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Eigen­tü­mer, Ver­mie­ter, Bau­her­ren – was sich 2023 ändert – Teil 1

Kein Jah­res­an­fang ohne geän­der­te Geset­ze – auch in die­sem Jahr müs­sen sich Eigen­tü­mer, Ver­mie­ter und Bau­her­ren auf Neue­run­gen ein­stel­len. Die wich­tigs­ten Ände­run­gen lesen Sie hier. Koh­len­di­oxid­kos­ten­auf­tei­lungs­ge­setz (CO2KostAufG) Seit dem 1. Janu­ar 2023 tei­len sich Ver­mie­ter und Mie­ter die Kos­ten für den CO2-Aus­stoß bei Wohn­ge­bäu­den. Ist die Ener­gie­bi­lanz einer Immo­bi­lie sehr schlecht, tra­gen Ver­mie­ter 95 Prozent…

Kein Jah­res­an­fang ohne geän­der­te Geset­ze – auch in die­sem Jahr müs­sen sich Eigen­tü­mer, Ver­mie­ter und Bau­her­ren auf Neue­run­gen ein­stel­len. Die wich­tigs­ten Ände­run­gen lesen Sie hier.

Beim Immo­bi­li­en­ver­kauf lau­ern vie­le Tücken, die den Erfolg schmälern.

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Koh­len­di­oxid­kos­ten­auf­tei­lungs­ge­setz (CO2KostAufG)

Seit dem 1. Janu­ar 2023 tei­len sich Ver­mie­ter und Mie­ter die Kos­ten für den CO2-Aus­stoß bei Wohn­ge­bäu­den. Ist die Ener­gie­bi­lanz einer Immo­bi­lie sehr schlecht, tra­gen Ver­mie­ter 95 Pro­zent und Mie­ter 5 Pro­zent der Kos­ten. Ist die Ener­gie­bi­lanz sehr gut, etwa Stan­dard EH55, tra­gen Mie­ter 100 Pro­zent der Kos­ten. Die Auf­tei­lung der Kos­ten rich­tet sich nach dem CO2-Aus­stoß pro Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che im Jahr.

Gas­preis­brem­se

80 Pro­zent des pro­gnos­ti­zier­ten Jah­res­ver­brauchs von Gas und Fern­wär­me wer­den zwi­schen dem 1. März 2023 und dem 30. April 2024 gede­ckelt. Zur Ermitt­lung des Preis­de­ckels wur­de der Abschlag für Sep­tem­ber 2022 zugrun­de gelegt. Der Preis für Gas in die­sem Zeit­raum beträgt 12 Cent (brut­to) pro Kilo­watt­stun­de, für Fern­wär­me 9,5 Cent (brut­to).

Was dar­über hin­aus ver­braucht wird, wird zu den Prei­sen der gel­ten­den Lie­fer­ver­trä­ge berech­net. Bei Wohn­ge­bäu­den, die zen­tral geheizt wer­den, wird der Rabatt an die Mie­ter auf die ein­zel­nen Woh­nun­gen nach den bis­her ver­wen­de­ten Ver­tei­lungs­schlüs­seln verrechnet.

Hydrau­li­scher Abgleich gemäß Mit­tel­frist­ener­gie­ver­sor­gungs­si­che­rungs­maß­nah­men­ver­ord­nung (EnSimi­Mav)

Sowohl bei Nicht­wohn­ge­bäu­den mit Gas­zen­tral­hei­zungs­sys­te­men mit einer Flä­che von mehr als 1.000 Qua­drat­me­tern Heiz­flä­che als auch bei Wohn­ge­bäu­den ab zehn Wohn­ein­hei­ten muss bis zum 30. Sep­tem­ber 2023 ein hydrau­li­scher Abgleich durch­ge­führt wer­den. Bei weni­ger Wohn­ein­hei­ten haben Eigen­tü­mer noch bis zum 15. Sep­tem­ber 2024 Zeit.

Besteue­rung von Photovoltaikanlagen

Die Besteue­rung von klei­nen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen mit einer Maxi­mal­leis­tung von 30 kW wird ver­ein­facht. Die Ein­nah­men aus dem Betrieb der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen auf Ein­fa­mi­li­en­häu­sern oder Gewer­be­im­mo­bi­li­en sind somit künf­tig steu­er­frei. Das soll bereits ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2022 gelten.

Erhö­hung des linea­ren AfA-Satzes

Zum 1. Janu­ar 2023 wur­de der linea­re AfA-Satz zur Abschrei­bung von Wohn­ge­bäu­den von zwei auf drei Pro­zent ange­ho­ben. Damit gilt er für Wohn­ge­bäu­de, die nach dem 1. Janu­ar 2023 fer­tig­ge­stellt werden.

Sind Sie unsi­cher, wor­auf Sie ab jetzt als Eigen­tü­mer oder Ver­mie­ter ach­ten müs­sen? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © terroa/Depositphotos.com