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Die Anschluss­fi­nan­zie­rung im Auge behalten

Im Moment sind die Zin­sen für eine Anschluss­fi­nan­zie­rung zwar güns­tig. Wie sich das in den kom­men­den Jah­ren auch durch die Coro­na-Kri­se ent­wi­ckeln wird, ist schwer vor­her­zu­sa­gen. Im Fal­le eines Zins­an­stie­ges kann sich eine Anschluss­fi­nan­zie­rung oft schwie­rig gestal­ten. Des­halb ist es sinn­voll, sich schon früh­zei­tig über eine Anschluss­fi­nan­zie­rung zu informieren.

Wel­che Mög­lich­kei­ten für die Anschluss­fi­nan­zie­rung haben Sie?

Für Ihre Anschluss­fi­nan­zie­rung haben Sie drei Mög­lich­kei­ten. Die ers­te ist die Pro­lon­ga­ti­on. Damit ver­län­gern Sie ein­fach Ihren bestehen­den Ver­trag mit der gegen­wär­ti­gen Bank. Die Zin­sen wer­den dabei an die aktu­el­le Markt­la­ge ange­passt. Das bedeu­tet wenig Auf­wand für Sie und nor­ma­ler­wei­se kei­ne erneu­te Boni­täts­prü­fung. Zudem blei­ben Ihnen die Kos­ten für eine Grund­schuld­über­tra­gung beim Wech­sel zu einer ande­ren Bank erspart. Aller­dings könn­ten Ange­bo­te von ande­ren Ban­ken den­noch güns­ti­ger sein. Es ist also emp­feh­lens­wert, die Kon­di­tio­nen ver­schie­de­ner Ban­ken zu ver­glei­chen. Das erlang­te Wis­sen kann Ihnen auch beim Ver­han­deln mit Ihrer Bank von Nut­zen sein.

Eine ande­re Mög­lich­keit ist die Umschul­dung. Hier schlie­ßen Sie die Anschluss­fi­nan­zie­rung bei einer ande­ren Bank ab. Das ist sinn­voll, wenn Sie güns­ti­ge­re Kon­di­tio­nen bei den Zin­sen bekom­men. Es müs­sen zwar Grund­buch- und Notar­kos­ten gezahlt wer­den, da die Grund­schuld von der einen Bank auf die ande­re über­tra­gen wer­den muss. Das kann sich aber loh­nen – und zwar dann, wenn Sie durch die nied­ri­ge­ren Zin­sen mehr ein­spa­ren als die Umschul­dung Sie kostet.

Die drit­te Mög­lich­keit ist das For­ward-Dar­le­hen. Damit kön­nen Sie schon eini­ge Jah­re vor Ende der Zins­bin­dung ein neu­es Dar­le­hen abschlie­ßen, um sich die zu die­sem Zeit­punkt güns­ti­gen Zin­sen zu sichern. Das ist vor allem dann sinn­voll, wenn abseh­bar ist, dass die Bau­zin­sen wie­der stei­gen wer­den. So kön­nen Sie in Zei­ten güns­ti­ger Zin­sen sich die­se für spä­ter sichern.

Ver­ren­tung

Soll­te Ihnen die Bank kei­ne Anschluss­fi­nan­zie­rung gewäh­ren kön­nen, kann eine Immo­bi­li­en­ver­ren­tung für Sie eine mög­li­che Lösung sein. Dabei kön­nen Sie Ihre Immo­bi­lie ver­kau­fen, sich aber ein Wohn- oder Nieß­brauch­recht im Grund­buch ein­tra­gen las­sen. So zahlt der Käu­fer den Kre­dit für die Immo­bi­lie ab, wäh­rend Sie dar­in woh­nen blei­ben kön­nen. Ihr loka­ler Pro­fi-Mak­ler infor­miert Sie gern über die Mög­lich­kei­ten der Immobilienverrentung.

Über­le­gen Sie, wie Sie Ihre Immo­bi­lie finan­zie­ren oder möch­ten Sie wis­sen, wie sich die Lage am Immo­bi­li­en­markt ent­wi­ckelt? Kon­tak­tie­ren Sie uns, wir bera­ten Sie gern!

 

Sie benö­ti­gen wei­te­re Informationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienfinanzierung

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/04/PD19_150_639.html

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Kauf-einer-bestehenden-Immobilie/

 

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

 

 

Foto: ©Foto: GinaSanders/Depositphotos