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Wohn­flä­che berech­nen wäh­rend der Ausgangsbeschränkung

Home­of­fice, Kurz­ar­beit, Kin­der hüten – vie­len Men­schen blei­ben durch die aktu­el­le Coro­na-Kri­se zuhau­se. Doch bei vie­len dau­ert es nicht lan­ge, bis ihnen die Decke auf den Kopf fällt. Wer bei Net­flix schon alles gese­hen hat, der könn­te doch jetzt mal die Wohn­flä­chen­be­rech­nung überprüfen.

Man glaubt es viel­leicht kaum, aber 90 Pro­zent der Flä­chen­an­ga­ben von Bestands­im­mo­bi­li­en sind feh­ler­haft. Stich­pro­ben zei­gen das immer wie­der. Denn häu­fig wird auf Flä­chen­an­ga­ben aus Bau­an­trä­gen oder alten Miet­ver­trags­an­ga­ben zurück­ge­grif­fen, die immer wie­der mal ohne eine Berech­nungs­ver­ord­nung ermit­telt wurden.

Für feh­ler­haf­te oder unvoll­stän­di­ge Anga­ben haf­ten Pri­vat­ver­käu­fer. Stim­men die Wohn­flä­chen­an­ga­ben mit der tat­säch­li­chen Wohn­flä­che nicht über­ein, droht Ver­käu­fern eine Scha­dens­er­satz­for­de­rung. Dazu kön­nen Min­de­rung des Ver­kaufs­prei­ses, Finan­zie­rungs- und Notar­kos­ten sowie Steu­ern, die der Käu­fer auf den höhe­ren Kauf­preis gezahlt hat, kom­men. Auch die beim Immo­bi­li­en­ver­kauf aus­ge­schlos­se­ne Gewähr­leis­tung schützt nicht vor Scha­den­er­satz­an­sprü­chen, sofern die Flä­che als Ver­trags­ge­gen­stand ange­nom­men wurde.

Bei der Wohn­flä­chen­be­rech­nung gibt es eini­ges zu beach­ten: Für Tür- und Fens­ter­rah­men, Trep­pen, Öfen, Ein­bau­mö­bel, Schrä­gen, Raum­hö­hen sowie Schorn­stei­ne, Pfei­ler, Säu­len, Vor­maue­run­gen und Nischen gel­ten unter­schied­li­che Berech­nungs­maß­stä­be. Auch bei Kel­ler­räu­men, Gara­gen, Ter­ras­sen und Bal­ko­nen, geheiz­ten oder unge­heiz­ten Win­ter­gär­ten und Schwimm­bä­dern, Wasch­kü­chen und Hei­zungs­räu­men sind Abschlä­ge zwi­schen 0 bis 100% von der Grund­flä­che vorzunehmen.

Wer sich bei der Berech­nung der Wohn­flä­che unsi­cher ist, wen­det sich am bes­ten an einen Fach­mann. Pro­fi-Mak­ler wis­sen genau, wie die Wohn­flä­che zu berech­nen ist. Sie tra­gen auch das Risi­ko für die kor­rek­ten Flä­chen­an­ga­ben selbst und wäl­zen die­ses nicht auf den Kun­den ab. So kön­nen sich Immo­bi­li­en­ver­käu­fer auch vor hohen Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen schützen.

Haben Sie Fra­gen zur Berech­nung Ihrer Wohn­flä­che? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Foto: © cocoparisienne/Pixabay.com

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Coro­na­vi­rus und Vermieter

Ers­te gro­ße Unter­neh­men ver­lan­gen bereits die Stun­dung der Mie­te. Was ist, wenn Pri­vat­per­so­nen eben­falls wegen virus­be­ding­ten finan­zi­el­len Aus­fäl­len ihre Mie­te nicht mehr zah­len kön­nen? Gleich­zei­tig hat der Deut­sche Bun­des­tag beschlos­sen, dass Mie­tern nicht gekün­digt wer­den darf, wenn sie ihre Mie­te wegen der Coro­na-Kri­se nicht mehr zah­len kön­nen. Was kön­nen Ver­mie­ter also tun?

Ver­mie­ter in finan­zi­el­ler Bedrängnis

Ein Groß­teil der Miet­im­mo­bi­li­en ist in pri­va­tem Besitz. Unter die­sen pri­va­ten Ver­mie­tern gibt es eini­ge, die eben­falls nur über gerin­ge Ein­kom­men ver­fü­gen. Es könn­te also der Fall ein­tre­ten, dass Ver­mie­ter wegen aus­blei­ben­der Miet­zah­lun­gen ihre lau­fen­den Dar­le­hen nicht mehr bedie­nen kön­nen. Dafür hat die Bun­des­re­gie­rung in ihrem Hilfs­pa­ket vor­ge­se­hen, dass Ver­mie­ter ihre Kre­di­te stun­den kön­nen. Aller­dings gilt das nur für soge­nann­te Ver­brau­cher­ver­trä­ge, die vor dem 8. März 2020 geschlos­sen wurden.

Ent­ge­gen­kom­men

Wich­tig ist, dass alle Sei­ten Ver­ständ­nis für­ein­an­der zei­gen. So wie Mie­ter sind auch Ver­mie­ter auf regel­mä­ßi­ge Ein­künf­te ange­wie­sen. Des­halb raten Exper­ten recht­zei­tig mit­ein­an­der zu reden. Poli­tik und Ver­bän­de arbei­ten an Lösun­gen des Pro­blems. Der Deut­sche Mie­ter­bund (DMB) und der Bun­des­ver­band deut­scher Woh­nungs- und Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men (GdW) bei­spiels­wei­se for­dern einen „Sicher-Woh­nen-Fonds“. An ihn sol­len sich Mie­ter wen­den und die Über­nah­me der Miet­kos­ten bean­tra­gen kön­nen, wenn sie wegen der aktu­el­len Kri­se ihre Mie­te nicht zah­len können.

Suchen Sie eine Haus­ver­wal­tung, die sich um Ihre Ange­le­gen­hei­ten als Ver­mie­ter küm­mert? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Foto: © George-Becker/Pexels.com

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Coro­na­vi­rus und Immobilienbesichtigung

Immo­bi­li­en­ver­käu­fer wie ‑käu­fer sind ver­un­si­chert. Bei man­chen drängt die Zeit, sie müs­sen aus der aktu­el­len Immo­bi­lie und suchen drin­gend eine neue. Ande­re Immo­bi­li­en­ver­käu­fer möch­ten schnell den Ver­kauf hin­ter sich brin­gen. Für vie­le stellt sich die Fra­ge: Kann ich jetzt noch Immo­bi­li­en­be­sich­ti­gun­gen durch­füh­ren oder Immo­bi­li­en besich­ti­gen? Die Ant­wort: Es ist mög­lich, wenn Hygie­ne­re­geln beach­tet werden.

Manch­mal kön­nen Besich­ti­gun­gen nicht ver­mie­den wer­den. Zum Bei­spiel bei Not­ver­käu­fen oder wenn Kauf­in­ter­es­sen­ten aus ihrer aktu­el­len Immo­bi­lie aus­zie­hen müs­sen. Doch in der aktu­el­len Situa­ti­on sind Besich­ti­gun­gen schwie­ri­ger gewor­den. Wenn aller­dings die rich­ti­gen Vor­sichts­maß­nah­men getrof­fen wer­den, kön­nen auch jetzt noch Besich­ti­gun­gen durch­ge­führt werden.

Viro­lo­gen hal­ten das Risi­ko einer Infek­ti­on an Tür­grif­fen oder ande­ren Ober­flä­chen zwar für gering. Aller­dings schlie­ßen sie eine Über­tra­gung der Viren dar­über nicht aus. Aber auch hier kann durch Ein­satz von Des­in­fek­ti­ons­mit­teln die Risi­ken mini­miert werden.

Wer jetzt den Ver­kauf sei­ner Immo­bi­lie vor­be­rei­tet und Besich­ti­gun­gen plant, weil er es nicht ver­schie­ben kann, der soll­te sehr vor­sich­tig sein. Pro­fi-Mak­ler bie­ten vir­tu­el­le Besich­ti­gun­gen an, die vie­len Inter­es­sen­ten oft schon genü­gen, um her­aus­zu­fin­den, ob die Immo­bi­lie etwas für sie ist.

Wer sich an fol­gen­de Hygie­ne-Regeln hält, kann auch jetzt wirk­lich unver­meid­ba­re Besich­ti­gun­gen durchführen:

  • Bei der Besich­ti­gung soll­ten nicht mehr als drei Per­so­nen anwe­send sein
  • Ein Min­dest­ab­stand von min­des­tens 1,5 Metern soll­te immer ein­ge­hal­ten werden
  • Hän­de regel­mä­ßig und min­des­tens 20 Sekun­den mit Sei­fe und bis zum Hand­ge­lenk waschen
  • In Arm­beu­ge nie­sen und hus­ten, nicht in die Hand
  • Kei­ne Hän­de schütteln
  • Ins Gesicht fas­sen ver­mei­den, denn hier sind die Schleim­häu­te (Mund, Augen, Nase)
  • Gut lüf­ten

Atem­mas­ken hel­fen nur in einem Fall: wenn man selbst Sym­pto­me hat. Dabei hel­fen aller­dings Papier­mund­schutz, Mund-Nasen-Schutz oder eine N95-Mas­ke aus dem Bau­markt kaum. Nur eine FFP3-Mas­ke kann vor Viren-Tröpf­chen schützen.

Pla­nen Sie Immo­bi­li­en­be­sich­ti­gun­gen und sind unsi­cher, wie Sie damit umge­hen sol­len? Rufen Sie uns an, wir kön­nen Ihnen gege­be­nen­falls eine vir­tu­el­le Besich­ti­gung anbieten.

 

Foto: © Fran­ce­s­ca Tosolini/Unsplash.com

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Wie lang über­lebt das Coro­na­vi­rus an Türgriffen?

Smart­pho­nes, Tür­klin­ken und Hal­te­grif­fe in Bus und Bahn. Der All­tag ist kaum zu bewäl­ti­gen, ohne Din­ge anzu­fas­sen. Doch hier besteht auch die Gefahr, sich anzu­ste­cken. Des­halb fra­gen sich vie­le Men­schen, wie lan­ge das Coro­na­vi­rus (Sars-CoV‑2) zu Hau­se und auf Ober­flä­chen überlebt.

Noch gibt es kei­ne Aus­gangs­sper­re in Deutsch­land wie in Ita­li­en. Freun­de besu­chen sich, Kin­der wer­den in Grup­pen betreut. Viro­lo­gen hal­ten das Risi­ko, sich über Kon­tak­te mit dem Virus auf Ober­flä­chen zu infi­zie­ren, zwar für gering, doch die Stu­di­en dazu gehen weit aus­ein­an­der. Auf Num­mer sicher zu gehen, heißt wie emp­foh­len Selbst­qua­ran­tä­ne. Wer Besu­che emp­fan­gen muss, soll­te neben den bekann­ten Vor­sichts­maß­nah­men auch Ober­flä­chen gründ­lich desinfizieren.

Laut des US-Gesund­heits­in­sti­tuts NIH und der Seu­chen­schutz­be­hör­de CDC ist das Coro­na­vi­rus bereits nach drei Stun­den nicht mehr in der Luft nach­weis­bar. Auf Edel­stahl und Kunst­stoff soll es dage­gen bis zu 72 Stun­den über­le­ben. Den US-For­schern ging es dar­um, her­aus­zu­fin­den, wo das Virus beson­ders gut über­lebt und wo dadurch Über­tra­gun­gen mög­lich sind. Aller­dings ist bis­her dem Robert-Koch-Insti­tut kein Fall bekannt, indem Gegen­stän­de das Virus über­tra­gen haben. Prin­zi­pi­ell ist eine Anste­ckung auf die­sem Wege den­noch mög­lich, auch wenn das Risi­ko deut­lich nied­ri­ger ist als bei einer Tröpf­chen-Infek­ti­on von Mensch zu Mensch. Eine Stu­die der Uni­ver­si­tät Greifs­wald und der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum im Febru­ar ergab, dass das Virus bis zu neun Tagen auf Metall‑, Glas- oder Kunst­stoff­flä­chen über­le­ben kann.

Die Exper­ten sind sich also unsi­cher. Wie hoch das Risi­ko einer Über­tra­gung ist, kann aus der Stu­die nicht abge­lei­tet wer­den. Denn für die Über­tra­gung des Virus spielt auch die Kon­zen­tra­ti­on der Viren eine Rol­le. Wie hoch die Kon­zen­tra­ti­on der Viren auf einer Ober­flä­che für eine Infi­zie­rung sein muss, ist der­zeit noch nicht bekannt.

Um sich zu schüt­zen, emp­feh­len Exper­ten eine Des­in­fek­ti­on und Rei­ni­gung von Ober­flä­chen regel­mä­ßig vor­zu­neh­men. Hier­bei ist dar­auf zu ach­ten, dass das Des­in­fek­ti­ons­mit­tel nach­weis­lich gegen Viren wirkt. Den Hin­weis dazu fin­den Sie auf der Ver­pa­ckung. Da sich aber nicht immer ver­mei­den lässt, auch nicht-des­in­fi­zier­te Ober­flä­chen zu berüh­ren, raten die Exper­ten dazu, sich regel­mä­ßig die Hän­de zu waschen. Hier genügt auch das Waschen mit Sei­fe. Es soll­te min­des­tens 20 Sekun­den dau­ern und auch gründ­lich zwi­schen den Fin­gern und bis zum Hand­ge­lenk gewa­schen werden.

Sind Sie unsi­cher, wie jetzt Besich­ti­gun­gen durch­ge­führt wer­den kön­nen? Als Immo­bi­li­en­pro­fis ach­ten wir auf sämt­li­che emp­foh­le­nen Vor­sichts­maß­nah­men. Dar­über hin­aus kön­nen wir Ihnen auch vir­tu­el­le Besich­ti­gun­gen ermög­li­chen. Rufen Sie uns gern an und blei­ben Sie gesund.

 

Foto: © Thor_Deichmann/Pixabay.com