitalanlage.

Und trotz­dem: In Mün­chen oder Frank­furt am Main sol­len laut Ana­lys­ten der Schwei­zer Bank UBS Immo­bi­li­en bald 10 bis 15 Pro­zent güns­ti­ger sein – schreibt das Han­dels­blatt. In ande­ren Bal­lungs­ge­bie­ten stei­gen dage­gen die Prei­se wei­ter – nur eben etwas abgeschwächt.

Nicht allein auf Online-Immo­bi­lien­be­wer­tun­gen vertrauen

Auf Online-Immo­bi­lien­be­wer­tun­gen soll­ten Sie sich nicht allein ver­las­sen. Denn es gibt vie­le unse­riö­se Rech­ner. Oft geben die Rech­ner auch nur eine Preis­span­ne an, in der Ihre Immo­bi­lie liegt. Auf die­ser Grund­la­ge mit dem rich­ti­gen Ange­bots­preis an den Markt zu gehen ist also Glücks­sa­che. Und die Online-Bewer­tun­gen berück­sich­ti­gen Beson­der­hei­ten und den Zustand Ihrer Immo­bi­lie nicht.

Vom Pro­fi bewer­ten lassen

Einen rea­lis­ti­schen Immo­bi­li­en­wert kön­nen des­we­gen nur Immo­bi­li­en­pro­fis mit Erfah­rung und Markt­kennt­nis ermit­teln. Wir hel­fen Ihnen hier­bei ger­ne. Als DEKRA zer­ti­fi­zier­ter Sach­ver­stän­di­ger D1 hilft Herr Fer­rang Ihnen hier­bei ger­ne wei­ter. Er bewer­tet Ihrer Immo­bi­lie erst nach einer Besich­ti­gung vor Ort und Ein­sicht in die rele­van­ten Unter­la­gen. Denn jede Immo­bi­lie ist indi­vi­du­ell. Ist etwa ein Wohn­recht im Grund­buch ein­ge­tra­gen, min­dert das den Wert.

Geprüf­te Richtlinien

Wie eine Immo­bi­lien­be­wer­tung sach­ge­mäß durch­zu­füh­ren ist, steht in der Immo­bi­li­en­wert­ermitt­lungs­ver­ord­nung (Immo­WertV). Dort ist auf­ge­führt, wann das Vergleichswert‑, Sach­wert- oder Ertrags­wert­ver­fah­ren anzu­wen­den ist. Da die Berech­nun­gen zudem kom­plex sind, soll­ten Sie das uns über­las­sen blei­ben, sofern Sie sich nicht sel­ber tief­ge­hend in die Berech­nungs­for­meln ein­ar­bei­ten möchten.

Sind Sie unsi­cher, wie viel Ihre Immo­bi­lie aktu­ell wert ist oder wie sich ihr Wert künf­tig ent­wi­ckelt? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

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Jetzt Traum­im­mo­bi­lie fin­den – trotz oder wegen Marktwende?

Infla­ti­on und gestie­ge­ne Zin­sen ver­un­si­chern vie­le Immo­bi­li­en­su­chen­de. Sie fra­gen sich, ob sie sich jetzt ein Haus oder eine Woh­nung noch leis­ten kön­nen. Wir sagen: Die Rah­men­be­din­gun­gen für den Immo­bi­li­en­er­werb haben sich zwar geän­dert, den­noch ist der Kauf einer Immo­bi­lie jetzt mög­lich, wenn man ein paar Din­ge beachtet.

Grund­sätz­lich muss gesagt wer­den, dass die Immo­bi­li­en­märk­te bun­des­weit nicht ein­heit­lich sind. Auf der einen Sei­te gibt es zwar Städ­te wie Mün­chen oder Frank­furt mit nach wie vor sehr hohen Prei­sen. Dage­gen gibt es jedoch auch Regio­nen, in denen Immo­bi­li­en deut­lich güns­ti­ger sind. Da die Märk­te aber auch stän­dig in Bewe­gung sind, ist es rat­sam, sich an uns zu wen­den, um in Erfah­rung zu brin­gen, wo die Prei­se aktu­ell bezahl­bar sind.

Ange­bot und Nach­fra­ge nähern sich an

Vie­le Mak­ler ver­zeich­nen zudem einen Rück­gang der Nach­fra­ge nach Immo­bi­li­en. Es ist aktu­ell also wie­der etwas ein­fa­cher gewor­den, eine Immo­bi­lie zu erwer­ben. Der Rück­gang der Nach­fra­ge wirkt sich auch auf die Prei­se aus. In eini­gen Regio­nen Deutsch­lands wur­den die Preis­stei­ge­run­gen gebremst, in man­chen sogar gestoppt. Inzwi­schen kön­nen Käu­fer mit dem Ver­käu­fer sogar wie­der über den Preis ver­han­deln, sagen Finanzierungsexperten.

Wie klappt die Immobilienfinanzierung?

A und O der Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung ist eine gründ­li­che Pla­nung. Las­sen Sie sich hier­zu von uns bera­ten. Neben dem Preis für die Immo­bi­lie soll­ten auch Kauf­ne­ben­kos­ten für bei­spiels­wei­se Notar und Grund­er­werb­steu­er sowie Kos­ten für eine even­tu­el­le Moder­ni­sie­rung in die Rech­nung ein­be­zo­gen werden.

Genü­gend Eigenkapital

Ganz wich­tig ist genü­gend Eigen­ka­pi­tal. Da Ban­ken die Kauf­ne­ben­kos­ten nicht finan­zie­ren, müs­sen sie vom Eigen­ka­pi­tal finan­ziert wer­den. Wir emp­feh­len, dass 20 Pro­zent des Kauf­prei­ses plus die Kauf­ne­ben­kos­ten vom Eigen­ka­pi­tal gedeckt sein sollten.

Län­ge­re Lauf­zeit der Finanzierung

Auch wenn die Zin­sen gestie­gen sind, sind sie immer noch rela­tiv nied­rig. Die Infla­ti­on könn­te dazu füh­ren, dass die Zin­sen wei­ter ange­ho­ben wer­den. In der aktu­el­len Situa­ti­on raten Finan­zie­rungs­ex­per­ten des­halb zu län­ge­ren Lauf­zei­ten, zu einer Zins­bin­dung von 15 oder bes­ser 20 Jah­ren. Auch die Stre­ckung der Finan­zie­rung kann eine Mög­lich­keit sein, um die monat­li­che Belas­tung zu senken.

Kauf mit Experte

In jedem Fall ist es rat­sam, sich an das ferrang.koeln-Team zu wen­den. Wir hel­fen Ihnen dabei, eine pas­sen­de Immo­bi­lie zu fin­den und kön­nen zudem Kon­takt zu unse­ren Finan­zie­rungs­part­nern herstellen.

Sie wün­schen sich Unter­stüt­zung bei der Suche nach Ihrer Traum­im­mo­bi­lie? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

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Video: Tei­lungs­ver­stei­ge­rung geht sel­ten gut aus

Was geschieht mit der gemein­sa­men Immo­bi­lie in der Schei­dung? Oft kommt es bei die­ser Fra­ge zu Unei­nig­kei­ten. Tei­len, ver­mie­ten, ver­kau­fen, einer bleibt dar­in woh­nen? Fin­det das Schei­dungs­paar kei­ne gemein­sa­me Lösung, droht eine Tei­lungs­ver­stei­ge­rung. Doch die­se fin­det für das Paar in der Schei­dung häu­fig kein posi­ti­ves Ende.

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Eine Schei­dung läuft in weni­gen Fäl­len völ­lig rei­bungs­los. Din­ge, die zusam­men­ge­wach­sen sind, las­sen sich oft nicht ein­fach wie­der tren­nen. Vor allem beim gemein­sa­men Zuhau­se fällt das vie­len schwer. Was ist finan­zi­ell mach­bar und was ist für bei­de Sei­ten fair?

Doch fin­den Paa­re kei­ne gemein­sa­me Lösung, droht eine Tei­lungs­ver­stei­ge­rung. Die­se kann von einem der Ex-Part­ner bean­tragt wer­den. Die­ses Ver­fah­ren dient dazu, eine Lösung in einer offe­nen Fra­ge her­bei­zu­füh­ren, damit die­se sich nicht end­los hin­zieht. Dadurch lässt sich eine Gemein­schaft an einer gemein­sa­men Immo­bi­lie auf­lö­sen. Doch die Tei­lungs­ver­stei­ge­rung soll­te bes­ser ver­mie­den wer­den, denn oft führt sie zu finan­zi­el­len Einbußen.

In unse­rem Video erfah­ren Sie, was pas­siert, wenn man sich über den Ver­bleib der Schei­dungs­im­mo­bi­lie nicht eini­gen kann. 

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Für den neu­en Job: eine Immo­bi­lie ver­kau­fen und eine neue finden

Super Gehalt, tol­le Auf­ga­ben, net­te Umge­bung – Kla­ra S. (42) hat­te Ihren Traum­job gefun­den. Der ein­zi­ge Haken: sie muss­te dafür umzie­hen. Auf­grund der gro­ßen Distanz konn­te sie auch nicht pen­deln. Es führ­te also kein Weg am Ver­kauf der Eigen­tums­woh­nung vor­bei – und da sie auch wie­der in den eige­nen vier Wän­den woh­nen woll­te, kei­ner am Kauf einer neu­en Immobilie.

Um sich eine neue Immo­bi­lie leis­ten zu kön­nen, benö­tig­te Kla­ra S. genü­gend Kapi­tal. Dazu dien­te ihr der Ver­kaufs­er­lös Ihrer Eigen­tums­woh­nung. Sie spiel­te zwar mit dem Gedan­ken, die Woh­nung zu ver­mie­ten. Aber wegen des Kapi­tal­be­darfs und weil sie wuss­te, dass sie kei­ne Zeit für Ver­mie­tung und Ver­wal­tung einer Immo­bi­lie haben wür­de, ent­schied sie sich dagegen.

Alles auf eige­ne Faust

Zunächst hielt sie den Ver­kauf der Woh­nung, die Pla­nung des Umzugs und die Suche nach einer neu­en Immo­bi­lie nicht für eine Her­aus­for­de­rung. Um den aktu­el­len Wert der Immo­bi­lie zu erfah­ren, nutz­te sie – um sicher zu gehen – meh­re­re Online-Immo­bi­lien­be­wer­tungs­rech­ner. Aber sie erhielt jedes Mal ein ande­res Ergebnis.

Wel­che Wert­ermitt­lung war denn nun die am Immo­bi­li­en­markt erfolg­ver­spre­chends­te? Kla­ra beschloss, sich an einen loka­len Qua­li­täts­mak­ler zu wen­den, der den Immo­bi­li­en­markt kennt und eine pro­fes­sio­nel­le Wert­ermitt­lung vor Ort vor­nimmt. Dafür kam sie auf uns.

Unter­stüt­zung vom Fachmann

Wir berie­ten Kla­ra und bewer­te­ten Ihre Immo­bi­lie. Inzwi­schen for­der­ten sie die Pla­nung des Umzugs, der neue Job und die Suche nach einer neu­en Immo­bi­lie so sehr, dass sie uns mit dem Ver­kauf ihrer Immo­bi­lie beauftragte.

Wir besorg­ten die nöti­gen Ver­kaufs­un­ter­la­gen, erstell­ten auf Grund­la­ge unse­rer Immo­bi­lien­be­wer­tung eine Preis­stra­te­gie, orga­ni­sier­ten die Ver­mark­tung, manag­ten die Anfra­gen von zahl­rei­chen Inter­es­sen­ten sowie die Besich­ti­gun­gen und prüf­ten die Boni­tät poten­zi­el­ler Käufer.

Auch bei der Suche nach einer neu­en Immo­bi­lie konn­ten wir ihr hel­fen und einen Qua­li­täts­mak­ler in der Nähe ihres neu­en Arbeits­plat­zes ver­mit­teln. Die­ser fand für sie ein schö­nes Häus­chen mit Garten.

Zwi­schen­fi­nan­zie­rung stemmen

Ein Pro­blem war noch, dass Kla­ra kei­ne neue Immo­bi­lie kau­fen konn­te, bevor die alte ver­kauft war. Und die­se wie­der­um konn­te sie nicht ver­kau­fen, ohne ein neu­es Zuhau­se gefun­den zu haben. Hier­für erstell­ten wir ein Gut­ach­ten, wel­ches ihr half, eine Zwi­schen­fi­nan­zie­rung bei einer Bank zu erhal­ten. Damit konn­te sie die Über­gangs­pha­se über­brü­cken. Heu­te lebt Kla­ra S. glück­lich mit Traum­job in ihrem Traumhaus.

Sie müs­sen aus beruf­li­chen oder ande­ren Grün­den Ihre Immo­bi­lie ver­kau­fen und suchen eine neue? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © VitalikRadko/Depositphotos.com