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Check­lis­te – Scheidungsimmobilie

Die Tei­lung einer Immo­bi­lie wäh­rend einer Schei­dung stellt die Ehe­part­ner vor schwie­ri­ge Fra­gen – und das in einer emo­tio­nal ange­spann­ten Lebens­pha­se. Wel­che Mög­lich­kei­ten der Tei­lung gibt es und mit wel­chen Pro­ble­men müs­sen Sie rech­nen? Um in die­ser Situa­ti­on den Über­blick zu behal­ten, hilft Ihnen die Check­lis­te von Ferrang.Koeln Immobilien. 

Ehe aus, Hausverkauf?

Nicht unbe­dingt. Wir hel­fen Ihnen, die bes­te Lösung im Umgang mit Ihrer Schei­dungs­im­mo­bi­lie zu fin­den. Kon­tak­tie­ren Sie uns!

 

Für die Tei­lung einer Schei­dungs­im­mo­bi­lie gibt es im Wesent­li­chen fol­gen­de Optio­nen: a) das Paar ver­kauft die Immo­bi­lie, b) das Paar behält die Immo­bi­lie als gemein­sa­mes Eigen­tum, c) einer der Part­ner erwirbt die Immo­bi­lie voll­stän­dig und über­nimmt sie, oder d) die Immo­bi­lie wird als Vor­er­be bzw. Schen­kung auf ein oder meh­re­re Kin­der über­tra­gen. In der Pra­xis gibt es jedoch bei jeder die­ser Mög­lich­kei­ten min­des­tens einen Haken.

Ver­kauf

  • Ist in der Regel sinn­voll, da die Schul­den, die zur Finan­zie­rung der Immo­bi­lie auf­ge­nom­men wur­den, getilgt wer­den kön­nen und bei­de Part­ner erhal­ten ihren Teil des Ver­kaufs­er­lö­ses als Grund­la­ge für einen Neustart
  • Klei­ner Nach­teil: Bei einer Rück­zah­lung von Kre­di­ten vor Ablauf der Zins­bin­dung ver­langt die Bank eine soge­nann­te Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung; leb­te das Paar vor dem Ver­kauf weni­ger als zehn Jah­re in der Immo­bi­lie, kann Spe­ku­la­ti­ons­steu­er anfallen
  • Gefahr: Einigt sich das Paar nicht auf einen Ver­kauf, weil bei­spiels­wei­se einer der Part­ner die Immo­bi­lie wei­ter nut­zen möch­te, droht eine Tei­lungs­ver­stei­ge­rung, die sich in der Regel nega­tiv auf den Ver­kaufs­er­lös auswirkt

Ver­mie­tung

  • Eine Ver­mie­tung ist sinn­voll, wenn die Immo­bi­lie in der Fami­lie blei­ben soll, damit zum Bei­spiel spä­ter die Kin­der sie erben und dar­in leben können
  • Klei­ner Nach­teil: Wer ver­mie­tet, muss sich aber auch wei­ter­hin um die Immo­bi­lie küm­mern, Repa­ra­tu­ren und Ver­wal­tung kön­nen viel Zeit und Geld kosten
  • Gefahr: Ver­mie­tung lohnt sich in der Regel nur, wenn sich durch die Miet­ein­nah­men min­des­tens der Immo­bi­li­en­kre­dit til­gen lässt und wenn bei­de Part­ner sich einig sind, wie die Ver­ant­wor­tung für die Immo­bi­lie auf­ge­teilt wird

Wei­ter­nut­zung

  • Der in der Immo­bi­lie ver­blei­ben­de Part­ner zahlt Mie­te an den ande­ren oder die Mie­te wird mit fäl­li­gen Unter­halts­zah­lun­gen verrechnet
  • Nach­teil: Ist die Immo­bi­lie noch nicht abbe­zahlt, haf­ten wei­ter­hin bei­de Part­ner für die Rück­zah­lung der Kre­di­te – aus Sicht der Bank wer­den die Schul­den jedoch nicht geteilt, das heißt: falls einer der Part­ner zah­lungs­un­fä­hig wird, holt sich die Bank die gesam­te Rest­schuld beim anderen
  • Gefahr: Ist die Rück­zah­lung der Kre­di­te nicht mehr gesi­chert, droht der Ver­lust bzw. die Zwangs­ver­stei­ge­rung der Immo­bi­lie – ver­bun­den mit her­ben finan­zi­el­len Einbußen

Über­nah­me durch einen der Partner

  • Nach­teil: Der Part­ner, der die Immo­bi­lie über­nimmt, muss sei­nen Ex-Part­ner aus­zah­len und gleich­zei­tig die Wohn- und Instand­hal­tungs­kos­ten tra­gen und lau­fen­de Kre­di­te allein zurückzahlen
  • Gefahr: Das führt häu­fig zu einer finan­zi­el­len Überforderung

Eine Schen­kung der Immo­bi­lie an das Kind oder die Kin­der kann eine wei­te­re Lösung sein. Jedoch dro­hen hier die glei­chen Risi­ken, wenn die Immo­bi­lie noch nicht abbe­zahlt ist, und wenn gegen­sei­ti­ge Ansprü­che auf Unter­halt und Zuge­winn­aus­gleich bestehen.

Sie sind sich unsi­cher, was die bes­te Lösung für Ihre Schei­dungs­im­mo­bi­lie ist? Kon­tak­tie­ren Sie mich! Mei­ne Kol­le­gen von Ferrang.Koeln Immo­bi­li­en und ich bera­ten Sie gerne.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Scheidung

https://de.wikipedia.org/wiki/Scheidungsrate

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

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