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Die Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung in der Schei­dung regeln

Vie­le Paa­re, die sich dau­er­haft bin­den, gehen auch gemein­sa­me Ver­pflich­tun­gen ein wie die Finan­zie­rung einer Immo­bi­lie. Doch wird eine Ehe geschie­den oder man trennt sich, bevor die Immo­bi­lie abbe­zahlt ist, bleibt die Fra­ge, wie es mit der Finan­zie­rung weitergeht.

Ehe aus, Hausverkauf?

Nicht unbe­dingt. Wir hel­fen Ihnen, die bes­te Lösung im Umgang mit Ihrer Schei­dungs­im­mo­bi­lie zu fin­den. Kon­tak­tie­ren Sie uns!

 

Für die Rück­zah­lung eines Kre­dits haf­tet der­je­ni­ge, der ihn auf­ge­nom­men hat. Haben bei­de Ehe­part­ner den Kre­dit­ver­trag unter­schrie­ben, haf­ten bei­de für die ord­nungs­ge­mä­ße Rück­zah­lung. Für die Bank spielt es kei­ne Rol­le, ob das kre­dit­neh­men­de Paar zusam­men oder getrennt lebt. Eben­so kommt es nicht dar­auf an, wer im Grund­buch als Eigen­tü­mer ein­ge­tra­gen ist. Auch wer aus der Immo­bi­lie aus­zieht und nicht im Grund­buch steht, muss die Raten für den Kre­dit wei­ter an das kre­dit­ge­ben­de Insti­tut über­wei­sen. Das kann eine dop­pel­te Belas­tung dar­stel­len. Schließ­lich muss eine neue Woh­nung gesucht wer­den, für die dann Mie­te anfällt.

Schuld­haft­ent­las­sung

Wer aus der gemein­sa­men Immo­bi­lie aus­zieht, kann die Bank dar­um bit­ten, ihn von der Mit­haf­tung zu befrei­en. Die soge­nann­te Schuld­haf­tungs­ent­las­sung zu errei­chen, ist jedoch schwie­rig. Vor allem, wenn die Bank sich nicht sicher ist, ob der ver­blei­ben­de Kre­dit­neh­mer die Raten allei­ne stem­men kann.

Zwangs­ver­stei­ge­rung vermeiden

Wenn das Schei­dungs­paar den Kre­dit nicht mehr zurück­zah­len kann oder will, droht am Ende die Zwangs­ver­stei­ge­rung. Die­se soll­te ver­mie­den wer­den, denn sie geht oft mit finan­zi­el­len Ein­bu­ßen ein­her. Denn Schnäpp­chen­jä­ger wis­sen, dass Immo­bi­li­en häu­fig aus einer Not­si­tua­ti­on zwangs­ver­stei­gert wer­den und nut­zen das aus.

Immo­bi­lie behal­ten oder verkaufen?

Möch­te einer der Ex-Part­ner in der Immo­bi­lie blei­ben, muss er den ande­ren aus­be­zah­len. Das Aus­be­zah­len und die allei­ni­ge Über­nah­me des Immo­bi­li­en­kre­dits sind für einen allein oft zu viel. Des­halb ent­schei­den sich vie­le für den Ver­kauf der Immo­bi­lie. So kann einer­seits die Rest­schuld bei der Bank getilgt wer­den und im Ide­al­fall bleibt noch etwas Start­ka­pi­tal für den Neu­an­fang. Wir bera­ten Paa­re in der Schei­dung ger­ne, um die indi­vi­du­ell bes­te Lösung für die Immo­bi­lie zu finden.

Ach­tung! Vorfälligkeitsentschädigung

Wenn eine Immo­bi­lie vor Ablauf der Zins­bin­dung ver­kauft und somit der Dar­le­hens­ver­trag gekün­digt wird, for­dert die Bank eine Gebühr: die Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung. Die Höhe der Gebühr rich­tet sich nach der Höhe des Kre­dits, der Lauf­zeit, den Kon­di­tio­nen sowie dem Zinssatz.

Sie suchen die bes­te Lösung für Ihre Schei­dungs­im­mo­bi­lie? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gerne.

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

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