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Grund­stück geerbt? Das müs­sen Sie 2022 beachten

Jähr­lich wer­den in Deutsch­land gro­ße Ver­mö­gen ver­erbt. Oft gehört auch eine Immo­bi­lie wie ein Grund­stück dazu. Wie bei einem Haus stellt sich auch bei einem unbe­bau­ten Grund­stück die Fra­ge: „Was soll damit gesche­hen?“ Zusätz­lich kommt seit die­sem Jahr noch eine wei­te­re Her­aus­for­de­rung dazu. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de die Grund­steu­er refor­miert. Bis Ende 2024 müs­sen etwa…

Jähr­lich wer­den in Deutsch­land gro­ße Ver­mö­gen ver­erbt. Oft gehört auch eine Immo­bi­lie wie ein Grund­stück dazu. Wie bei einem Haus stellt sich auch bei einem unbe­bau­ten Grund­stück die Fra­ge: „Was soll damit gesche­hen?“ Zusätz­lich kommt seit die­sem Jahr noch eine wei­te­re Her­aus­for­de­rung dazu.

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Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de die Grund­steu­er refor­miert. Bis Ende 2024 müs­sen etwa 35 Mil­lio­nen Grund­stü­cke neu bewer­tet wer­den. Auf Eigen­tü­mer kommt Arbeit zu.

Was Eigen­tü­mer jetzt tun müssen

Wer seit dem 1. Janu­ar 2022 Eigen­tü­mer einer Immo­bi­lie – Haus, Woh­nung oder Grund­stück – ist, muss noch in die­sem Jahr zwi­schen dem 1. Juli und dem 31. Okto­ber 2022 eine sepa­ra­te Grund­steu­er­erklä­rung elek­tro­nisch über die Steu­er­platt­form Els­ter abge­ben. Las­sen Sie sich hier­zu von einem Immo­bi­li­en­pro­fi sowie Steu­er­be­ra­ter informieren.

Grund­stück geerbt, und jetzt?

Zunächst stel­len sich meh­re­re Fra­gen: Gibt es einen Allein­er­ben oder eine Erben­ge­mein­schaft aus meh­re­ren Erben? Wur­de das Erbe in einem Tes­ta­ment gere­gelt oder greift die gesetz­li­che Erb­fol­ge? Muss Erb­schafts­steu­er gezahlt wer­den? Das rich­tet sich nach Ver­wandt­schafts­grad und Wert des Grundstücks.

Ein loka­ler Qua­li­täts­mak­ler ermit­telt den Wert des Grund­stücks. Je nach Ver­wandt­schafts­grad gibt es unter­schied­li­che Steu­er­frei­be­trä­ge. Bei Kin­dern bei­spiels­wei­se liegt die­ser bei 400.000 Euro. Ist das Grund­stück nach pro­fes­sio­nel­ler Wert­ermitt­lung weni­ger wert, fällt kei­ne Erb­schafts­steu­er an. Geschwis­ter des Erb­las­sers haben eine Frei­be­trags­gren­ze von 20.000 Euro. Ist das Grund­stück mehr wert, muss Erb­schafts­steu­er gezahlt wer­den. Las­sen Sie sich in jedem Fall von einem Steu­er­pro­fi bera­ten, ob Steu­er für Sie anfällt und wenn, in wel­cher Höhe.

Grund­stück und Erbengemeinschaft

Was aus dem gemein­sam geerb­ten Grund­stück wer­den soll, muss die Erben­ge­mein­schaft gemein­sam ent­schei­den. Möch­te einer das Grund­stück behal­ten, muss er die Mit­er­ben aus­zah­len. Grund­la­ge hier­für ist wie­der eine Wert­ermitt­lung durch einen Immo­bi­li­en­pro­fi. Eben­so, wenn das Grund­stück ver­kauft wer­den soll. Lohnt sich eine Ver­pach­tung des Grund­stücks? Oder kann das Grund­stück geteilt wer­den? Um her­aus­zu­fin­den, was die bes­te Lösung für Ihre Immo­bi­lie ist, soll­ten Sie sich von einem loka­len Qua­li­täts­mak­ler bera­ten las­sen. Kön­nen sich die Erben nicht eini­gen, droht eine Zwangs­ver­stei­ge­rung. Die­se soll­te bes­ser ver­mie­den wer­den, da Immo­bi­li­en hier­bei oft unter Wert ver­stei­gert werden.

Kos­ten beim Grundstückserbe

Erben müs­sen Grund­steu­er zah­len. Dar­über hin­aus muss der Eigen­tums­über­gang vom Erb­las­ser auf den Erben im Grund­buch doku­men­tiert wer­den. Erfolgt dies inner­halb von zwei Jah­ren, fal­len kei­ne Gebüh­ren an. Aller­dings kann für eine Eigen­tums­um­schrei­bung ein Erb­schein erfor­der­lich sein, bei­spiels­wei­se wenn kein Tes­ta­ment vor­liegt. Die Gebüh­ren dafür rich­ten sich nach der Höhe des Erbes.

Sind Sie unsi­cher, was aus Ihrem Grund­stück wer­den soll? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © Francescoscatena/Depositphotos.com