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DSGVO beim Immobilienverkauf

„So viel wie nötig, aber so wenig wie mög­lich!“ So lau­tet der Grund­satz der Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO). Was heißt das eigent­lich für den Ver­kauf von Immo­bi­li­en? Wird eine Immo­bi­lie ver­kauft, wer­den auch Daten aus­ge­tauscht – von Kon­takt­da­ten bis zur Boni­täts­prü­fung. Her­mann Fer­rang weiß, wel­che Daten erho­ben wer­den dür­fen und wie sie zu schüt­zen sind. 

Die DSGVO besagt im Prin­zip, dass jeder selbst über sei­ne Daten ver­fügt. Nie­mand darf die Daten eines ande­ren ohne des­sen Zustim­mung sam­meln. Möch­te ein Immo­bi­li­en­in­ter­es­sent oder ‑käu­fer, dass sei­ne Daten gelöscht wer­den, dann müs­sen sie gelöscht wer­den. Außer­dem hat jeder Anspruch dar­auf, regel­mä­ßig Aus­kunft über sei­ne gespei­cher­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten zu erhal­ten. Dazu gehö­ren unter anderem:

  • Die recht­li­che Grund­la­ge für die Datenverarbeitung
  • Die Dau­er der Datenspeicherung
  • Die Rech­te des Käu­fers in Bezug auf sei­ne Daten

Ein­wil­li­gung zur Datenerhebung

Her­mann Fer­rang bit­tet früh­zei­tig um eine daten­schutz­recht­li­che Ein­wil­li­gung, zum Bei­spiel wenn Inter­es­sen­ten ein Expo­sé anfra­gen. Hier­zu benö­ti­get er die E‑Mail-Adres­se des Inter­es­sen­ten. Für die Erstel­lung des Kauf­ver­tra­ges sind eben­falls die­se Daten geschäfts­re­le­vant. Ohne Anga­ben zu den Kon­takt­da­ten, der Adres­se und der  Bank­ver­bin­dung kann ein Kauf­ver­trag nicht auf­ge­setzt wer­den. Zusätz­lich ver­pflich­tet auch das Geld­wä­sche­ge­setz jeden Mak­ler zur Ver­ar­bei­tung der Daten von Immobiliensuchenden.

Siche­rung der Daten

Per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten sind ver­trau­ens­voll zu behan­deln. Die Unter­la­gen dür­fen nicht offen her­um­lie­gen und Daten auf dem PC müs­sen vor unbe­fug­ten Zugrif­fen geschützt wer­den. Eben­so dür­fen die Daten auch nicht in Gesprä­chen mit dem pri­va­ten oder geschäft­li­chen Umfeld mit­ge­teilt werden.

Lösch­pflicht

Daten von Inter­es­sen­ten, wel­che die Immo­bi­lie nicht kau­fen, sind umge­hend zu löschen. Egal, ob sich der Inter­es­sent gegen den Kauf ent­schei­det oder der Ver­käu­fer gegen den Inter­es­sen­ten. Eben­so hat der Käu­fer Anspruch auf die Löschung sei­ner Daten, wenn die­se ihren Zweck erfüllt haben, also die Immo­bi­li­en­trans­ak­ti­on abge­schlos­sen ist. Bei Daten zum Kauf­ver­trag, die zum Bei­spiel für die Besteue­rung wich­tig sind, ist Her­mann Fer­rang, wie auch jeder ande­re Mak­ler, jedoch ver­pflich­tet, die­se für einen begrenz­ten Zeit­raum aufzubewahren.

Her­mann Fer­rang küm­mert sich mit gro­ßer Sorg­falt um die Siche­rung der Kun­den­da­ten. Er weiß, wor­auf es beim Daten­schutz ankommt und wie er umzu­set­zen ist. Her­mann Fer­rang lässt sich regel­mä­ßig von Rechts- und IT-Exper­ten bera­ten, wie die Daten am bes­ten geschützt wer­den, damit jede Immo­bi­li­en­trans­ak­ti­on rechts­si­cher verläuft.

Suchen Sie einen Immo­bi­li­en­pro­fi, der sich um den rechts­si­che­ren Ver­kauf Ihrer Immo­bi­lie küm­mert? Kon­tak­tie­ren Sie Ferrang.koeln. Wir bera­ten Sie gerne.

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

https://dsgvo-gesetz.de/

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/europaeische-datenschutzgrundverordnung.html

https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/DSGVO/DSVGO_node.html

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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