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Stei­gen­de Immo­bi­li­en­prei­se trotz Corona

Wie sich der Immo­bi­li­en­markt nach der Coro­na-Kri­se ent­wi­ckeln wird, wird von Markt­ex­per­ten kon­tro­vers dis­ku­tiert. Wäh­rend eini­ge Volks­wir­te erheb­li­che Preis­sen­kun­gen erwar­ten, glau­ben markt­er­fah­re­ne Immo­bi­li­en­mak­ler, dass der Immo­bi­li­en­markt nahe­zu unver­än­dert bleibt. Schon jetzt aber wird deut­lich: die Prei­se für Wohn­im­mo­bi­li­en stei­gen zumin­dest in den Metro­po­len weiter. 

Trotz Coro­na-Kri­se waren im zwei­ten Quar­tal die­ses Jah­res Eigen­tums­woh­nun­gen im Durch­schnitt um 1, 3 Pro­zent teu­rer als noch zu Beginn des Jah­res. Der aktu­el­le Wohn-Index des For­schungs­un­ter­neh­mens F+B zeigt dazu im Ver­gleich zum zwei­ten Quar­tal 2019 ein Plus von nahe­zu 6 Prozent.

Über­trof­fen wur­de das Plus bei den Eigen­tums­woh­nun­gen dies­mal über­ra­schend von den Preis­stei­ge­run­gen für Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser. Die­se ver­teu­er­ten sich im Ver­gleich zum Vor­quar­tal um 2,9 Pro­zent und im Jah­res­ver­gleich sogar um neun Pro­zent. Unge­wöhn­lich ist die­ser Trend vor allem, da die Prei­se für Eigen­tums­woh­nun­gen in Deutsch­land in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren fast immer deut­lich stär­ker gestie­gen sind als die für Häuser.

Preis­an­stieg bei Einfamilienhäusern

Ob der star­ke Preis­an­stieg bei den Ein­fa­mi­li­en­häu­sern auf eine aus der Coro­na – Kri­se resul­tie­ren­de, erhöh­te Nach­fra­ge zurück­zu­füh­ren ist, etwa weil Fami­li­en nach mehr Platz und Gär­ten suchen, dar­über macht der Wohn-Index kei­ne Anga­ben – auf­fäl­lig ist der zeit­li­che Zusam­men­hang jeden­falls. Eine mög­li­che Erklä­rung von Volks­wir­ten ist, dass die Aus­wir­kun­gen auf den Immo­bi­li­en­markt immer zeit­lich ver­setzt erfol­gen. Preis­nach­läs­se sind immer noch mög­lich und ste­hen in engem Zusam­men­hang mit dem wei­te­ren Ver­lauf der Corona-Krise

Kein Anstieg der Mieten

Anders als die Kauf­prei­se sind die Mie­ten schon in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren kaum noch gestie­gen. Auch im zwei­ten Quar­tal ging es bei den Neu­ver­trags­mie­ten nur mini­mal nach oben. Im Ver­gleich zum Vor­quar­tal um 0,4 Pro­zent und im Jah­res­ver­gleich um ein Pro­zent. Die Bestands­mie­ten ver­teu­er­ten sich im Vor­jah­res­ver­gleich um 1,3 Prozent.

Seit gut zehn Jah­ren hält der Immo­bi­li­en­boom in Deutsch­land nun schon an. Eine Kor­rek­tur käme also nicht uner­war­tet. Die lan­ge Zeit star­ke Kon­junk­tur, stei­gen­de Ein­kom­men und die Woh­nungs­knapp­heit in Städ­ten haben die Prei­se vie­ler­orts enorm nach oben getrie­ben. Auch machen nied­ri­gen Zin­sen Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­run­gen güns­tig und Inves­to­ren suchen ver­stärkt Ren­di­te im Wohnungsmarkt.

Sie spie­len mit dem Gedan­ken Ihr Haus zu ver­kau­fen und suchen jeman­den der sich damit aus­kennt? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir hel­fen Ihnen gerne. 

 

Nicht fün­dig geworden:

 

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6654/umfrage/immobilienpreise-fuer-eigentumswohnungen-in-deutschen-staedten-2008/

https://www.deutschlandinzahlen.de/tab/deutschland/finanzen/preise/immobilienpreisindex

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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