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Inno­va­ti­ver Ein­bruchs­schutz mit smar­ter Glühbirne

Die gute alte Glüh­bir­ne ist aus der fes­ten Aus­stat­tung einer Immo­bi­lie ein­fach nicht weg­zu­den­ken. Der Wolf­ram­fa­den ist inzwi­schen weit­ge­hend abge­löst und die Bir­ne ver­braucht weni­ger Strom — was kann da noch kom­men? Eini­ges. Denn mit smar­ten Tech­no­lo­gien wird die dau­er­haf­te Prä­senz der Beleuch­tung jetzt für Ein­bruch­schutz genutzt.

Von Jan Kricheldorf

Auch die smar­te Glüh­bir­ne leuch­tet natür­lich wie gewohnt. Im Unter­schied zu her­kömm­li­chen Tech­no­lo­gien kann sie aber deut­lich mehr. Das Start­up Unter­neh­men Comf­y­light hat eine Bir­ne ent­wi­ckelt, die sich die Ver­hal­tens­mus­ter der Bewoh­ner einer Woh­nung merkt und wie­der­ge­ben kann. Bei Abwe­sen­heit schal­tet sie das Licht dann auto­ma­tisch an und aus, genau so, wie die Woh­nung über­li­cher­wei­se benutzt wird.

Das hilft, Ein­bre­cher abzu­schre­cken, denen bei Abwe­sen­heit simu­liert wird, dass der Bewoh­ner gar nicht abwe­send ist. Soll­te den­noch ein­ge­bro­chen wer­den oder regis­trie­ren die Sen­so­ren unge­wöhn­li­che Bewe­gun­gen in der Woh­nung, wird Alarm aus­ge­löst. Eigen­tü­mer oder Mie­ter wer­den dann per App auf dem Smart­pho­ne infor­miert und haben so noch die Chan­ce zu handeln.

Unter der Hau­be ver­ber­gen sich ein Bewe­gungs­sen­sor und ein Licht­sen­sor. Comf­y­Light braucht kei­ne Kame­ra- oder ähn­lich die Pri­vat­sphä­re stö­ren­den Daten, um das Zuhau­se zu schüt­zen. Denn das Herz­stück bei Comf­y­light ist ein Prä­senz­sen­sor, der mini­ma­le Bewe­gun­gen im Raum detek­tie­ren und dabei sogar Tie­re von Men­schen unter­schei­den kann. Ob durch smar­te Tech­no­lo­gie eine Per­son erkannt wird, hängt nicht von der Grö­ße ab, son­dern von der Kom­bi­na­ti­on aus Gewicht und Ent­fer­nung von der Lam­pe. Gene­rell gilt: Je mehr eine Per­son auf die Waa­ge bringt, umso frü­her wird sie erkannt. Die Smart­lam­pe erkennt Sumowelt­meis­ter zum Bei­spiel bereits auf eine Distanz von 20 Meter.

Neben dem Ein­bruch­schutz kann die Glüh­bir­ne aber noch viel mehr: Per App las­sen sich die Lam­pen jedes ein­zel­nen Raums stu­fen­los dim­men. Außer­dem schal­tet sich das Licht bei Betre­ten des Raums auto­ma­tisch ein und beim Ver­las­sen wie­der auto­ma­tisch aus.

Gesteu­ert wird die Lam­pe über ein inte­grier­tes WLAN-Modul. Dadurch kann die Glüh­bir­ne ohne wei­te­re zusätz­li­che Tech­nik in einem Haus­halt inte­griert wer­den. Die App funk­tio­niert sowohl auf Android-Han­dys als auch auf Tele­fo­nen aus der Apple-Welt. Obwohl viel Tech­nik in der LED-Lam­pe von Comf­y­light steckt, ist die Bedie­nung kin­der­leicht. Es wer­den ein­fach belie­big vie­le Glüh­bir­nen im Haus­halt durch Comf­y­light ersetzt, die App her­un­ter­ge­la­den und die Lam­pen mit dem Smart­pho­ne verbunden.

Schon ist die smar­te Glüh­bir­ne voll ein­satz­be­reit. Die Gewiss­heit, dass Zuhau­se alles in Ord­nung ist, ist damit jeder­zeit in der Hosen­ta­sche dabei.