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Coro­na­vi­rus und Vermieter

Ers­te gro­ße Unter­neh­men ver­lan­gen bereits die Stun­dung der Mie­te. Was ist, wenn Pri­vat­per­so­nen eben­falls wegen virus­be­ding­ten finan­zi­el­len Aus­fäl­len ihre Mie­te nicht mehr zah­len kön­nen? Gleich­zei­tig hat der Deut­sche Bun­des­tag beschlos­sen, dass Mie­tern nicht gekün­digt wer­den darf, wenn sie ihre Mie­te wegen der Coro­na-Kri­se nicht mehr zah­len kön­nen. Was kön­nen Ver­mie­ter also tun?

Ver­mie­ter in finan­zi­el­ler Bedrängnis

Ein Groß­teil der Miet­im­mo­bi­li­en ist in pri­va­tem Besitz. Unter die­sen pri­va­ten Ver­mie­tern gibt es eini­ge, die eben­falls nur über gerin­ge Ein­kom­men ver­fü­gen. Es könn­te also der Fall ein­tre­ten, dass Ver­mie­ter wegen aus­blei­ben­der Miet­zah­lun­gen ihre lau­fen­den Dar­le­hen nicht mehr bedie­nen kön­nen. Dafür hat die Bun­des­re­gie­rung in ihrem Hilfs­pa­ket vor­ge­se­hen, dass Ver­mie­ter ihre Kre­di­te stun­den kön­nen. Aller­dings gilt das nur für soge­nann­te Ver­brau­cher­ver­trä­ge, die vor dem 8. März 2020 geschlos­sen wurden.

Ent­ge­gen­kom­men

Wich­tig ist, dass alle Sei­ten Ver­ständ­nis für­ein­an­der zei­gen. So wie Mie­ter sind auch Ver­mie­ter auf regel­mä­ßi­ge Ein­künf­te ange­wie­sen. Des­halb raten Exper­ten recht­zei­tig mit­ein­an­der zu reden. Poli­tik und Ver­bän­de arbei­ten an Lösun­gen des Pro­blems. Der Deut­sche Mie­ter­bund (DMB) und der Bun­des­ver­band deut­scher Woh­nungs- und Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men (GdW) bei­spiels­wei­se for­dern einen „Sicher-Woh­nen-Fonds“. An ihn sol­len sich Mie­ter wen­den und die Über­nah­me der Miet­kos­ten bean­tra­gen kön­nen, wenn sie wegen der aktu­el­len Kri­se ihre Mie­te nicht zah­len können.

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Foto: © George-Becker/Pexels.com