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Betreu­tes Woh­nen – wel­che Vor­tei­le bringt es mir?

Je älter man wird, umso schwe­rer fällt es einem oft mit den täg­li­chen Din­gen umzu­ge­hen. Kör­per­li­che Ein­schrän­kun­gen und Krank­hei­ten, kön­nen ein­fa­che Besor­gun­gen zum Pro­blem und das täg­li­che Leben zu einer Her­aus­for­de­rung wer­den las­sen. Für sol­che Lebens­um­stän­de bie­tet das betreu­te Woh­nen eine gute Betreuungsmöglichkeit. 

Beim Betreu­ten Woh­nen lebt man in einer eige­nen Woh­nung die spe­zi­ell auf Betreu­ung aus­ge­rich­tet ist. Sol­che Woh­nun­gen lie­gen oft in spe­zi­el­len Wohn­ge­gen­den und Wohn­häu­sern. Die Vor­tei­le eines selbst­be­stimm­ten Lebens in einer eige­nen Woh­nung wer­den beim Betreu­ten Woh­nen mit den Vor­tei­len einer Pfle­ge­ein­rich­tung kombiniert.

Kommt es zum Bedarfs­fall, besteht die Mög­lich­keit, dass die jewei­li­gen Per­so­nen eine Ver­pfle­gung und Betreu­ung in Anspruch neh­men, wel­che der Ver­sor­gungs­leis­tung einer Pfle­ge­ein­rich­tung gleich­zu­set­zen ist. Die Grund­zü­ge vom Betreu­ten Woh­nen sind dem­nach die Kom­bi­na­ti­on aus den Vor­tei­len des Allei­ne­woh­nens und den Ver­sor­gungs­leis­tun­gen einer pro­fes­sio­nel­len Pflegeeinrichtung.

Betreu­tes Woh­nen auch mit Pflegegrad

Ist die Unter­kunft aus­rei­chend aus­ge­stat­tet, kön­nen selbst­ver­ständ­lich auch pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen, also Per­so­nen mit einem Pfle­ge­grad das Betreu­te Woh­nen in Anspruch neh­men. Letzt­end­lich ent­schei­den die Gege­ben­hei­ten, inwie­weit eine umfas­sen­de Pfle­ge durch­führ­bar und in schwe­ren Fäl­len ein Betreu­tes Woh­nen sinn­voll ist.

Kau­fen? Mie­ten? Zusatz­leis­tun­gen? Es gibt eini­ge Kri­te­ri­en, die die Kos­ten des Betreu­ten Woh­nens beein­flus­sen. All­ge­mein liegt das Preis­ni­veau aber über den dem regio­nal übli­chen Miet­preis. Die orts­üb­li­chen Prei­se bezüg­lich der Kalt­mie­te und der Neben­kos­ten plus einem zusätz­li­chen Pau­schal­be­trag in Höhe von cir­ca 10 Pro­zent bis 20 Pro­zent der monat­li­chen Kalt­mie­te für haus­tech­ni­sche Grund­leis­tun­gen wie bei­spiels­wei­se dem Haus­not­ruf oder dem Haus­meis­ter­dienst und so wei­ter kön­nen als preis­li­che Ori­en­tie­rungs­hil­fe bei der Suche nach dem geeig­ne­ten Wohn­raum genom­men werden.

Betreu­ungs­pau­scha­le mit Pfle­ge­geld verrechnen

Nur mit der Mie­te ist es jedoch nicht getan. Zusätz­lich kommt noch eine Betreu­ungs­pau­scha­le hin­zu. Die Kos­ten für mög­li­che Zusatz­leis­tun­gen, die indi­vi­du­ell gewählt wer­den kön­nen müs­sen so wie die gesam­ten Kos­ten des Betreu­ten Woh­nens selbst getra­gen wer­den. Die Rege­lun­gen bezüg­lich der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung auf­grund eines Pfle­ge­gra­des kön­nen teil­wei­se auf die Kos­ten der Betreu­ungs­pau­scha­le des betreu­ten Woh­nens ange­rech­net bezie­hungs­wei­se mit dem Pfle­ge­geld ver­rech­net wer­den. Zu den Grund­leis­tun­gen des Betreu­ten Woh­nens gehö­ren unter ande­rem der haus­tech­ni­sche Ser­vice, das Not­ruf­sys­tem und diver­se Betreuungsleistungen.

Sie den­ken dar­über nach in eine Ein­rich­tung für betreu­tes Woh­nen zu zie­hen und wis­sen nicht, was Sie mit Ihrer Immo­bi­lie machen sol­len? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern. 

 

 

Nicht fün­dig geworden: 

https://de.wikipedia.org/wiki/Betreutes_Wohnen

https://de.statista.com/themen/785/pflege-in-deutschland/

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegegeld

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

 

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