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Hil­fe, ich habe eine Mes­si-Woh­nung geerbt

Meter­ho­he Zei­tungs­sta­pel lie­gen auf dem Fens­ter­brett, in den Zim­mern füh­ren nur noch schma­le Pfa­de durch das Gerüm­pel und auf dem Hof tür­men sich meh­re­re Hau­fen Schrott. Wer eine sol­che Immo­bi­lie erbt, auf den war­tet viel Arbeit. Doch wie geht man am bes­ten mit einer sol­chen Erb­im­mo­bi­lie um?

Vie­le, die eine sol­che Immo­bi­lie erben, sind sich unsi­cher, an wen sie sich wen­den sol­len. Vie­le trau­en sich aus Scham nicht, sich an einen Exper­ten zu wen­den. Dabei ist hier schnel­les Han­deln gefor­dert. Wer sich aber allein durch die Mas­sen an Müll kämp­fen will, kommt schnell an sei­ne Gren­zen. Betrof­fe­ne soll­ten sich bewusst machen, dass sie nicht allein betrof­fen sind, son­dern dass das The­ma nicht öffent­lich dis­ku­tiert wird. Des­halb ist es rat­sam, sich von einem Pro­fi hel­fen zu lassen.

Wor­auf ist bei der Ent­sor­gung zu achten?

Um eine Mes­si-Woh­nung han­delt es sich, wenn Unrat über das nor­ma­le Ver­hält­nis hin­aus ange­sam­melt wur­de. Das Pro­blem bei einer Mes­si-Woh­nung ist, dass sich meist unter­schied­li­che Müll­sor­ten ange­häuft haben: Elek­tro­schrott, Papier, Kunst­stoff, Bio-Abfäl­le, Sperr­müll, immer wie­der auch tote Tie­re. Wert­ge­gen­stän­de dage­gen find sich hier kaum bis gar nicht. Nicht sel­ten ist das Auf­lö­sen einer Mes­si-Woh­nung auch eine Fra­ge der Hygie­ne. Oft kön­nen ein­zel­ne Gegen­stän­de wie bei­spiels­wei­se Möbel nicht wie­der genutzt wer­den. Exper­ten raten des­halb dazu, sich an Pro­fis zu wen­den. Sie wis­sen, wor­auf sie bei der Beräu­mung ach­ten müs­sen und sor­gen für eine fach­ge­rech­te Entsorgung.

Mit wel­chen Kos­ten ist zu rechnen?

Die Kos­ten sind natür­lich vom Umfang des Unrats abhän­gig. Des­halb wird ein seriö­ses Unter­neh­men die Immo­bi­lie und die Men­ge des zu ent­sor­gen­den Mülls vor­ab in Augen­schein neh­men. Denn nur so kann auch das Unter­neh­men den Auf­wand und die Kos­ten kor­rekt ein­schät­zen und ein ange­mes­se­nes Ange­bot unter­brei­ten. Im Auf­trag kön­nen die Beräu­mung der Immo­bi­lie, die Ent­sor­gung des Unrats sowie eine Grund­rei­ni­gung der Immo­bi­lie ver­ein­bart werden.

Kann die Ent­rüm­pe­lung steu­er­lich abge­setzt werden?

Als haus­halts­na­he Dienst­leis­tung kann eine Ent­rüm­pe­lung steu­er­lich gel­tend gemacht wer­den. Als Nach­lass­ver­bind­lich­keit im Rah­men der Erb­schaft­steu­er­erklä­rung kön­nen die Kos­ten nicht ange­setzt werden.

Was tun mit der Messi-Wohnung?

Die Beräu­mung einer Mes­si-Woh­nung kann durch­aus im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich lie­gen. Man­che Erben kön­nen oder wol­len sich das nicht leis­ten. Zudem sind sie unsi­cher, wie viel der Erlös der Ver­kauf der Mes­si-Woh­nung bringt. Ein loka­ler Qua­li­täts­mak­ler ermit­telt den Wert der Immo­bi­lie. Er berät Erben, ob der Ver­kaufs­er­lös die Kos­ten für die Ent­rüm­pe­lung deckt und ob dar­über hin­aus noch etwas übrigbleibt.

Ist Ihre Erb­im­mo­bi­lie eine Pro­blem­im­mo­bi­lie und Sie sind unsi­cher, wie Sie damit umge­hen sol­len? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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Immo­bi­lie ver­kau­fen vor der Privatinsolvenz?

Ein Insol­venz­ver­fah­ren umfasst – bis auf unpfänd­ba­re Gegen­stän­de wie Han­dy, Schrank und Bett – das gesam­te Ver­mö­gen eines Schuld­ners. Dazu gehört auch die Immo­bi­lie. Die­se darf ein Schuld­ner nicht behal­ten. Doch was pas­siert mit der Immo­bi­lie in der Insolvenz?

Die Ent­schei­dung dar­über, was mit einer Immo­bi­lie wäh­rend des Insol­venz­ver­fah­rens geschieht, trifft der zustän­di­ge Insol­venz­ver­wal­ter. Schließ­lich ist es sei­ne Auf­ga­be, sicher­zu­stel­len, dass die For­de­run­gen aller Gläu­bi­ger erfüllt wer­den. Oft bean­tra­gen Insol­venz­ver­wal­ter, dass die Immo­bi­lie ver­kauft oder zwangs­ver­stei­gert wird, damit mit dem Ver­kaufs­er­lös die Schul­den bezahlt wer­den kön­nen. Die­sem Ver­fah­ren müs­sen die Gläu­bi­ger zustim­men. Sie kön­nen aber auch sel­ber die Zwangs­ver­stei­ge­rung bean­tra­gen. Die­se soll­te aber nach Mög­lich­keit ver­mie­den wer­den, da die Immo­bi­li­en oft unter Wert ver­kauft wer­den. Nicht umsonst fin­den sich hier oft Schnäpp­chen­jä­ger. Statt der Zwangs­ver­stei­ge­rung kann der Insol­venz­ver­wal­ter aber auch beschlie­ßen, dass die Immo­bi­lie ver­mie­tet wird. So lässt sich gele­gent­lich der Erlös auf Dau­er maximieren.

Immo­bi­lie frei­kau­fen oder vor der Insol­venz verkaufen?

Eine Immo­bi­lie kann aus der Insol­venz­mas­se frei­ge­kauft wer­den. Ist eine Immo­bi­lie nach Wert­ermitt­lung eines Gut­ach­ters bei­spiels­wei­se 200.000 Euro wert, gleich­zei­tig aber mit 120.000 Euro im Grund­buch belas­tet, so besteht theo­re­tisch ein Über­schuss von 80.000 Euro. Das wäre also der Wert in der Insol­venz­mas­se. Die­se 80.000 Euro kön­nen als Aus­gleich in die Insol­venz­mas­se ein­ge­zahlt werden.

Die Immo­bi­lie noch schnell vor der Bean­tra­gung der Insol­venz zu ver­kau­fen – davon raten Exper­ten ab. Denn dies könn­te recht­li­che Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen. Nach Para­graf 133 Insol­venz­ord­nung könn­te das als vor­sätz­li­che Benach­tei­li­gung der Gläu­bi­ger bewer­tet wer­den und somit eine Straf­tat dar­stel­len. Hier­zu wer­den die letz­ten zehn Jah­re vor dem Antrag zur Pri­vat­in­sol­venz betrach­tet. Gege­be­nen­falls kann der Ver­kauf ange­foch­ten wer­den. Der Ver­kauf müss­te dann rück­gän­gig gemacht wer­den. Dar­aus wie­der­um könn­ten Scha­dens­er­satz­for­de­run­gen ent­ste­hen. Im schlimms­ten Fall könn­te der Schuld­ner sogar straf­recht­lich ver­folgt werden.

Immo­bi­lie aus der Insol­venz­mas­se lösen

Ist eine Immo­bi­lie nur noch wenig wert, weil sie bei­spiels­wei­se maro­de ist, kann sie zur Til­gung der Schul­den oft nicht mehr genutzt wer­den. Denn der Ver­kauf oder die Ver­stei­ge­rung könn­ten dann Kos­ten ver­ur­sa­chen und somit die Insol­venz­mas­se sen­ken. In einem sol­chen Fall kann der Insol­venz­ver­wal­ter die Immo­bi­lie aus der Insol­venz­mas­se her­aus­lö­sen und an den Schuld­ner zurück­ge­ben. Aller­dings ist dann der Schuld­ner für die Instand­hal­tung und die damit ver­bun­de­nen Kos­ten wei­ter­hin ver­ant­wort­lich. Immo­bi­li­en­pro­fis wis­sen, dass sich dies bei bestehen­den Schul­den so gut wie nie lohnt.

Exper­ten emp­feh­len: Wenn Sie Ihre Immo­bi­lie ver­kau­fen möch­ten, bevor Sie den Antrag zur Pri­vat­in­sol­venz stel­len, spre­chen Sie unbe­dingt vor­her mit dem zustän­di­gen Insolvenzverwalter!

Müs­sen Sie Ihre Immo­bi­lie schnell ver­kau­fen und wün­schen sich Dis­kre­ti­on? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

 

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Wer­den im Jahr 2022 die Immo­bi­li­en­prei­se sinken?

In den deut­schen Metro­po­len sind Wohn­im­mo­bi­li­en nach wie vor knapp. Prei­se für Woh­nun­gen oder Häu­ser stei­gen wei­ter rasant. Doch Exper­ten sehen ers­te Anzei­chen einer Trend­wen­de bei den Immo­bi­li­en­prei­sen. Aber wie lang wür­de es dau­ern, bis eine Nor­ma­li­sie­rung am Immo­bi­li­en­markt eintritt?

Laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt beschleu­nig­te sich im ver­gan­ge­nen Jahr noch­mal der Kauf­preis­an­stieg für Wohn­häu­ser und Woh­nun­gen. Im Bun­des­durch­schnitt lagen im drit­ten Quar­tal 2021 die Prei­se um zwölf Pro­zent höher als im glei­chen Zeit­raum 2020. Seit Beginn der Erfas­sung im Jahr 2000 war das der höchs­te je gemes­se­ne Anstieg.

Anzei­chen Miete

Öko­no­men sehen jedoch bei­spiels­wei­se bei den Mie­ten ers­te Anzei­chen einer Trend­wen­de. In den beson­ders ange­spann­ten Groß­städ­ten schei­nen die Mie­ten eine Ober­gren­ze erreicht zu haben. In 23 der 50 teu­ers­ten Städ­te in Deutsch­land sol­len die Neu­ver­trags­mie­ten im drit­ten Quar­tal 2021 im Ver­gleich zum zwei­ten leicht gesun­ken sein. Das ergab eine Unter­su­chung der auf den Immo­bi­li­en­markt spe­zia­li­sier­ten Bera­tungs- und Ana­ly­se­fir­ma F+B.

Anzei­chen Leerstand

Zum ers­ten Mal seit 14 Jah­ren steigt – wenn auch leicht – der Woh­nungs­leer­stand. Das zeigt der Leer­stand­in­dex des For­schungs- und Bera­tungs­in­sti­tuts Empi­ri­ca. Der Vor­stands­vor­sit­zen­de von Empi­ri­ca Dr. Rei­ner Braun betont aller­dings, dass „das Pro­blem der Woh­nungs­not in den soge­nann­ten Schwarm­städ­ten“ noch nicht gelöst ist. Beson­ders im unte­ren Preis­seg­ment ist das in vie­len ange­spann­ten Miet­märk­ten für Woh­nungs­su­chen­de immer noch spürbar.

Grün­de der Trendwende

Immo­bi­li­en­ex­per­ten sehen meh­re­re Grün­de für die aktu­el­le Ent­wick­lung. Einer­seits nimmt die Zuwan­de­rung in die Metro­po­len ab. Gleich­zei­tig begrenzt die schwä­cheln­de Kon­junk­tur die ver­füg­ba­ren Ein­kom­men. Zusätz­lich brem­sen in vie­len Regio­nen ver­schärf­te Geset­ze und Regu­lie­run­gen die Miet­erhö­hun­gen. Der Woh­nungs­neu­bau soll sich dage­gen noch nicht auf die Preis­ent­wick­lung aus­wir­ken. Immo­bi­li­en­ex­per­ten wei­sen dar­auf hin, dass es Jah­re dau­ern kann, bis ein Neu­bau auf Mie­ten und Prei­se Wir­kung zeigt.

Sie heben eben­falls her­vor, dass durch das hohe Preis­ni­veau von Neu­bau­ten für unte­re und mitt­le­re Ein­kom­mens­schich­ten kaum eine Ent­las­tung ein­tritt. Micha­el Voigt­län­der, Lei­ter des Kom­pe­tenz­felds Finanz­märk­te und Immo­bi­li­en­märk­te beim Insti­tut der Deut­schen Wirt­schaft, sagt, dass nomi­nal sin­ken­de Mie­ten in den Bal­lungs­zen­tren uto­pisch sind. Für ihn ist es wahr­schein­li­cher, dass durch eine län­ge­re Seit­wärts­ent­wick­lung der Mie­ten bei stei­gen­den Ein­kom­men die Belas­tung der Mie­ter sin­ken würde.

Droht die Immobilienblase?

Eini­ge Exper­ten sehen ein Pro­blem dar­in, dass die Ent­wick­lung der Mie­ten und die nied­ri­gen Zin­sen nicht mehr allein die Ursa­che für die aktu­el­len Woh­nungs­prei­se in eini­gen Städ­ten und Markt­seg­men­ten sein kön­nen. Laut der Exper­ten hät­ten sich spe­ku­la­ti­ve Bla­sen in Ber­lin, Mün­chen Ham­burg und ande­ren gro­ßen Städ­ten gebil­det. Bis zu 30 Pro­zent sol­len man­che Prei­se über dem Wert liegen.

Möch­ten Sie wis­sen, wann sich der Ver­kauf Ihrer Immo­bi­lie lohnt? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

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In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

 

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Auf­lö­sung der Erbengemeinschaft

Hin­ter­lässt ein Ver­stor­be­ner meh­re­re Erben, so bil­den die­se eine Erben­ge­mein­schaft. Da eine Erben­ge­mein­schaft nicht für die Ewig­keit gedacht ist, ist das Ziel ihre Auf­lö­sung, sprich das Erbe end­gül­tig zu klä­ren. Gera­de bei Immo­bi­li­en ist das oft nicht ein­fach und führt zu Streit.

Immo­bi­li­en­mak­ler mit lang­jäh­ri­ger Erfah­rung wis­sen, dass eine Erben­ge­mein­schaft auf zwei Wegen auf­ge­löst wer­den kann: Ent­we­der fried­lich oder im Streit, in des­sen Fol­ge eine Ent­schei­dung erzwun­gen wird. Des­halb ist es rat­sam sich in jedem Fall an einen neu­tra­len Immo­bi­li­en­pro­fi zu wen­den, der Erben hin­sicht­lich des Umgangs mit der Erb­im­mo­bi­lie berät. So lässt sich ein Streit ver­mei­den, der in der Regel finan­zi­el­le Ein­bu­ßen zu Fol­ge hat.

Was ist mit der Erb­im­mo­bi­lie möglich?

Als ers­ter Schritt ist es sinn­voll, die Immo­bi­lie von einem loka­len Qua­li­täts­mak­ler bewer­ten zu las­sen. Denn nur wenn die Erben den Wert der Immo­bi­lie ken­nen, lässt sich eine fak­ten­ba­sier­te und fai­re Ent­schei­dung tref­fen, was mit der Immo­bi­lie gesche­hen soll. Soll sie ver­kauft wer­den, damit der Ver­kaufs­er­lös gerecht geteilt wer­den kann? Lohnt sich eine Ver­mie­tung? Oder wie viel muss ein Erbe zah­len, wenn er die ande­ren aus­be­zah­len möch­te, um die Immo­bi­lie zu behalten?

Sind alle Mit­er­ben bekannt?

Jeder Erbe kann nur über sei­nen Erb­teil ver­fü­gen. Des­halb kön­nen nur alle Erben gemein­sam ent­schei­den was mit dem gesam­ten Erbe gesche­hen soll. Oft ist es nicht so ein­fach alle Erben zu ermit­teln, wenn bei­spiels­wei­se Erben außer­halb der Kern­ver­wandt­schaft erb­be­rech­tigt sind. Mit Hil­fe eines Erber­mitt­lers kön­nen wei­te­re Erben aus­fin­dig gemacht werden.

Der Tes­ta­ments­voll­stre­cker

Ein Erb­las­ser kann zu Leb­zei­ten tes­ta­men­ta­risch ver­fü­gen, dass ein Tes­ta­ments­voll­stre­cker berech­tigt ist, die Aus­ein­an­der­set­zung inner­halb der Erben­ge­mein­schaft zu füh­ren. In die­sem Fall kann eine Auf­lö­sung nicht ohne des­sen Zustim­mung erfol­gen. Er ist aber auch ver­pflich­tet, den Wil­len des Erb­las­sers zu berücksichtigen.

Auf­lö­sung der Erbengemeinschaft

Die Auf­lö­sung ein­ver­nehm­lich zu errei­chen, ist in der Regel die bes­te Lösung. Kann die Erben­ge­mein­schaft kei­ne gemein­sa­me Lösung fin­den, kann ein Mit­er­be eine Ent­schei­dung erzwin­gen, in dem er eine Tei­lungs­ver­stei­ge­rung bean­tragt. Doch das hat häu­fig finan­zi­el­le Ein­bu­ßen zur Fol­ge. Alter­na­tiv kann die Erben­ge­mein­schaft in einer Aus­ein­an­der­set­zungs­ver­ein­ba­rung fest­hal­ten, wie das Erbe auf­ge­teilt wer­den soll – sofern der Erb­las­ser kein Aus­ein­an­der­set­zungs­ver­bot ange­ord­net hat. Vie­le Erben­ge­mein­schaf­ten ent­schei­den sich am Ende für den Ver­kauf der Immo­bi­lie. Schließ­lich lässt sich Geld leich­ter tei­len als ein Haus oder Grundstück.

Sind Sie und Ihre Mit­er­ben unsi­cher, was aus der gemein­sam geerb­ten Immo­bi­lie wer­den soll? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

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Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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Wie errech­net man die Wohn­flä­che einer Immo­bi­lie ohne Haftungsrisiken?

Immo­bi­li­en sind momen­tan begehrt. Da denkt man schnell, man kön­ne eine Immo­bi­lie schnell gewinn­brin­gend ver­kau­fen, ohne einen Mak­ler hin­zu­zie­hen. Das ist nicht ohne Risi­ko, denn damit nimmt man nicht nur in Kauf, dass der Ver­kauf län­ger dau­ert. Son­dern auch, dass der Erlös zu gering aus­fällt. Zudem ent­ste­hen Haf­tungs­ri­si­ken, etwa infol­ge von Feh­lern bei der Wohnflächenberechnung. 

Es ist nicht leicht, die Wohn­flä­che selbst zu berech­nen. Stich­pro­ben haben es gezeigt: 90% der Anga­ben bei Bestands­im­mo­bi­li­en sind nicht rich­tig. Sie haben zwar noch kei­ne Scha­den­er­satz­kla­ge am Hals, wen Sie die­se unge­prüft über­neh­men. Aber Sie soll­ten von Anfang an trans­pa­rent kom­mu­ni­zie­ren und somit auch äußers­te Sorg­falt bei der Berech­nung der Wohn­flä­che wal­ten lassen.

Exak­te Anga­ben in pro­fes­sio­nel­len Wertgutachten

Sie haben sich für eine pro­fes­sio­nel­le Ver­mark­tung durch einen loka­len Qua­li­täts­mak­ler ent­schie­den. Zunächst wird er auf der Grund­la­ge eines fach­män­ni­schen Gut­ach­tens eine pro­fes­sio­nel­le Wert­ermitt­lung vor­neh­men. Dazu wird er neben der gründ­li­chen Besich­ti­gung die Wohn­flä­che der Immo­bi­lie neu vor­neh­men. Das vor allem, wenn die alten Unter­la­gen nicht genau sind. Oder aber aus dem Zeit­raum stam­men, als die aktu­ell gül­ti­ge Berech­nungs­ver­ord­nung noch nicht galt (Wohn­flä­chen­ver­ord­nung von 2004). Für eine Wert­ermitt­lung ist die kor­rek­te Anga­be der Wohn­flä­che beson­ders wich­tig. Dabei wird nicht nur der markt­ge­rech­te Ange­bots­preis fest­ge­legt. Es gibt Ihnen zudem die Garan­tie, dass Sie alle wich­ti­gen Daten Ihrer Immo­bi­lie ken­nen. Außer Aus­stat­tung, Zustand und Lage der Immo­bi­lie gehört dazu eben auch die genaue Wohnfläche.

Scha­den­er­satz­an­sprü­che bei Feh­lern der Wohnflächenberechnung 

In der Wohn­flä­chen­ver­ord­nung fin­den sich sehr vie­le Vor­schrif­ten, die man bei der Berech­nung der Wohn­flä­che befol­gen muss. Es gilt dabei beson­ders, bau­li­che Beson­der­hei­ten von Immo­bi­li­en zu berück­sich­ti­gen. Eben­so die Fra­ge, wel­che Räu­me als Wohn­räu­me anzu­se­hen sind. Das ist genau gere­gelt. Dabei kann eines von Anfang an fest­ge­hal­ten wer­den: die Grund­flä­che ent­spricht nicht der Wohnfläche.

Gericht­li­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen vorbeugen

Wer da als Laie die Immo­bi­lie selbst aus­misst, macht schnell Feh­ler. Ein Mak­ler hin­ge­gen macht das (fast) jeden Tag und ist mit den Vor­schrif­ten bes­tens ver­traut. Dadurch mini­mie­ren Sie das Risi­ko, Scha­den­er­satz­for­de­run­gen des spä­te­ren Käu­fers gegen­über­zu­ste­hen. Dafür müss­te er zwar ganz genau nach­wei­sen, dass Sie fal­sche Anga­ben gemacht haben. Aber es ist schließ­lich schon ärger­lich genug, sich gleich nach dem Kauf mit einem Streit vor Gericht zu beschäf­ti­gen. Übri­gens: ist die Wohn­flä­che ein­mal als Ver­trags­ge­gen­stand ange­nom­men, kön­nen Sie sich nicht auf den Gewähr­leis­tungs­aus­schluss beru­fen, der im Kauf­ver­trag fest­ge­hal­ten ist.

Haben Sie wei­ter­ge­hen­de Fra­gen zur Berech­nung Ihrer Wohn­flä­che? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

 

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Video: Immo­bi­lie recht­zei­tig ver­er­ben – Fami­li­en­strei­tig­kei­ten vermeiden

Jedes zwei­te Erbe in Deutsch­land umfasst laut Exper­ten eine Immo­bi­lie. Oft kommt es beim Erbe zum Streit, da sich eine Immo­bi­lie nicht so leicht auf­tei­len lässt wie Geld. Um Fami­li­en­strei­tig­kei­ten zu ver­mei­den, raten Exper­ten, das Erbe schon zu Leb­zei­ten zu regeln.

Wenn das Erbe nicht im Tes­ta­ment gere­gelt ist, ent­schei­det die gesetz­li­che Erb­fol­ge. Ehe­part­ner, Kin­der, Enkel, Eltern oder Geschwis­ter kön­nen zu den Erben zäh­len. Haben Sie drei Kin­der, so wird das Erbe unter die­sen auf­ge­teilt. Auch ohne Streit ist das für die Erben oft eine Her­aus­for­de­rung, denn die Erbauf­tei­lung kos­tet oft viel Zeit und Mühe.

Um Streit in der Fami­lie zu ver­mei­den, über­tra­gen vie­le Deut­sche ihr Erbe bereits zu Leb­zei­ten auf Ihre Nach­kom­men. Geld, Immo­bi­li­en oder Unter­neh­men kön­nen über­tra­gen wer­den. Behör­den bezeich­nen das als Vor­weg­ge­nom­me­ne Erb­fol­ge – kurz Vor­er­be. Aller­dings gibt es hier­bei eini­ges zu beachten.

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Wie ver­kau­fen Sie Ihre Immo­bi­lie, wenn Sie nicht vor Ort sind?

Eine Immo­bi­lie zu ver­kau­fen, ohne vor Ort zu sein, ist eine Her­aus­for­de­rung. Wenn Sie zum Bei­spiel in Dort­mund woh­nen und in Mün­chen eine Immo­bi­lie geerbt haben, kön­nen Sie wahr­schein­lich wäh­rend des gan­zen Ver­kaufs­pro­zes­ses nicht vor Ort sein, weil Sie bei­spiels­wei­se berufs­tä­tig sind. Um die Immo­bi­lie in kur­zer Zeit zu einem markt­ge­rech­ten Preis zu ver­kau­fen, soll­ten Sie Ferrang.Koeln Immo­bi­li­en beauftragen. 

Eine Immo­bi­lie allein aus der Fer­ne zu ver­kau­fen, ist so gut wie unmög­lich. Für vie­le Ter­mi­ne müs­sen Eigen­tü­mer vor Ort sein oder jeman­den haben, auf den sie sich ver­las­sen kön­nen. Even­tu­ell müs­sen Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren durch­ge­führt wer­den. Die Immo­bi­lie benö­tigt ein Wert­gut­ach­ten und muss von einem Immo­bi­li­en­ex­per­ten, wie von Her­mann Fer­rang und sei­nem Team bewer­tet wer­den. Inter­es­sen­ten möch­ten die Immo­bi­lie besich­ti­gen. Zum Schluss fol­gen Notar­ter­min und Über­ga­be der Immo­bi­lie. Wir kön­nen die­se Ter­mi­ne für Sie übernehmen.

Vor­be­rei­tung der Immobilie

Um den Wert der Immo­bi­lie zu erfah­ren, müs­sen wir den Zustand der Immo­bi­lie begut­ach­ten und auf Män­gel prü­fen. Nach der Sich­tung der ver­kaufs­re­le­van­ten Unter­la­gen kann ein Wert­gut­ach­ten erstellt wer­den. Dies dient als Grund­la­ge, um einen Ange­bots­preis festzulegen.

Wenn die Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren durch­ge­führt wur­den und die Immo­bi­lie gege­be­nen­falls mit Home Sta­ging für die Prä­sen­ta­ti­on opti­miert wur­de, kön­nen Fotos für Immo­bi­li­en­por­ta­le und Expo­sé gemacht wer­den. Neben aus­sa­ge­kräf­ti­gen Fotos gehö­ren auch alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen zur Immo­bi­lie ins Exposé.

Besich­ti­gungs­ma­nage­ment

Hat das anspre­chen­de Expo­sé das Inter­es­se vie­ler Immo­bi­li­en­su­chen­der geweckt, müs­sen Besich­ti­gungs­ter­mi­ne ver­ein­bart und durch­ge­führt wer­den. Wir über­neh­men die­sen Pro­zess ger­ne für Sie, sodass Sie sich spa­ren, extra anrei­sen zu müs­sen. Sie soll­ten aber mit uns in Kon­takt blei­ben, damit alle Ent­schei­dun­gen kurz­fris­tig abge­spro­chen und getrof­fen wer­den können.

Notar­ter­min ohne Ihre Anwesenheit

Immo­bi­li­en­ver­käu­fer und ‑käu­fer müs­sen in der Regel beim Notar­ter­min anwe­send sein. Sie kön­nen aber auch einer Ver­trau­ens­per­son wie bei­spiels­wei­se Her­mann Fer­rang und sei­nem Team eine Voll­macht ertei­len, um Sie beim Notar und der Unter­zeich­nung des Kauf­ver­tra­ges zu ver­tre­ten. Alter­na­tiv ist auch die voll­macht­lo­se Ver­tre­tung mit Nach­ge­neh­mi­gung mög­lich. Dann wird der Kauf­ver­trag erst gül­tig, wenn Ihre Geneh­mi­gung beim Notar ein­ge­gan­gen ist. Vor dem Ter­min schickt der Notar Ihnen eine Kopie des Kauf­ver­trags zu. Dann haben Sie zwei Wochen Zeit, den Ver­trag zu prü­fen. Wir gehen die­sen Ver­trag ger­ne mit Ihnen gemein­sam durch.

Las­sen Sie sich beim Immo­bi­li­en­ver­kauf aus der Fer­ne von uns unter­stüt­zen. Das erspart Ihnen viel Zeit und Aufwand.

Sie haben Fra­gen zum Ver­kauf Ihrer Immo­bi­lie? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gerne.

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

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Statt Geschen­ke gibt es bei uns…

…umfang­rei­che Bera­tung zum Ver­kauf oder Kauf einer Immobilie

…fach­kun­di­ge Unter­stüt­zung bei Ihrer Immobilientransaktion

…eine kos­ten­lo­se Bewer­tung Ihrer Immo­bi­lie, treff­ge­nau dank lang­jäh­ri­ger Erfah­rung und umfang­rei­cher Marktkenntnis

…die Zusam­men­stel­lung aller ver­kaufs­re­le­van­ten Unterlagen

…eine Wohn­flä­chen­be­rech­nung

…eine zu Ihrer Immo­bi­lie pas­sen­den Preisstrategie

…eine opti­ma­le Immo­bi­li­en­prä­sen­ta­ti­on auf Fotos und bei Besich­ti­gun­gen dank pro­fes­sio­nel­ler Foto­gra­fen und Home-Sta­ging-Exper­ten – wir rücken Ihre Immo­bi­lie ins rech­te Licht

…eine vir­tu­el­le 360-Grad-Besich­ti­gung Ihrer Immobilie

…Droh­nen­auf­nah­men Ihrer Immobilie

…Anfer­ti­gung von Grundrissen

…ein aus­sa­ge­kräf­ti­ges und anspre­chen­des Expo­sé für Ihre Immobilie

…eine indi­vi­du­el­le Ver­mark­tungs­stra­te­gie für Ihre Immobilie

…ein Besich­ti­gungs­ma­nage­ment, dass ernst­haf­te Inter­es­sen­ten von Besich­ti­gungs­tou­ris­ten trennt und unnö­ti­ge Besich­ti­gun­gen vermeidet

…Boni­täts­prü­fung von Interessenten

…eine pro­fes­sio­nel­le Ver­tre­tung bei Preisverhandlungen

…gege­be­nen­falls ein Bieterverfahren

…Unter­stüt­zung beim Kauf­ver­trag und Notartermin

…eine neu­tra­le Bera­tung bei Streit­fäl­len wie Schei­dung oder Erbe

…auch Unter­stüt­zung nach der erfolg­rei­chen Immobilientransaktion

…jede Woche in unse­rem Blog hilf­rei­che Tipps zum Immo­bi­li­en­ver­kauf und ‑kauf

Abschlie­ßend möch­ten wir uns bei Ihnen für Ihr Ver­trau­en und die sehr gute Zusam­men­ar­beit im Jahr 2021 bedan­ken. Auch im kom­men­den Jahr wer­den wir wie­der ger­ne der ver­läss­li­che Part­ner an Ihrer Sei­te sein. Schon jetzt wün­schen wir Ihnen ein fro­hes Weih­nachts­fest und einen guten Start ins neue Jahr!

Suchen Sie Unter­stüt­zung beim Kauf oder Ver­kauf Ihrer Immo­bi­lie? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir unter­stüt­zen und bera­ten Sie gern.

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

 

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Wo will ich im Alter wohnen?

Mit den Jah­ren kom­men in der Regel immer mehr gesund­heit­li­che Beschwer­den auf uns zu. Das hat Aus­wir­kun­gen auf unse­re Leis­tungs­fä­hig­keit und auf unse­re Bedürf­nis­se. Immo­bi­li­en­be­sit­zer, die im Alter nicht in bar­rie­re­frei­en Häu­ser oder Woh­nun­gen leben, mer­ken dann schnell, dass sie an ihre kör­per­li­chen Gren­zen sto­ßen. Egal ob beim Trep­pen­lau­fen oder bei der Gartenarbeit. 

Wer im Alter gut und ohne Her­aus­for­de­run­gen woh­nen möch­te, muss sich sei­nen kör­per­li­chen und gesund­heit­li­chen Bedürf­nis­sen anpas­sen. Wenn die eige­ne Immo­bi­lie kei­ne Bar­rie­re­frei­heit bie­tet, ist es Zeit dar­über nach­zu­den­ken, ob man die Immo­bi­lie behält, sie umrüs­tet oder ob man sie ver­kauft, um in eine bar­rie­re­freie zu zie­hen. Wo und wie man im Alter woh­nen möch­te, ist eine wich­ti­ge Fra­ge, die sich Immo­bi­li­en­be­sit­zer stel­len sollten.

Sehen Sie im Video, wel­che Mög­lich­kei­ten es für das Woh­nen im Alter gibt und was dabei wich­tig ist.

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Umzug von der Stadt aufs Land – was dabei wich­tig ist

Raus aus der engen Miet- oder Eigen­tums­woh­nung, weg von der Stadt mit ihren Abga­sen und ihren Tag und Nacht tönen­den Stra­ßen­lärm. Genau das wün­schen sich vie­le Stadt­be­woh­ner. Vor allem seit mehr Arbeit­neh­mer von zuhau­se aus arbei­ten. Doch der Umzug aufs Land soll­te gut durch­dacht werden.

Den Traum vom eige­nen Haus mit eige­nem Gar­ten und wun­der­schö­ner Natur in der unmit­tel­ba­ren Umge­bung möch­ten sich vie­le Stadt­be­woh­ner erfül­len. Und genau das tun vie­le auch. Denn gera­de in Coro­na­zei­ten haben beson­ders die Groß­städ­ter den Metro­po­len den Rücken zugewandt.

Doch nicht immer ist das Land­le­ben so wie man es sich gedacht hat. Um das per­fek­te Zuhau­se in weni­ger stark besie­del­ten und natur­rei­chen Regio­nen Deutsch­lands zu fin­den und Kon­flik­ten vor­zu­beu­gen, soll­te der Umzug gut geplant werden.

Check­lis­te erstellen

Als ers­tes emp­fiehlt es sich, eine Check­lis­te mit allen Aspek­ten zu erstel­len, die einem beson­ders wich­tig sind. Das kön­nen bei­spiels­wei­se per­sön­li­che Fra­gen sein wie:

  • Arbei­te ich viel im Home­of­fice oder fah­re ich jeden Tag mit Auto zur Arbeit?
  • Wie gut muss für mich die Infra­struk­tur und die Anbin­dung mit dem öffent­li­chen Nah­ver­kehr in ande­re Ort­schaf­ten und Städ­te sein?
  • Wie weit dür­fen für mich die nächst­ge­le­ge­nen Ein­kaufs- und päd­ago­gi­schen Bil­dungs­mög­lich­kei­ten ent­fernt sein und wie steht es um die ärzt­li­che Ver­sor­gung in der Region?

Wer bei­spiels­wei­se von zuhau­se aus arbei­tet, braucht defi­ni­tiv ein gutes Inter­net und ent­spre­chen­de Tele­fon­lei­tun­gen. Das ist auf dem Land nicht über­all gege­ben. Zudem ist die Infra­struk­tur und die Bahn­ver­bin­dung im Speck­gür­tel in der Regel bes­ser als in wei­ter ent­fern­te­ren Gebieten.

Lau­fen­de Neben­kos­ten für das Haus 

Wer von einer Miet­woh­nung in ein Haus mit Gar­ten zieht, hat mehr Kos­ten­punk­te als wäh­rend des Miet­ver­hält­nis­ses. Die Betriebs­kos­ten, die Mie­ter ein­mal jähr­lich per Abrech­nung vom Ver­mie­ter erhal­ten, wer­den bewuss­ter wahrgenommen.

Außer­dem fal­len noch wei­te­re Geld­aus­ga­ben an. Unter ande­rem für die Abwas­ser­ent­sor­gung, die Grund­steu­er oder für die Stra­ßen­rei­ni­gung. Eigen­tü­mer geben im Jahr, abhän­gig von der Wohn­flä­che, dem Wohn­ort und der Haus­halts­grö­ße, meh­re­re tau­send Euro für lau­fen­de Neben­kos­ten aus. Regio­na­le Mak­ler ken­nen die ört­li­chen Gege­ben­hei­ten und kön­nen Immo­bi­li­en­su­chen­de zu anfal­len­den Kos­ten­punk­ten beraten.

Bau­grund­stück oder Haus auf dem Land kaufen

Mit der wach­sen­den Nach­fra­ge an Wohn­raum auf dem Land, stei­gen auch dort die Prei­se. Auch Bau­grund­stü­cke wer­den in eini­gen Regio­nen immer weni­ger, was es nicht leicht macht eines zu fin­den. Und wenn Umzugs­wil­li­ge ein Bau­grund­stück fin­den, sind die­se oft nicht allein mit dem Kaufinteresse.

Um sicher zu gehen, dass es sich wirk­lich um ein Bau­grund­stück han­delt oder um böse Über­ra­schun­gen zu ver­mei­den, ist es rat­sam, einen Immo­bi­li­en­ex­per­ten an der Sei­te zu haben. Die­ser kann geeig­ne­te Immo­bi­li­en fin­den, den Kauf­pro­zess mit samt Unter­la­gen­be­schaf­fung beglei­ten und, falls not­wen­dig, die alte Immo­bi­lie in der Stadt zu einem markt­ge­rech­ten Preis ver­kau­fen. Außer­dem ver­mei­den Eigen­tü­mer durch Immo­bi­li­en­mak­ler Kauf­feh­ler, die spä­ter unter Umstän­den nicht mehr rück­gän­gig gemacht wer­den kön­nen. Denn ist die Immo­bi­lie bezahlt, ist es nicht immer leicht den Rück­kauf abzuwickeln.

Suchen Sie eine neue Immo­bi­lie oder wol­len Ihre alte ver­kau­fen? Dann kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir unter­stüt­zen und bera­ten Sie gern. 

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

Foto: © ArturVerkhovetskiy/Depositphotos.com