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Gas­hei­zung – neue Pflich­ten für Eigentümer

Gas ist nach wie vor knapp. Es muss wei­ter­hin gespart wer­den. Um das zu errei­chen, hat der Bun­des­rat Maß­nah­men beschlos­sen, die seit 1. Okto­ber 2022 gül­tig sind. Sie betref­fen unter ande­rem Hei­zungs­an­la­gen. Was Eigen­tü­mer jetzt beach­ten müssen.

Die Ver­ord­nung mit dem grif­fi­gen Namen Ver­ord­nung zur Siche­rung der Ener­gie­ver­sor­gung durch mit­tel­fris­tig wirk­sa­me Maß­nah­men (EnSimi­MaV) soll vor­läu­fig zwei Jah­re gel­ten und sieht für pri­va­te Immo­bi­li­en Fol­gen­des vor:

  • Gas­hei­zun­gen müs­sen jähr­lich geprüft wer­den, um nied­ri­ge Vor­lauf­tem­pe­ra­tu­ren und eine Absen­kung wäh­rend der Nacht einzustellen.
  • Für gro­ße Gebäu­de mit zen­tra­ler Wär­me­ver­sor­gung durch Erd­gas ist der soge­nann­te hydrau­li­sche Abgleich ver­pflich­tend. Durch eine opti­ma­le Ver­tei­lung des Was­sers in den Heiz­kör­pern sol­len die Hei­zun­gen effi­zi­en­ter arbeiten.
  • Inef­fi­zi­en­te, unge­steu­er­te Hei­zungs­pum­pen in Gebäu­den mit Erd­gas­hei­zung müs­sen aus­ge­tauscht werden.

Bereits am 1. Sep­tem­ber 2022 trat die Ver­ord­nung zur Siche­rung der Ener­gie­ver­sor­gung durch kurz­fris­tig wirk­sa­me Maß­nah­men (EnSiku­MaV) in Kraft. Sie gilt zunächst für sechs Mona­te und sieht für pri­va­te Immo­bi­li­en Fol­gen­des vor:

  • Klau­seln in Woh­nungs­miet­ver­trä­gen, die Mie­ter zum Hei­zen auf eine bestimm­te Min­dest­tem­pe­ra­tur ver­pflich­ten, sind vor­über­ge­hend aus­ge­setzt. Aller­dings blei­ben Mie­ter wei­ter­hin ver­pflich­tet, durch ange­mes­se­nes Heiz- und Lüf­tungs­ver­hal­ten Schä­den von der Woh­nung abzuwenden.
  • Pri­va­te Schwimm- und Bade­be­cken, egal ob drin­nen oder drau­ßen, dür­fen nicht mehr mit Gas und Strom geheizt wer­den, außer die Behei­zung ist für the­ra­peu­ti­sche Anwen­dun­gen zwin­gend notwendig.
  • Gas­ver­sor­ger und Eigen­tü­mer grö­ße­rer Wohn­im­mo­bi­li­en müs­sen ihre Kun­den bezie­hungs­wei­se Mie­ter früh­zei­tig über den erwar­te­ten Ener­gie­ver­brauch, des­sen Kos­ten und mög­li­che Ein­spar­mög­lich­kei­ten informieren.

Mit den beschlos­se­nen Maß­nah­men soll das frei­wil­li­ge Ener­gie­spar­ziel der Euro­päi­schen Uni­on von 15 Pro­zent weni­ger Gas­ver­brauch im Ver­gleich zum durch­schnitt­li­chen Ver­brauch der ver­gan­ge­nen fünf Jah­re bis Ende März 2023 über­trof­fen werden.

Laut Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um müs­sen nach aktu­el­lem Stand etwa 20 Pro­zent Gas ein­ge­spart wer­den, „um eine Gas­man­gel­la­ge abzu­wen­den“. Bis­her (Stand: 19. Sep­tem­ber 2022) konn­ten bereits fünf bis acht Pro­zent ein­ge­spart wer­den. Mit der neu­en Ver­ord­nung sol­len wei­te­re zwei bis zwei­ein­halb Pro­zent beim Gas­ver­brauch redu­ziert werden.

Sie möch­ten wis­sen, wie Ihre Hei­zung den Wert Ihrer Immo­bi­lie beein­flusst? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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Weg von Gas und Öl – wel­che Alter­na­ti­ven gibt es?

Von den stei­gen­den Heiz­kos­ten sind vie­le Ver­brau­cher betrof­fen. Beson­ders Eigen­tü­mer von Immo­bi­li­en. Wer jetzt noch mit Gas- oder Öl heizt kann auf Alter­na­ti­ven umstei­gen. Wel­che Mög­lich­kei­ten haben Hausbesitzer?

Neben Gas und Öl kön­nen auch Holz oder Strom wesent­li­che Ener­gie­trä­ger sein. Eigen­tü­mer, die umstel­len, spa­ren auf lan­ge Sicht Heiz­kos­ten und erhö­hen wegen des ver­rin­ger­ten Aus­sto­ßes an CO2-Emis­sio­nen auch den Wert des Eigen­heims. Bevor man Geld für die Umstel­lung des Heiz­sys­tems in die Hand nimmt, soll­te geschaut wer­den, ob und wie die Umset­zung mög­lich ist. Um bei­spiels­wei­se eine elek­tri­sche Wär­me­pum­pe in einem Alt­bau ein­zu­bau­en, bedarf es bestimm­ter Voraussetzungen.

Ist die Nach­rüs­tung möglich?

Als ers­tes soll­ten die Fra­gen beant­wor­tet wer­den: Was geht und was macht in mei­ner Immo­bi­lie am meis­ten Sinn? Um das alte Heiz­sys­tem zu bewer­ten, exis­tiert ein genorm­tes Stan­dard­ver­fah­ren – der Hei­zungs-Check 2.0. Fach­ex­per­ten schau­en hier­bei, wo die Schwach­punk­te im der­zei­ti­gen Heiz­sys­tem lie­gen. Aber auch die Ver­brau­cher­zen­tra­le hilft mit ihrem „Heiz-Check“ bei der Über­prü­fung des Heiz­sys­tems. Soll mehr als nur das Heiz­sys­tem moder­ni­siert sowie unab­hän­gig von Gas und Öl wer­den, emp­fiehlt es sich, eine Ener­gie­be­ra­tung in Anspruch zu nehmen.

Ein Mak­ler kann zusam­men mit dem Eigen­tü­mer nach geeig­ne­ten Exper­ten in der Regi­on schau­en und weiß, wel­che Maß­nah­men den Wert der Immo­bi­lie zusätz­lich stei­gern. Bei der Nach­rüs­tung soll­te auch der Kos­ten-Nut­zen-Fak­tor und das zur Ver­fü­gung ste­hen­de Bud­get berück­sich­tigt wer­den. Je höher der tech­ni­sche Auf­wand ist, des­to teu­rer wird es.

Heiz­al­ter­na­ti­ven: Wär­me­pum­pe vs. Holzpellets

Oft sind Pel­let­bren­ner güns­ti­ger als elek­tri­sche Wär­me­pum­pen, da tech­nisch weni­ger umge­stellt wer­den muss. Hier wird ledig­lich der bis­he­ri­ge Heiz­kes­sel demon­tiert, der dann als Wär­me­tau­scher dient. Wer noch kli­ma­freund­li­cher unter­wegs sein möch­te, rüs­tet auf die Elek­tro-Wär­me­pum­pe um. Hier­bei wird die Wär­me aus Luft, Erde oder Was­ser gewon­nen. Das Prin­zip ist sim­pel: Die Umwelt­wär­me wird vom Kühl­mit­tel auf­ge­nom­men und ver­dampft. Der Strom ver­dich­tet und erwärmt das Gan­ze. Am Ende gelangt alles über den Wär­me­tau­scher zum Heizwasser.

Auch erneu­er­ba­re Ener­gien las­sen sich mit bei­den Alter­na­ti­ven ein­bin­den. Neben Solar­ther­mie gibt es mitt­ler­wei­le auch soge­nann­te Mikro­wind­kraft – Wind­rä­der für Häu­ser­dä­cher. Besitzt das Haus oder die Woh­nung einen Bal­kon, kön­nen auch Solar­pa­nee­le ange­bracht wer­den. Sofern die bau­li­chen Vor­aus­set­zun­gen gege­ben sind. Wel­che Kom­bi­na­ti­on für Eigen­heim­be­sit­zer aus Sicht des Kos­ten­er­spar­nis, der tech­ni­schen Nach­rüs­tungs­mög­lich­kei­ten und der Wert­stei­ge­rung den meis­ten Nut­zen bringt, soll­te eben­falls im Vor­feld mit Mak­ler und Fach­ex­per­te geklärt werden.

Sie haben Fra­gen zum Ver­kauf oder Erwerb einer Immo­bi­lie? Oder sie brau­chen Hil­fe bei der ener­ge­ti­schen Sanie­rung. Dann kon­tak­tie­ren Sie uns. Wir bera­ten und unter­stüt­zen Sie gern.

 

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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Was muss ich beim Kauf einer Bestands­im­mo­bi­lie beachten?

Wer sich sein Haus nicht selbst bau­en möch­te, der kauft sich eine Bestands­im­mo­bi­lie. Doch wer hier nicht auf­passt, kann sich in Über­kos­ten stür­zen, die vor­her nicht ein­ge­plant waren. Wor­auf soll­ten Kauf­in­ter­es­sen­ten bei der Wahl achten?

Die Grün­de für Mehr­kos­ten nach dem Kauf sind viel­fäl­tig und rei­chen von ver­steck­ten Bau­män­geln bis hin zu ver­al­te­ten Heiz­sys­te­men oder Feuch­tig­keits­schä­den. Sol­che Repa­ra­tu­ren und Sanie­rungs­ar­bei­ten kön­nen meh­re­re tau­send Euro ver­schlin­gen. Gera­de wenn man für den Haus­kauf ein Dar­le­hen auf­neh­men muss oder kei­nen finan­zi­el­len Puf­fer ein­ge­plant hat, ist es kaum oder gar nicht mög­lich, die Sanie­run­gen und Repa­ra­tu­ren zu bezahlen.

Schim­mel, Haus­schwamm und Feuchtigkeitsschäden

Feuch­tig­keits­schä­den füh­ren frü­her oder spä­ter zur Bil­dung von Schim­mel oder Haus­schwamm. Das sorgt nicht nur für Gesund­heits­schä­den, son­dern auch dazu, dass das Mau­er­werk unbrauch­bar wird. In beson­ders schwe­ren Aus­prä­gun­gen des Befalls, kann das Haus sogar ein­sturz­ge­fähr­det sein. Daher soll­te bereits beim Kauf auf die­se Din­ge geach­tet werden:

  • Sicht­ba­re Was­ser­fle­cken oder Geruchs­bil­dung in Raumecken
  • Begut­ach­tung von Wän­den hin­ter Ein­bau­ge­gen­stän­den, Fens­ter­rah­men, Bal­ken (beson­ders tra­gen­de Elemente)

Elek­tri­sche Anla­gen im Haus

Strom­lei­tun­gen soll­ten den aktu­el­len Sicher­heits­an­for­de­run­gen ent­spre­chen. Das ist bei über 30 Jah­re alten Lei­tun­gen nicht der Fall. Die Min­dest­stan­dards für elek­tri­sche Anla­gen in Wohn­ge­bäu­den sind in der DIN 18015 zu fin­den. Vor allem bei älte­ren Bestands­bau­ten, die vom Ver­käu­fer noch nicht saniert wur­den, soll­ten Strom­lei­tun­gen und Co genau unter die Lupe genom­men wer­den. Ansons­ten muss der Käu­fer spä­ter für die Erneue­rung der instal­lier­ten Elek­tro­nik bezahlen.

Ener­gie­ver­brauch, Nach­rüst­pflicht und Heizungsanlage

Den ers­ten Hin­weis, wie viel Ener­gie­kos­ten oder ener­ge­ti­sche Sanie­rungs­ar­bei­ten spä­ter auf den Käu­fer zukom­men, fin­det sich im Ener­gie­aus­weis. Den muss jeder Eigen­tü­mer beim Ver­kauf besit­zen und den Käu­fern vor­zei­gen. Ist die Immo­bi­lie, falls not­wen­dig, noch nicht nach den Vor­ga­ben des Gebäu­de­en­er­gie­ge­set­zes (GEG) nach­ge­rüs­tet, muss das der neue Besit­zer inner­halb einer bestimm­ten Frist erle­di­gen. Ansons­ten dro­hen hohe Buß­gel­der. Möch­ten sich Käu­fer die Nach­rüs­tungs­kos­ten erspa­ren, soll­te Fol­gen­des vom Ver­käu­fer bereits gemacht wor­den sein:

  • Heizungsleitungen/ Warm­was­ser­lei­tun­gen dämmen
  • Dach­bo­den und Dach dämmen
  • Aus­tausch von 30 Jah­re alten Hei­zun­gen oder Hei­zun­gen mit einer zen­tra­len Rege­lung mit Thermostaten

Ein Mak­ler hilft Ihnen nicht nur eine Immo­bi­lie zu fin­den. Er kann Käu­fer Infor­ma­tio­nen zur gesetz­li­chen Nach­rüst­pflicht geben und weiß, wel­che Maß­nah­men den Wert der Immo­bi­lie spä­ter stei­gern kön­nen. Außer­dem kann der loka­le Mak­ler Käu­fer bei der Suche nach Exper­ten und Hand­wer­kern unterstützen.

Möch­ten Sie eine Bestands­im­mo­bi­lie kau­fen? Wir unter­stüt­zen Sie dabei und bera­ten Sie auch gern dazu, was beim Kauf wich­tig ist. Kon­tak­tie­ren Sie uns.

 

 

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In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

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Bau­prei­se stei­gen – lie­ber eine Bestands­im­mo­bi­lie kaufen?

Die Kos­ten für Neu­bau­ten sind stark ange­stie­gen. Kaum jemand kann es sich leis­ten, eine Immo­bi­lie zu bau­en. Ob sich der Neu­bau finan­zi­ell stem­men lässt, hängt von meh­re­ren Fak­to­ren ab. Wann lohnt sich der Neu­bau und wann soll­ten sich Inter­es­sen­ten eher nach einer Bestands­im­mo­bi­lie umsehen?

Immer öfter hört und liest man, dass Häus­le­bau­er, die bereits mit­ten­drin sind, sich ihren Wunsch vom Eigen­heim zu erfül­len, wegen der gestie­ge­nen Bau­kos­ten in eine Kos­ten­fal­le gera­ten oder das Pro­jekt Haus­bau kom­plett auf­ge­ben müs­sen. Inter­es­sen­ten und Grund­stücks­ei­gen­tü­mer fra­gen sich daher, ob sich ein Neu­bau wirk­lich lohnt.

Vor­aus­set­zun­gen für Kauf und Bau

Wer eine gute Boni­tät auf­weist und mit sei­nem Gehalt neben den stei­gen­den Lebens­hal­tungs­kos­ten die Raten zur Til­gung eines Dar­le­hens stem­men kann, hat bes­se­re Chan­cen, sich eine Immo­bi­lie zu leis­ten oder den Haus­bau erfolg­reich zum Abschluss zu brin­gen. Für ener­gie­ef­fi­zi­en­te Häu­ser gibt es zudem staat­li­che För­de­run­gen. Aber auch Ban­ken bie­ten mitt­ler­wei­le „grü­ne“ Dar­le­hen an, von denen kli­ma­be­wuss­te Bau­her­ren pro­fi­tie­ren können.

Feh­ler beim Bau­pro­jekt vermeiden

Um Feh­ler zu ver­mei­den und so den Geld­rah­men nicht zu spren­gen, muss gut geplant und gerech­net wer­den. Das Haus soll­te, bevor ein Ver­trag bei einer Bau­fir­ma unter­schrie­ben wird, immer mit einem bau­fir­men­un­ab­hän­gi­gen Archi­tek­ten vor­ge­plant wer­den. Auch die Kos­ten und die Bean­tra­gung für die Haus­an­schlüs­se soll­ten nicht unter­schätzt wer­den. Hier sind eben­falls die Vor­ga­ben des Netz­be­trei­bers zu beach­ten. Das sind aber nur eini­ge Her­aus­for­de­run­gen, die zu Mehr­kos­ten füh­ren können.

För­de­run­gen mitnehmen

Wer ener­gie­ef­fi­zi­ent und kli­ma­freund­lich baut, bekommt Zuschüs­se vom Staat oder von auf umwelt­freund­li­chen Bau spe­zia­li­sier­te Ban­ken. Umso weni­ger Ener­gie das Haus nach Bau­en­de ver­braucht, des­to höher fal­len die Zuschüs­se der För­de­run­gen aus. Anträ­ge für staat­li­che För­de­run­gen kön­nen Grund­stücks­ei­gen­tü­mer vor Bau­be­ginn bei der BAFA oder KfW stellen.

Haus kau­fen, statt bauen

Wer sich das Pro­jekt Neu­bau trotz finan­zi­el­len För­de­run­gen nicht leis­ten kann oder wem das Risi­ko wegen der stei­gen­den Bau­kos­ten, der Mate­ri­al­eng­päs­se und des Fach­kräf­te­man­gels zu hoch erscheint, kann sich eine Bestands­im­mo­bi­lie kau­fen. Wer eine Immo­bi­lie sucht, kann auch dis­kre­te Ange­bo­te vom Mak­ler, die nicht ver­öf­fent­licht sind, anfra­gen oder einen Such­auf­trag hin­ter­le­gen, damit der Mak­ler nach einem geeig­ne­ten Objekt sucht.

Sind Sie unsi­cher, ob sich ein Haus­bau lohnt? Oder möch­ten Sie eine Immo­bi­lie kau­fen. Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern. 

 

 

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In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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Mythos oder Wahr­heit – was ein Mak­ler kann und darf (Teil 3)

Vor­be­hal­te gegen­über Immo­bi­li­en­mak­lern gibt es vie­le und oft hal­ten sie sich hart­nä­ckig. Dabei geht es meist dar­um, was ein Mak­ler (nicht) darf und wozu er in der Lage ist. Doch was ist eigent­lich dran an die­sen Mythen? Wir klä­ren auf.

Mythos 1: Mak­ler und die Nachforschungspflicht

Mak­ler haben kei­ne ver­tief­ten Nach­for­schungs­pflich­ten beim Eigen­tü­mer (Infos zur Bau­ge­neh­mi­gung etc.). Er darf sich auf die Aus­künf­te des Ver­käu­fers ver­las­sen. Die­ser ist zwar zur Wahr­heit ver­pflich­tet, kann aber etwa bei einer lan­gen His­to­rie eines Hau­ses mit vie­len Vor­be­sit­zer nicht alles wis­sen. Der Haf­tungs­nach­weis gegen­über Mak­ler­aus­künf­ten ist daher oft schwer.

Die­ser Mythos ent­spricht teil­wei­se der Wahrheit.

Es besteht die Pflicht, alle Infor­ma­tio­nen, die dem Mak­ler bekannt sind, Inter­es­sen­ten begreif­lich zu machen. Dazu sind Immo­bi­li­en­ver­mitt­ler auf­grund ihrer Sach­kennt­nis­se im Stan­de. Der Mak­ler ist außer­dem ver­pflich­tet, stan­des­ge­mäß Nach­for­schun­gen anzu­stel­len, deren Ergeb­nis­se eben­falls wei­ter­über­mit­telt wer­den müs­sen. Mak­ler kön­nen nur haft­bar gemacht wer­den, wenn wis­sent­lich etwas ver­schwie­gen wur­de. Anders ist es, wenn der Ver­käu­fer dem Mak­ler Infor­ma­tio­nen nach­weis­lich vor­ent­hält. Dann haf­tet der Mak­ler nicht. Ins­ge­samt ist die Recht­spre­chung aber seit eini­gen Jah­ren stren­ger gegen­über Mak­lern geworden.

Mythos 2: Mak­ler bevor­zu­gen Käufer

Mak­ler ste­hen wegen der gro­ßen Kon­kur­renz unter Druck. Gibt es vie­le Bewer­ber für eine Immo­bi­lie, bevor­zugt der Mak­ler bestimm­te Käu­fer­grup­pen. Dazu gehö­ren optisch adret­te Per­so­nen, die rede­ge­wandt sind. Ob die­se sich auch die Immo­bi­lie leis­ten kön­nen, stellt man hin­ter­her fest.

Die­ser Mythos ent­spricht nicht der Wahrheit.

Kom­men vie­le Bewer­ber auf eine Immo­bi­lie, ist es die Auf­ga­be und Kern­kom­pe­tenz des Mak­lers, vor­her zu prü­fen, wel­cher Inter­es­sent sich die Immo­bi­lie leis­ten kann und zur Besich­ti­gung ein­ge­la­den wird. Dafür fin­det im Vor­feld eine Boni­täts­prü­fung statt. Denn das wich­tigs­te für den Ver­käu­fer ist am Ende die finan­zi­el­le Sicher­heit. Es soll­te vor­her klar sein, ob der Ver­kauf an einer unsi­che­ren oder feh­len­den Finan­zie­rung zu schei­tern droht. Mak­ler haben außer­dem mehr Mög­lich­kei­ten zur Prü­fung als Pri­vat­per­so­nen. Eine Immo­bi­lie wird nur dann reser­viert, wenn der Käu­fer eine Finan­zie­rungs­zu­sa­ge vor­le­gen kann. Die­se wird eben­falls vom Mak­ler geprüft. An wen die Immo­bi­lie ver­kauft wird, ent­schei­det am Ende der Eigentümer.

Mythos 3: Finan­zie­rungs­be­ra­tung beim Makler

Nicht alle Mak­ler bie­ten eine unab­hän­gi­ge Finanz­be­ra­tung an.

Die­ser Mythos ent­spricht der Wahrheit.

Nicht alle Mak­ler bie­ten eine Bera­tung zur Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung an. Mak­ler, die so etwas anbie­ten, arbei­ten ent­we­der mit einer eige­nen Fach­ab­tei­lung inklu­si­ve spe­zi­ell geschul­ten Mit­ar­bei­tern oder mit Finanz­in­sti­tu­ten zusam­men. In die­sen Fäl­len kön­nen sie Inter­es­sen­ten bei der Trans­ak­ti­on beglei­ten. Die Immo­bi­li­en­ver­mitt­lung ist von der oben erwähn­ten Dienst­leis­tung zu trennen.

Haben Sie Fra­gen zum Kauf oder Ver­kauf einer Immo­bi­lie? Oder wün­schen Sie eine Bera­tung? Dann kon­tak­tie­ren Sie uns. Wir unter­stüt­zen Sie gern.

 

 

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In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © dacpro/Depositphotos.com

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Mythos oder Wahr­heit – was ein Mak­ler kann und darf (Teil 2)

Vor­be­hal­te gegen­über Immo­bi­li­en­mak­lern gibt es vie­le und oft hal­ten sie sich hart­nä­ckig. Dabei geht es meist dar­um, was ein Mak­ler (nicht) darf und wozu er in der Lage ist. Doch was ist eigent­lich dran an die­sen Mythen? Wir klä­ren auf.

Mythos 1: Immo­bi­li­en­ver­kauf nur mit Wertgutachten

Mak­ler sind sel­ten aus­ge­bil­de­te Sach­ver­stän­di­ge für die Wert­ermitt­lung von Immo­bi­li­en, so dass zusätz­lich ein Wert­gut­ach­ten für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kos­ten­pflich­tig ein­ge­holt wer­den muss.

Die­ser Mythos ent­spricht teil­wei­se der Wahrheit.

Geht es um einen ein­fa­chen Immo­bi­li­en­ver­kauf, ist in der Regel kein Wert­gut­ach­ten eines Sach­ver­stän­di­gen von­nö­ten. Wich­tig ist bei der Preis­fin­dung und Bewer­tung für den geplan­ten Ver­kauf eher die fun­dier­te und regio­na­le Markt­kennt­nis des Mak­lers. Bei der Bewer­tung flie­ßen außer­dem aktu­el­le Kon­kur­renz­an­ge­bo­te ein, die zwei Aspek­te berück­sich­ti­gen: die loka­le Nach­fra­ge-Situa­ti­on und die Ein­ord­nung in Ver­gleichs­trans­ak­tio­nen. Anders ist es, wenn der ermit­tel­te Immo­bi­li­en­wert bei­spiels­wei­se vor Gericht Bestand haben muss. Hier steht nicht die Vor­be­rei­tung des Immo­bi­li­en­ver­kaufs im Vor­der­grund. Wert­gut­ach­ten unter­lie­gen stren­ge­ren Nor­men und aktu­el­le pra­xis­re­le­van­te Umstän­de wer­den hier nicht mit einbezogen.

Beim Immo­bi­li­en­ver­kauf wird die Wert­ermitt­lung vom Mak­ler oft von dem durch­ge­führ­ten Gut­ach­ten der finan­zie­ren­den Ban­ken begleitet.

Mythos 2: Mak­ler­ver­trags­mo­del­le sind riskant

Mak­ler­ver­trags­mo­del­le kön­nen mit einem Risi­ko ver­bun­den sein. Bei den Model­len (ein­fa­cher Mak­ler­auf­trag, Allein­auf­trag, etc.) müs­sen Auf­trag­ge­ber Scha­dens­er­satz zah­len, wenn Kün­di­gungs- oder Lauf­zeit­re­geln unklar sind oder wenn sich der Ver­trag unge­wollt auto­ma­tisch verlängert.

Die­ser Mythos ent­spricht teil­wei­se der Wahrheit.

Scha­dens­er­satz­pflich­ten kön­nen auf Käu­fer oder Ver­käu­fer nur beim qua­li­fi­zier­ten Allein­auf­trag zukom­men. Die­ses Ver­trags­mo­dell kommt aller­dings nur sel­ten zum Ein­satz. Gibt es Unklar­hei­ten im Ver­trag, geht das zu Las­ten des Mak­lers, der den Ver­trag auf­ge­setzt hat.

Mythos 3: Die Leis­tung des Mak­lers endet mit dem Notartermin

Oft küm­mern Mak­ler sich nicht um die siche­re Über­ga­be der Immo­bi­lie. Sie sind dazu auch nicht ver­pflich­tet. Das betrifft eben­falls die Klä­rung von Ver­si­che­rungs- und Abrech­nungs­fra­gen wäh­rend des Eigentümerwechsels.

Die­ser Mythos ent­spricht teil­wei­se der Wahrheit.

Es stimmt, dass Mak­ler nicht ver­pflich­tet sind, die Über­ga­be der Immo­bi­lie zu beglei­ten. Aller­dings wird die­se Leis­tung immer häu­fi­ger ange­bo­ten. Die Klä­rung von Fra­gen zur Abrech­nung und Ver­si­che­rung sind davon in der Regel aus­ge­schlos­sen. Die­se The­men müs­sen Käu­fer und Ver­käu­fer mit­ein­an­der besprechen.

Haben Sie Fra­gen zum Kauf oder Ver­kauf einer Immo­bi­lie? Oder wün­schen Sie eine Bera­tung? Dann kon­tak­tie­ren Sie uns. Wir unter­stüt­zen Sie gern.

 

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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Mythos oder Wahr­heit – was ein Mak­ler kann und darf (Teil 1)

Vor­be­hal­te gegen­über Immo­bi­li­en­mak­lern gibt es vie­le und oft hal­ten sie sich hart­nä­ckig. Dabei geht es meist dar­um, was ein Mak­ler (nicht) darf und wozu er in der Lage ist. Doch was ist eigent­lich dran an die­sen Mythen? Wir klä­ren auf. 

Mythos 1: Rechts­be­ra­tung durch den Makler

Mak­ler sind fach­lich nicht in der Lage, eine Rechts­be­ra­tung zum Ver­kaufs- und Kauf­ver­trag zu bie­ten und dür­fen das auch gar nicht. Das dür­fen nur Rechtsanwälte.

Die­ser Mythos ent­spricht teil­wei­se der Wahrheit.

Nur Per­so­nen, denen es erlaubt ist, außer­ge­richt­li­che Rechts­dienst­leis­tun­gen zu erbrin­gen, dür­fen ein­fa­che juris­ti­sche Sach­ver­hal­te prü­fen. Ein Immo­bi­li­en­mak­ler hat die­se Erlaub­nis nicht. Es sei denn, er geriert sich als Fach­mann. Das geht aus dem Urteil des Bun­des­ge­richts­ho­fes (BGH I ZR 152/17) vom 12.07.2018 her­vor. Dem­nach bestehe vor allem dann eine gestei­ger­te Pflicht zur Auf­klä­rung und Bera­tung, wenn der Kun­de wegen die­sem ein risi­ko­be­haf­te­tes Vor­ge­hen ein­geht oder zu einem unvor­teil­haf­ten und über­eil­ten Ver­trags­ab­schluss bewegt wird.

Mythos 2: Mak­ler und tech­ni­sche Schadensbegutachtung

Mak­ler kön­nen, da sie kei­ne Sach­ver­stän­di­gen für Schad­stof­fe im Gebäu­de oder für Schä­den an der Immo­bi­lie sind, auch kei­ne tech­ni­sche Ein­schät­zung abgeben.

Die­ser Mythos ent­spricht der Wahrheit.

Möch­ten Eigen­tü­mer ihre Immo­bi­lie auf Schä­den und Schad­stof­fe unter­su­chen las­sen, soll­te für die­sen Zweck ein Exper­te beauf­tragt wer­den. Soll das Haus oder die Woh­nung aller­dings auch noch ver­kauft wer­den, ist es rat­sam, neben dem Sach­ver­stän­di­gen noch einen Mak­ler zu enga­gie­ren. Denn umge­kehrt kön­nen Sach­ver­stän­di­ge kei­ne Immo­bi­lie ver­mark­ten. Wer aller­dings einen geeig­ne­ten Exper­ten sucht, kommt durch das Netz­werk des Mak­lers oft ganz ein­fach an einen regio­na­len Experten.

Mythos 3: Mak­ler­be­güns­ti­gungs­klau­seln in Kaufverträgen

Mak­ler­an­sprü­che zur Pro­vi­si­ons­voll­stre­ckung tau­chen oft uner­laub­ter­wei­se in Kauf­ver­trä­gen auf und müs­sen dann auf­wen­dig wie­der ent­fernt werden. 

Die­ser Mythos ent­spricht nicht der Wahrheit.

Nur wenn Käu­fer und Ver­käu­fer ein­stim­mig eine Bestä­ti­gung der ver­ein­bar­ten Pro­vi­si­on in den Ver­trag mit auf­neh­men möch­ten, lan­det dazu die ent­spre­chen­de Klau­sel im Ver­trag. Ansons­ten neh­men bei­de Par­tei­en nur die für den Ver­trag übli­chen Ver­ein­ba­run­gen in das Rechts­do­ku­ment auf. Es gibt aller­dings eine Aus­nah­me: Der Mak­ler erhält dann einen eige­nen Anspruch, wenn ein Vor­kaufs­recht bevor­steht. Zu dem darf der Notar nur nach dem Wil­len der Ver­trags­part­ner handeln.

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In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

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Die­se Geset­ze muss Ihr Mak­ler kennen

Bei sei­ner Arbeit bie­tet ein Mak­ler vie­le Dienst­leis­tun­gen rund um Kauf und Ver­kauf von Immo­bi­li­en an. Dazu ist ein brei­tes Wis­sen zu ganz unter­schied­li­chen The­men not­wen­dig. Ein seriö­ser und kom­pe­ten­ter Mak­ler kennt zum Bei­spiel alle Ver­ord­nun­gen und Geset­ze, die für die Immo­bi­li­en- und Wohn­wirt­schaft von­nö­ten sind. Ein klei­ner Überblick.

Damit beim Ver­kauf oder dem Erwerb einer Immo­bi­lie alles recht­lich sicher abläuft, beschäf­tigt sich ein Mak­ler fort­lau­fend mit aktu­el­len Geset­zes­la­gen. Schließ­lich geht es dar­um, Eigen­tü­mer und Kauf­in­ter­es­sen­ten umfas­send bera­ten und sie wäh­rend des Kauf­pro­zes­ses kom­pe­tent beglei­ten zu können.

Wel­che Geset­ze der Immo­bi­li­en­wirt­schaft gehö­ren zum Wis­sens­re­per­toire des Maklers? 

Ver­ord­nun­gen und Geset­ze, die Ihr Mak­ler ken­nen muss, sind eine gan­ze Men­ge: das Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG), das Geld­wä­sche­ge­setz (GWG), das Woh­nungs­ver­mitt­lungs­ge­setz (WoVer­mittG), die Mak­ler- und Bau­trä­ger­ver­ord­nung (MaBV), das Miet­recht, die Betriebs­kos­ten­ver­ord­nung (BetrKV), die EU-Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO), das Bür­ger­li­che Gesetz­buch (BGB) inklu­si­ve des Mak­ler­rechts sowie die Immo­bi­lien­be­wer­tungs­ver­ord­nung (Immo­WErtV). Zwei aus die­ser lan­gen Lis­te schau­en wir uns genau­er an.

Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG)

Seit dem 1.November gül­tig, wur­de das Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz ein­ge­führt, um dabei zu hel­fen, die Kli­ma­zie­le der Regie­rung bis 2030 umzu­set­zen. Vor­he­ri­ge Geset­ze wie das Erneu­er­ba­re-Ener­gien-Wär­me­ge­setz (EEWär­meG), das Ener­gie­ein­spa­rungs­ge­setz (EnEG) und die Ener­gie­ein­spa­rungs­ver­ord­nung (EnEV) wur­den damit ungültig.

Die ener­ge­ti­schen Stan­dards des GEG umzu­set­zen ist Pflicht, wenn eine Immo­bi­lie durch Kauf oder Erbe den Besit­zer wech­selt. Es sei denn, der vor­he­ri­ge Eigen­tü­mer hat sich bereits dar­um geküm­mert. Nach dem Kauf eines Alt­baus tritt eine zwei­jäh­ri­ge Frist ein, in der die ener­ge­ti­schen Vor­ga­ben umge­setzt wer­den müs­sen. Dazu zählt zum Bei­spiel die Umstel­lung des Hei­zungs­sys­tems auf erneu­er­ba­re Ener­gien oder die Sanie­rung der Fassade.

Woh­nungs­ver­mitt­lungs­ge­setz (WoVer­mittG)

Die­ses Gesetz gibt es schon seit über 50 Jah­ren: 1971 ein­ge­führt und 2015 abge­än­dert, regelt es, wann und wie ein Mak­ler eine Pro­vi­si­on erhält. Ver­mit­telt jemand bei­spiels­wei­se preis­ge­bun­de­nen Wohn­raum und öffent­lich geför­der­te Woh­nun­gen, erhält er kein Ver­mitt­lungs­ent­gelt. Wirt­schaft­li­che Ver­flech­tun­gen müs­sen zudem aus­ge­schlos­sen sein, ein Mak­ler muss stets unab­hän­gig bei der Woh­nungs­ver­mitt­lung handeln.

Um Feh­ler zu ver­mei­den und Buß­gel­der zu umge­hen – die es etwa beim GEG geben kann – ist es auf jeden Fall rat­sam, sich einen Exper­ten an die Sei­te zu holen. Las­sen Sie sich von einem Immo­bi­li­en­mak­ler bera­ten, der, wie Sie jetzt wis­sen, ein brei­tes Wis­sen vor­wei­sen kann und in allen Ver­kaufs­la­gen kom­pe­tent berät.

Sie wol­len Ihre Immo­bi­lie ver­kau­fen oder / und suchen ein neu­es Zuhau­se? Dann bera­ten und unter­stüt­zen wir Sie gern. Neh­men Sie Kon­takt zu uns auf! 

 

 

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In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

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Was tun, wenn die Finan­zie­rung platzt und der Notar­ter­min abge­sagt wird?

Alles läuft gut mit dem Ver­kauf Ihrer Immo­bi­lie. Ihr Mak­ler hat einen sym­pa­thi­schen Käu­fer gefun­den, der sogar die alte Ein­bau­kü­che über­nimmt. Der Ter­min mit dem Notar, den ihr Mak­ler vor­ge­schla­gen hat, kam auch schnell und unkom­pli­ziert zustan­de. Doch dann sagt der Käu­fer ab, weil sei­ne Finan­zie­rung platzt. Was tun?

Es ist im Moment kei­ne Sel­ten­heit, dass die­ser Fall ein­tritt. Die Zin­sen dro­hen zu stei­gen, um der Infla­ti­on ent­ge­gen­zu­wir­ken und die Ban­ken pla­nen das bereits in ihre Kre­dit­ver­ga­ben ein. Das macht Immo­bi­li­en­su­chen­den die Suche nicht gera­de leicht und Immo­bi­li­en­trans­ak­tio­nen, die in tro­cke­nen Tüchern schie­nen, schei­tern schließ­lich an der Finan­zie­rung. Was kann der Ver­käu­fer tun, um das zu vermeiden?

Und noch­mal von vorn 

Wenn der pas­sen­de Käu­fer gefun­den und ein Notar­ter­min aus­ge­macht ist, gehen vie­le davon aus, dass jetzt nichts mehr schief gehen kann. Die Ver­mark­tung wird gestoppt, ande­ren Inter­es­sen­ten abge­sagt. Wenn dann doch alles platzt, geht es von vor­ne los, die Immo­bi­lie muss erneut ver­mark­tet wer­den. Kann man sich Zeit, Geld und Arbeit spa­ren, die dafür auf­ge­wen­det wer­den müssen?

Prü­fen Sie die Boni­tät – oder las­sen Sie sie prüfen 

Über­prü­fen Sie vor der Ent­schei­dung für einen Käu­fer, ob er sich die Immo­bi­lie über­haupt leis­ten kann. Bei­spiels­wei­se kön­nen Sie über eine Aus­kunf­tei wie die Schufa Infor­ma­tio­nen ein­ho­len. Aber in der Regel müs­sen Sie dafür Mit­glied sein, bei rela­tiv hohen Bei­trä­gen. Gemäß § 29 Abs. 2 des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes (BDSG) wird zudem ein „berech­tig­tes Inter­es­se“ gefor­dert. Der Nach­weis ver­langt For­mu­lie­rungs­ge­schick, dass Lai­en schwer­fal­len dürfte.

Sie kön­nen den Inter­es­sen­ten auch um eine Selbst­aus­kunft bit­ten, die er eben­falls bei der Schufa anfor­dern kann. Wich­tig dabei ist, dass die Aus­kunft aktu­ell ist und per­sön­li­che Daten und Score-Wer­te ent­hält, die eine Risi­ko­ein­schät­zung mög­lich machen. Zusätz­lich kann man eine Finan­zie­rungs­zu­sa­ge der Bank einfordern.

Sagen Sie ande­ren Inter­es­sen­ten nicht zu früh ab 

Im Hin­blick auf mög­li­che Finan­zie­rungs­ab­sa­gen soll­ten sie ande­ren Inter­es­sen­ten erst ver­läss­lich absa­gen, wenn der Kauf­ver­trag abge­schlos­sen ist. Blei­ben Sie mit Ihnen in Kon­takt. Da das einen ziem­li­chen Auf­wand bedeu­tet, soll­ten Sie mit einem Mak­ler zusam­men­ar­bei­ten. Bei die­sem füh­len sich Inter­es­sen­ten zudem auf­ge­ho­ben, weil er ihnen auch ande­re Objek­te zei­gen kann, wenn sie letzt­end­lich nicht in Fra­ge kom­men. Zudem prüft ein Mak­ler für Sie die Boni­tä­ten der Inter­es­sen­ten. Das erspart Ihnen Zeit und schützt Sie vor allem vor bösen Über­ra­schun­gen. Last but not least wird das Risi­ko gemin­dert, dass der Notar­ter­min abge­sagt wird.

Sie möch­ten sicher sein, dass Ihr Wunsch­in­ter­es­sent sich Ihre Immo­bi­lie auch wirk­lich leis­ten kann? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gerne.

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Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

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Wie kann ich mei­ne Immo­bi­lie ener­ge­tisch sanieren?

Die aktu­el­len Kri­sen zei­gen uns deut­lich: Gebäu­de müs­sen kli­ma­freund­li­cher wer­den. Doch was kön­nen Eigen­tü­mer tun, um CO2-Emis­sio­nen zu redu­zie­ren und Kos­ten zu spa­ren? Wer muss wie gesetz­lich nach­rüs­ten? Wie kann die Umstel­lung beim Ver­kauf unterstützen?

Im Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz wur­de Haus­be­sit­zern eine Nach­rüst­pflicht für ver­al­te­te Gas- und Öl-Heiz­kes­sel auf­er­legt, die einen Kon­stant­tem­pe­ra­tur-Kes­sel und eine Nenn­leis­tung von 4 bis 400 Kilo­watt auf­wei­sen. Doch auch wenn es lang­jäh­ri­ge Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­haus­be­sit­zer, die ihre Immo­bi­lie bereits vor Febru­ar 2002 selbst bewohn­ten, nicht betrifft, lohnt es sich schon vor dem Eigen­tü­mer­wech­sel ener­ge­tisch nachzurüsten.

 

Denn weil ein Neu­bau kaum noch bezahl­bar ist, suchen eini­ge Inter­es­sen­ten gezielt nach alten und güns­ti­ge­ren Bestands­im­mo­bi­li­en. Käu­fer müs­sen für die ener­ge­ti­sche Umstel­lung selbst ins Porte­mon­naie grei­fen. Um den Ver­kaufs­er­lös zu stei­gern und die alte Bestands­im­mo­bi­lie attrak­ti­ver zu machen, kön­nen Eigen­tü­mer vor­grei­fen und die Ener­gie­klas­se durch pas­sen­de Maß­nah­men ver­bes­sern. Um ener­ge­ti­sche Sanie­run­gen erschwing­li­cher zu machen, för­dert der Staat das Vor­ha­ben über die KfW-Bank mit För­der­sät­zen, die je nach Maß­nah­me unter­schied­lich hoch ausfallen.

 

Heiz­kes­sel nach­rüs­ten – über­prü­fen was mög­lich ist

 

Nicht alle Heiz­sys­te­me sind in jede Immo­bi­lie inte­grier­bar. Daher soll­te vor­her mit einem Exper­ten geprüft wer­den, ob und mit wie viel Auf­wand etwa eine Wär­me­pum­pe oder ein Pel­let­bren­ner nach­ge­rüs­tet wer­den kann. Ein unab­hän­gi­ger Ener­gie­be­ra­ter und ein Fach­hand­wer­ker kön­nen Eigen­tü­mer unter­stüt­zen. Dafür kön­nen Immo­bi­li­en­be­sit­zer auch das in Fach­be­trie­ben stan­dar­di­sier­te Ver­fah­ren „Hei­zungs-Check 2.0“ zur Heiz­sys­tem­be­wer­tung nut­zen. Aber auch der loka­le Immo­bi­li­en­mak­ler vor Ort kann Eigen­tü­mer, wenn es aus diver­sen Grün­den zeit­lich nicht passt, bei der Suche nach einem geeig­ne­ten Fach­ex­per­ten unter die Arme grei­fen. Die meis­ten Heiz­sys­te­me las­sen sich auch als hybri­de Vari­an­te mit Solar­ener­gie kombinieren.

 

Wär­me­däm­mung, Fens­ter tau­schen, nach­hal­tig Strom erzeugen

 

Vie­le alte Bestands­im­mo­bi­li­en haben ent­we­der eine schlech­te oder gar kei­ne Däm­mung. Und auch die Fens­ter sind mit­un­ter nicht auf einem opti­ma­len ener­ge­ti­schen Stand. Somit geht zu viel Wär­me nach drau­ßen ver­lo­ren. Auch hier soll­te mit einem Exper­ten geschaut wer­den, wie die Lage ist und was getan wer­den kann, um bei­spiels­wei­se den Wär­me­durch­gangs­ko­ef­fi­zen­ten (U‑Wert) bei Fens­tern und Däm­mung zu ver­bes­sern. Je gerin­ger der U‑Wert ist, des­to weni­ger Wär­me geht ver­lo­ren. Neben den übli­chen Dämm­stof­fen kann mitt­ler­wei­le auch mit See­gras, das als Mate­ri­al vie­le Vor­tei­le bie­tet, gedämmt wer­den. Zusätz­lich sor­gen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen für eine kli­ma­freund­li­che­re Strom­erzeu­gung. Wer noch wei­ter gehen will, kann mit einer Dach- oder Fas­sa­den­be­grü­nung im Som­mer einen Hit­ze­schutz und im Win­ter eine zusätz­li­che Wär­me­däm­mung ermög­li­chen. Außer­dem wird die Lebens­dau­er des Dachs wegen des Schut­zes vor Hagel und ande­ren Wit­te­rungs­ein­flüs­sen um cir­ca zehn Jah­re verlängert.

 

Sie möch­ten Ihr Haus ener­ge­tisch sanie­ren oder haben Fra­gen zum Ver­kauf? Dann kon­tak­tie­ren Sie uns. Wir bera­ten Sie – unver­bind­lich und kostenlos.

 

 

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Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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