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IFA-Trends: Das sind die smar­tes­ten Haushaltshelfer

Smar­te Tech­no­lo­gien sol­len uns das all­täg­li­che Leben erleich­tern. Auf der Funk­aus­stel­lung in Ber­lin waren des­halb Stän­de zum The­ma „Smar­tes Woh­nen“ auch der Publi­kums­ma­gnet.  Wo immer smar­te, inno­va­ti­ve Pro­duk­te vor­ge­stellt wur­den, bil­de­ten sich Men­schen­trau­ben. Wir stel­len Ihnen die drei smar­tes­ten Pro­duk­te hier vor.

Sprach­steue­run­gen auf dem Vormarsch

 Schon lan­ge träu­men Ent­wick­ler davon, Maschi­nen und Gerä­te bequem mit Spra­che zu steu­ern. In Ver­gan­gen­heit klapp­te das aber nur mit­tel­mä­ßig. Die neu­en Sys­te­me sind deut­lich ver­bes­sert wor­den. Ama­zon möch­te mit Ale­xa über­zeu­gen. Die Anbin­dung an das haus­ei­ge­ne inno­gy Smar­tHome-Sys­tem ergänzt die Navi­ga­ti­on per App und erwei­tert nun die Mög­lich­kei­ten. Denn die Befeh­le las­sen sich kom­plett berüh­rungs­los ertei­len. Dar­über dürf­ten sich vor allem älte­re Men­schen oder Per­so­nen mit Han­di­cap freu­en. Sagen sie: „Ale­xa, mach das Licht im Wohn­zim­mer an“ geht die Lam­pe an. Die vir­tu­el­le Ale­xa über­setzt Ihre Wor­te auto­ma­tisch in Befeh­le. Mit der Steue­rung las­sen sich Rol­lä­den heben und auch die Hei­zung ein­stel­len. Ob es sich durch­setzt? Muss sich noch zeigen.

Tex­ti­ler­ken­nung in der Waschtrommel

 Wie wasche ich was? An die­ser Fra­ge sind schon vie­le geschei­tert. Gera­de wenn es um hoch­wer­ti­ge Klei­dungs­stü­cke wie Anzü­ge, Abend­klei­der oder ins­ge­samt um fei­ne Tex­ti­li­en geht, ist der rich­ti­ge Wasch­gang entscheidend.

Auf das Durch­fors­ten von Rat­ge­ber-Foren im Inter­net kön­nen Sie zukünf­tig ver­zich­ten. Denn smar­te Wasch­ma­schi­nen erken­nen  von selbst, was in die Wasch­trom­mel gefüllt wird. Auf der dies­jäh­ri­gen IFA prä­sen­tier­te der Her­stel­ler Sie­mens die smar­te Avant­gar­de Wasch­ma­schi­ne als Para­de­bei­spiel. Die­se wird über ein far­bi­ges 5‑Zoll-TFT Full-Touch-Dis­play bedient und zeich­net sich durch einen auf­fäl­li­gen, blau­en Leucht­ring aus, der das Fens­ter der Maschi­ne umgibt.

Steu­ern lässt sich das aus einer Wasch­ma­schi­ne und einem Trock­ner bestehen­de Gerät, über ein Smart­pho­ne. Über die Home Con­nect App, wer­den dem Besit­zer aktu­el­le Sta­tus­mel­dun­gen über­mit­telt, also bei­spiels­wei­se ob der Wasch­gang schon abge­schlos­sen ist. Durch einen inte­grier­ten Scan­ner regis­triert die Maschi­ne auch Infor­ma­tio­nen über Ober­flä­chen und Mate­ria­li­en. Auch die Fle­cken­art und die Far­be wird vom Scan­ner erkannt. So kann das ent­spre­chen­de und schon­ends­te Pro­gramm ermit­telt wer­den. Zudem ver­fügt die Avant­gar­de Wasch­ma­schi­ne über ein deut­lich grö­ße­res Fas­sungs­ver­mö­gen als die Vor­gän­ger­mo­del­le mit einem Maxi­mal­vo­lu­men bis 10 Kilo.

Gerü­che aus Klei­dung ent­fer­nen ohne zu Waschen 

Eine wei­te­re Neue­rung. Wasch­mit­tel muss nicht mehr mit jeder Wäsche manu­ell dosiert wer­den. In einem spe­zi­el­len Modus lässt sich ein Tank auf­fül­len, mit dem die Maschi­ne 20 Wäschen lang aus­kommt.  Die Dosie­rung des Wasch­mit­tels erfolgt dann anschlie­ßend mit­hil­fe der Sen­so­ren, auto­ma­tisch. Mit einer wei­te­ren Funk­ti­on hat der Kun­de zudem die Mög­lich­keit, Gerü­che aus Klei­dungs­stü­cken zu ent­fer­nen, die nicht zum Waschen geeig­net sind.

Tor­te auf­tau­en in 30 Minuten

 Die­ses Sze­na­rio ken­nen vie­le: Es steht ein Geburts­tag an und irgend­wie muss noch schnell eine Tor­te her. Tief­ge­kühlt? Bis­her kei­ne gute Idee, dann das Auf­tau­en kann Stun­den dau­ern. Und in der Mikro­wel­le dringt die Hit­ze von außen in die Spei­sen. Auf den ers­ten Blick auf­ge­taut, bleibt innen jedoch meist ein gefro­re­ner Kern zurück.

Der Dial­log­ga­rer von Mie­le soll das nun lösen: Mit Hil­fe von elek­tro­ma­gne­ti­schen Wel­len geht der wie ein Back­ofen aus­se­hen­de Garer, auf smar­te Wei­se mit Lebens­mit­teln um. Was macht den Dia­log­ga­rer inno­va­tiv? Die elek­tro­ma­gne­ti­schen Wel­len erwär­men das Essen gleich­mä­ßig, egal ob innen oder außen. Außer­dem steht das Gerät mit den Lebens­mit­teln tat­säch­lich in einer Art Dia­log, indem es über Signa­le mes­sen kann, wie viel

Ener­gie das Nah­rungs­mit­tel bereits auf­ge­nom­men hat. Ent­spre­chend wird das Essen so lan­ge von innen erwärmt, bis es per­fekt zube­rei­tet ist. Dabei las­sen sich auch ver­schie­de­ne Zuta­ten mischen, die nor­ma­ler­wei­se unter­schied­li­che Zube­rei­tungs­dau­ern haben. Bei­spiel: Gemü­se und Kalbs­fi­let gleich­zei­tig auf einem Blech. Zube­rei­tungs­zeit: 30 Minu­ten. Ob kross, medi­um oder blu­tig kann der Nut­zer über ein Touch­screen am Gerät selbst bestim­men. Auch die Gar­zeit ver­rin­gert sich im Ver­gleich zu einem her­kömm­li­chen Ofen. Ent­spre­chend lässt sich bei­spiels­wei­se ein Bra­ten wesent­lich schnel­ler zube­rei­ten. Um die außer­ge­wöhn­li­che Leis­tung des Dia­log­ga­rers vor­zu­stel­len, wur­de bei einer Prä­sen­ta­ti­on ein Rin­der­fi­let im Bie­nen­wachs­man­tel in den Dia­log­ga­rer gescho­ben. Das Wachs schmolz nicht, das Rin­der­fi­let war per­fekt gegart. Bon Appetit!