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Heil­stei­ne statt Technik

Nach dem Dreh kuscheln vorm Kamin: Fern­seh­mo­de­ra­to­rin Kathy Weber ist bekannt aus den TV-Sen­dun­gen „Aben­teu­er Leben – täg­lich neu ent­de­cken“ und dem „K1 Maga­zin“ auf Kabel Eins. Die gebür­ti­ge West­fä­lin hat ihre eige­ne Mode­ra­to­ren­schu­le und für ihr Zuhau­se einen ganz indi­vi­du­el­len Wohn­trend ent­wi­ckelt. Von Julia Ceit­li­na 

Frau Weber, was macht für Sie eine per­fek­te Immo­bi­lie aus?

Eine per­fek­te Immo­bi­lie ist für mich ein Ort, an dem ich mich zuhau­se füh­len kann. Die Grö­ße und das Drum­her­um sind bei mir zweit­ran­gig — das Gefühl muss stimmen.

Woh­nen Sie im Eigen­tum oder zur Miete?

Ich woh­ne zur Miete.

Den­ken Sie dar­über nach, in eine Immo­bi­lie zu inves­tie­ren oder haben Sie das bereits getan? 

Ich den­ke auf jeden Fall dar­über nach, in eine aller­dings füh­le ich mich auch in mei­ner Miet­woh­nung sehr wohl. Ich bräuch­te etwas Ver­gleich­ba­res und das ist zur­zeit schwer zu fin­den. 

Gibt es Wohn­trends wie Feng Shui, die Sie bei der Ein­rich­tung anwenden? 

Ich habe mei­ne eige­nen Wohn­trends: Ich stel­le in jedem Zim­mer Ame­thys­ten und ande­re Heil­stei­ne auf und mir gefällt eine Mischung aus alten und selbst­ge­mach­ten Möbeln. Die Tep­pi­che aus mei­ner Fami­lie machen das Gan­ze dann perfekt.

Legen Sie Wert auf Nach­hal­tig­keit oder Energieeffizienz?

Ich lege Wert auf bei­des und ver­su­che dies in mei­nen All­tag ein­zu­bau­en. Auch mei­nen Kin­dern ver­mit­te­le ich — wo immer es mög­lich ist — auf die­se Din­ge zu ach­ten und ein Bewusst­sein dafür zu entwickeln.

Haben Sie schon mal Möbel online gekauft? Wie war Ihre Erfah­rung damit? 

Ich bin kei­ne Online-Möbel­käu­fe­rin. Ich möch­te die Din­ge vor­her anfas­sen kön­nen: Wir­kung, Dimen­si­on, Far­be oder Mate­ri­al eines Möbel­stücks möch­te ich vor mir sehen und auch deren Qua­li­tät ent­de­cken. Bil­der kön­nen das für mich nicht aus­rei­chend vermitteln.

Wel­che Eigen­schaf­ten muss ein guter Immo­bi­li­en­mak­ler haben?

Ich freue mich über einen Mak­ler, der ver­sucht, mich und mei­ne Bedürf­nis­se und Wün­sche zu ver­ste­hen. Jemand, der nicht nur den schnel­len Abschluss im Kopf hat.

Hät­ten Sie lie­ber ein Pent­house in der Groß­stadt oder ein Haus am Strand?

Am liebs­ten bei­des. Zur­zeit wäre auf­grund mei­ner Fami­li­en­si­tua­ti­on das Pent­house in der Stadt per­fekt, spä­ter dann das Haus am Strand — Träu­me sind was Schönes.

Gibt es etwas, das Sie beim The­ma Ein­rich­tung ganz schreck­lich finden?

Ikea-Möbel — ich mag es individuell.

Wie kam es zu Ihrer Ent­schei­dung Mode­ra­to­rin zu werden?

Das ist eine lan­ge Geschich­te — machen wir es kurz: Ich lie­be es, zu unterhalten.

Wel­cher Job hat Sie geprägt? 

Mich prägt jeder Job, weil jede Auf­ga­be neue Her­aus­for­de­run­gen mit sich bringt. Eine beson­ders ein­ma­li­ge Erfah­rung war aller­dings ein Inter­view, das ich mit Bud Spen­cer in sei­ner Woh­nung in Rom geführt habe.

Wel­cher ist Ihr Lieb­lings­raum in Ihrer Woh­nung? 

Mhhh. Im Som­mer der Gar­ten. Zur­zeit unser Schlafzimmer.

Was macht für Sie einen gemüt­li­chen Tag zuhau­se aus?

Wenn die gan­ze Fami­lie zuhau­se ist, mein Mann kocht, das Feu­er im Kamin fla­ckert und wir ein­fach in den Tag
hin­ein leben.

Nut­zen Sie auch schon Smart-Home ‑Tech­no­lo­gie?

Auf gar kei­nen Fall. Ich möch­te mög­lichst frei sein von die­sen Dingen.