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Kein Immo­bi­li­en­kauf ohne Notar

Um sicher­zu­stel­len, dass der Kauf Ihrer Immo­bi­lie am Ende bin­dend ist, muss der Notar die­sen recht­lich abwi­ckeln. Um eine schnel­le und pro­blem­lo­se Beur­kun­dung des Kaufs zu gewähr­leis­ten, benö­tigt der Notar im Vor­feld bestimm­te Infor­ma­tio­nen.

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In der Regel fin­den vor dem Notar­ter­min Ver­hand­lun­gen und Unter­zeich­nun­gen von Vor­ver­trä­gen statt. Der Käu­fer hat bereits eine Finan­zie­rungs­zu­sa­ge und hat even­tu­ell eine Immo­bi­li­en­be­sich­ti­gung durch­ge­führt. Erst dann tref­fen sich Eigen­tü­mer und Käu­fer beim Notar wieder.

Bei der Immo­bi­li­en­trans­ak­ti­on hat der Notar eine wich­ti­ge Auf­ga­be. Er über­prüft, ob alle erfor­der­li­chen Unter­la­gen vor­lie­gen und ob die Bedin­gun­gen des Kauf­ver­trags erfüllt sind. Das Ver­kaufs­do­ku­ment wird vom Notar ver­fasst und beglau­bigt. Dazu braucht er eini­ge Infor­ma­tio­nen: Ter­min der Immo­bi­li­en­über­ga­be, den Kauf­preis, alle Män­gel der Immo­bi­lie, den Grund­buch­aus­zug und wei­te­re rele­van­te Angaben.

Wenn eine Immo­bi­lie pri­vat ver­kauft wird, sind oft­mals meh­re­re Ter­mi­ne beim Notar erfor­der­lich. Ein pro­fes­sio­nel­ler Mak­ler hin­ge­gen ermög­licht es, den Pro­zess auf nur einen Beur­kun­dungs­ter­min beim Notar zu beschrän­ken. Beim Notar­ter­min wird der vor­her auf­ge­setz­te Ver­trag in Anwe­sen­heit des Ver­käu­fers und des Käu­fers ver­le­sen. Dies bie­tet auch die letz­te Gele­gen­heit für even­tu­el­le Ände­run­gen am Vertrag.

Wor­auf Sie beim Notar­ter­min ach­ten soll­ten, sehen Sie in unse­rem kur­zen Video. 

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Strom­fres­sern den Kampf ansagen

Vie­le Men­schen zah­len aktu­ell teil­wei­se mehr als dop­pelt so viel für Ihren Strom­ver­brauch als noch vor einem Jahr. Durch die gestie­ge­nen Ener­gie­prei­se suchen vie­le Eigen­tü­mer und Mie­ter Mög­lich­kei­ten, um den Ener­gie­ver­brauch zu sen­ken. Doch was sind die größ­ten Strom­fres­ser und was kann man gegen sie tun?

Wer Ener­gie­kos­ten redu­zie­ren möch­te, kommt um Strom­spa­ren nicht her­um. Zwei Fak­to­ren sind maß­geb­lich für einen hohen Ener­gie­ver­brauch ver­ant­wort­lich: Zum einen sind das Haus­halts­ge­rä­te, die per­ma­nent Strom zie­hen wie Kühl­schrank oder Gefrier­tru­he, aber auch Gerä­te, die im Stand-By-Modus betrie­ben wer­den. Zum ande­ren sind alte Gerä­te, die noch eine schlech­te Ener­gie­ef­fi­zi­enz auf­wei­sen, gro­ße Stromfresser.

Per­ma­nen­ter Stromverbrauch

Ener­gie­ex­per­ten emp­feh­len, bewuss­ter mit dem Strom­ver­brauch umzu­ge­hen, auch wenn es dafür etwas an Bequem­lich­keit kos­tet. Sie raten dazu, Stand-By-Gerä­te ganz aus­zu­schal­ten oder wo das nicht mög­lich ist, sie vom Strom zu tren­nen. Ent­we­der indem Sie den Ste­cker zie­hen oder Mehr­fach­steck­do­sen mit Kipp­schal­tern nut­zen, die Sie abschal­ten, wenn Sie die Gerä­te nicht nut­zen. Vor allem nachts bie­tet sich das an.

Bei Gerä­ten, die per­ma­nent Strom zie­hen müs­sen wie Kühl­schrank und Gefrier­tru­he soll­ten Sie über­prü­fen, ob sie wirk­lich so kalt ein­ge­stellt sein müs­sen, wie sie sind. Für die meis­ten Lebens­mit­tel genü­gen 8 Grad Cel­si­us. Zudem ver­brau­chen die­se Gerä­te mehr Strom, wenn sie ver­eist sind. Regel­mä­ßi­ges Abtau­en ist hier also sinnvoll.

Was auch oft über­se­hen wird, ist, dass vie­le Gerä­te auch Strom zie­hen, solan­ge sie an der Steck­do­se hän­gen, obwohl sie eigent­lich kei­nen Stand-By-Modus haben. Das kann bei­spiels­wei­se beim Elek­tro­ra­sie­rer oder bei einer Bohr­ma­schi­ne der Fall sein. Auch Lade­ge­rä­te zie­hen wei­ter Strom, obwohl kein Smart­pho­ne ange­schlos­sen ist.

Hoher Strom­ver­brauch durch alte Geräte

Da ver­al­te­te Gerä­te meist kei­ne zeit­ge­mä­ße, gute Ener­gie­ef­fi­zi­enz haben, raten Exper­ten, die­se nach und nach zu erset­zen. Denn auf lan­ge Sicht kann das eine Men­ge Strom­kos­ten spa­ren. Gleich­zei­tig soll­ten Sie beim Kauf neu­er Gerä­te auf die Ener­gie­spar­la­bel und einen hohen Ener­gie­ef­fi­zi­enz­wert wie bei­spiels­wei­se A+++ achten.

Auch beim Kochen kön­nen Strom­kos­ten redu­ziert wer­den. Ein Induk­ti­ons- oder Gas­herd ver­braucht am wenigs­ten Ener­gie. Bei einem Elek­tro­herd kön­nen Herd­plat­ten frü­her abge­schal­tet wer­den, da Sie mit der Rest­wär­me noch län­ge­re Zeit wei­ter­ko­chen können.

Auch Wäsche­trock­ner sind wah­re Strom­fres­ser. Die Wäsche auf der Lei­ne oder dem Wäsche­stän­der trock­nen zu las­sen, kann sich in Ihrem Porte­mon­naie deut­lich spür­bar machen.

Möch­ten Sie wis­sen, wie sich eine ener­ge­ti­sche Sanie­rung auf den Wert Ihrer Immo­bi­lie aus­wirkt? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © maxxyustas/Depositphotos.com

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Kön­nen wir als unver­hei­ra­te­tes Paar eine Immo­bi­lie kaufen?

Wenn Sie als unver­hei­ra­te­tes Paar ein Haus oder eine Woh­nung kau­fen möch­ten, soll­ten Sie zuvor ein paar Din­ge beach­ten: Wel­che Vor­keh­run­gen soll­te ich für den Fall einer Tren­nung oder auch den Tod des Part­ners tref­fen, um mich abzusichern?

Vie­le unver­hei­ra­te­te Paa­re haben nicht im Blick, dass im Fal­le des Todes des Part­ners sie nicht erb­be­rech­tigt sind. Ein Teil oder auch die gesam­te gemein­sam erwor­be­ne Immo­bi­lie kann dann an die Erben ent­spre­chend der gesetz­li­chen Erb­fol­ge fal­len. Um nicht mit lee­ren Hän­den da zu ste­hen, ist es rat­sam, eini­ge Rege­lun­gen zu treffen.

Ein­tra­gung im Grundbuch

Nur wer als Eigen­tü­mer im Grund­buch ein­ge­tra­gen ist, gilt im Rechts­ver­kehr als Eigen­tü­mer. Dage­gen spielt es kei­ne Rol­le, wie viel Sie für die Immo­bi­lie gezahlt haben. Steht nur Ihr Part­ner als Eigen­tü­mer im Grund­buch, haben Sie ohne einen ent­spre­chen­den Part­ner­schafts­ver­trag kei­ne Eigen­tums­rech­te. Ste­hen Sie bei­de im Grund­buch, wird im Todes­fall die Immo­bi­lie meist hälf­tig auf­ge­teilt. Eine Hälf­te gehört Ihnen, die ande­re geht an die Erben.

Part­ner­schafts­ver­trag beim Immobilienkauf

Einen Part­ner­schafts­ver­trag abzu­schlie­ßen, ist sinn­voll, wenn unter­schied­li­che Ein­zel­hei­ten genau gere­gelt wer­den sol­len. Bei­spiels­wei­se kann im Ver­trag doku­men­tiert wer­den, wer wie viel Eigen­ka­pi­tal zum Kauf der Immo­bi­lie ein­ge­bracht hat oder wer in wel­cher Höhe die Til­gung zahlt. Beim Part­ner­schafts­ver­trag ste­hen bei­de antei­lig als Eigen­tü­mer im Grundbuch.

Zudem soll­ten auch Details gere­gelt wer­den, wie bei­spiels­wei­se was gesche­hen soll, wenn einer die Raten nicht mehr zah­len kann oder wer im Fall einer Tren­nung in der Immo­bi­lie bleibt. Las­sen Sie sich zum Part­ner­schafts­ver­trag von einem Rechts­ex­per­ten und für die Immo­bi­lie von einem Immo­bi­li­en­ex­per­ten beraten.

GbR beim Immobilienkauf

Auch die Grün­dung einer GbR (Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts) ist beim Immo­bi­li­en­kauf mög­lich. Als Eigen­tü­mer steht dann die GbR im Grund­buch. Den Gesell­schaf­tern gehö­ren dann Antei­le am Ver­mö­gen der Gesell­schaft, also der Immo­bi­lie. Die Ein­zel­hei­ten wer­den dann im Gesell­schafts­ver­trag gere­gelt. So wer­den im Gesell­schafts­ver­trag die Antei­le bei­der Part­ner genau auf­ge­führt oder wel­che Rege­lun­gen im Fall der Tren­nung getrof­fen wurden.

Bei der Grün­dung einer GbR ist es Pflicht, über die geleis­te­ten Bei­trä­ge genau Buch zu füh­ren. Aber auch beim Part­ner­schafts­ver­trag ist es rat­sam, dies zu doku­men­tie­ren, um spä­te­rem Streit vorzubeugen.

Las­sen Sie sich zum Part­ner­schafts­ver­trag oder der Grün­dung einer GbR für den Immo­bi­li­en­kauf von einem Rechts- und einem Immo­bi­li­en­pro­fi beraten.

Sind Sie unsi­cher, wor­auf Sie als unver­hei­ra­te­tes Paar beim Immo­bi­li­en­kauf ach­ten müs­sen? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

 

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In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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Eigen­tü­mer, Ver­mie­ter, Bau­her­ren – was sich 2023 ändert – Teil 1

Kein Jah­res­an­fang ohne geän­der­te Geset­ze – auch in die­sem Jahr müs­sen sich Eigen­tü­mer, Ver­mie­ter und Bau­her­ren auf Neue­run­gen ein­stel­len. Die wich­tigs­ten Ände­run­gen lesen Sie hier.

Koh­len­di­oxid­kos­ten­auf­tei­lungs­ge­setz (CO2KostAufG)

Seit dem 1. Janu­ar 2023 tei­len sich Ver­mie­ter und Mie­ter die Kos­ten für den CO2-Aus­stoß bei Wohn­ge­bäu­den. Ist die Ener­gie­bi­lanz einer Immo­bi­lie sehr schlecht, tra­gen Ver­mie­ter 95 Pro­zent und Mie­ter 5 Pro­zent der Kos­ten. Ist die Ener­gie­bi­lanz sehr gut, etwa Stan­dard EH55, tra­gen Mie­ter 100 Pro­zent der Kos­ten. Die Auf­tei­lung der Kos­ten rich­tet sich nach dem CO2-Aus­stoß pro Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che im Jahr.

Gas­preis­brem­se

80 Pro­zent des pro­gnos­ti­zier­ten Jah­res­ver­brauchs von Gas und Fern­wär­me wer­den zwi­schen dem 1. März 2023 und dem 30. April 2024 gede­ckelt. Zur Ermitt­lung des Preis­de­ckels wur­de der Abschlag für Sep­tem­ber 2022 zugrun­de gelegt. Der Preis für Gas in die­sem Zeit­raum beträgt 12 Cent (brut­to) pro Kilo­watt­stun­de, für Fern­wär­me 9,5 Cent (brut­to).

Was dar­über hin­aus ver­braucht wird, wird zu den Prei­sen der gel­ten­den Lie­fer­ver­trä­ge berech­net. Bei Wohn­ge­bäu­den, die zen­tral geheizt wer­den, wird der Rabatt an die Mie­ter auf die ein­zel­nen Woh­nun­gen nach den bis­her ver­wen­de­ten Ver­tei­lungs­schlüs­seln verrechnet.

Hydrau­li­scher Abgleich gemäß Mit­tel­frist­ener­gie­ver­sor­gungs­si­che­rungs­maß­nah­men­ver­ord­nung (EnSimi­Mav)

Sowohl bei Nicht­wohn­ge­bäu­den mit Gas­zen­tral­hei­zungs­sys­te­men mit einer Flä­che von mehr als 1.000 Qua­drat­me­tern Heiz­flä­che als auch bei Wohn­ge­bäu­den ab zehn Wohn­ein­hei­ten muss bis zum 30. Sep­tem­ber 2023 ein hydrau­li­scher Abgleich durch­ge­führt wer­den. Bei weni­ger Wohn­ein­hei­ten haben Eigen­tü­mer noch bis zum 15. Sep­tem­ber 2024 Zeit.

Besteue­rung von Photovoltaikanlagen

Die Besteue­rung von klei­nen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen mit einer Maxi­mal­leis­tung von 30 kW wird ver­ein­facht. Die Ein­nah­men aus dem Betrieb der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen auf Ein­fa­mi­li­en­häu­sern oder Gewer­be­im­mo­bi­li­en sind somit künf­tig steu­er­frei. Das soll bereits ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2022 gelten.

Erhö­hung des linea­ren AfA-Satzes

Zum 1. Janu­ar 2023 wur­de der linea­re AfA-Satz zur Abschrei­bung von Wohn­ge­bäu­den von zwei auf drei Pro­zent ange­ho­ben. Damit gilt er für Wohn­ge­bäu­de, die nach dem 1. Janu­ar 2023 fer­tig­ge­stellt werden.

Sind Sie unsi­cher, wor­auf Sie ab jetzt als Eigen­tü­mer oder Ver­mie­ter ach­ten müs­sen? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

 

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In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © terroa/Depositphotos.com

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Video: Wie finan­zie­re ich bei den der­zei­ti­gen Markt­be­din­gun­gen eine Immobilie?

Alles wird teu­rer, auch der Traum vom Eigen­heim, der für vie­le Nor­mal­ver­die­ner immer wei­ter in die Fer­ne rückt. Doch wenn man ein paar Din­ge bei der Finan­zie­rung beach­tet, kann der Immo­bi­li­en­wunsch wahr werden.

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Wer wenig Geld hat und/ oder kein aus­rei­chen­des Eigen­ka­pi­tal, soll­te sich meh­re­re Schrit­te vor der eigent­li­chen Dar­le­hens­an­fra­ge genau anse­hen. Das betrifft die eige­ne Kre­dit­wür­dig­keit und die Über­sicht der eige­nen finan­zi­el­len Mit­tel sowie das eige­ne Kauf­vor­ha­ben. Zum letz­ten Punkt lässt sich anmer­ken, dass Inter­es­sen­ten unter bestimm­ten Bedin­gun­gen staat­li­che För­de­run­gen und attrak­ti­ve Ver­güns­ti­gun­gen von „umwelt­freund­li­chen“ Ban­ken erhal­ten können.

Aber auch Eigen­tü­mer, die bereits meh­re­re Jah­re ein Dar­le­hen abzah­len und dem­nächst eine Anschluss­fi­nan­zie­rung brau­chen, kön­nen von För­de­run­gen, einer genau­en finan­zi­el­len Pla­nung und Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Kre­dit­wür­dig­keit pro­fi­tie­ren. Für die Wei­ter­fi­nan­zie­rung ihrer Immo­bi­lie kön­nen Eigen­tü­mer zudem aus ver­schie­de­nen Anschluss­fi­nan­zie­rungs­mo­del­len wählen.

Wer ein Bau­dar­le­hen benö­tigt, kann auch durch eine kos­ten­güns­ti­ge Bau­pla­nung eine Immo­bi­lie finan­zier­ba­rer gestal­ten. Aber auch der Zustand und die Lage der Immo­bi­lie kön­nen den Preis nach unten drü­cken – egal, ob es sich um den Kauf einer Bestands­im­mo­bi­lie oder den Haus­bau han­delt. Aller­dings soll­ten bei einem sanie­rungs­be­dürf­ti­gen Objekt die mög­li­chen Mehr­kos­ten in der Finan­zie­rungs­an­fra­ge berück­sich­tigt werden.

Was wie von den ange­spro­che­nen Aspek­ten die Chan­cen auf das Eigen­heim erhö­hen kann, erklä­ren wir Ihnen im Video.

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Auch 2023 hel­fen wir Ihnen bei der Suche nach Ihrer Traumimmobilie

Ener­gie­kri­se, Infla­ti­on und stei­gen­de Zin­sen haben in die­sem Jahr ihre Spu­ren am deut­schen Immo­bi­li­en­markt hin­ter­las­sen. Die Nach­fra­ge nach Immo­bi­li­en ist teil­wei­se zurück­ge­gan­gen. Für Immo­bi­li­en­su­chen­de wie Immo­bi­li­en­ver­käu­fer ist es schwie­ri­ger gewor­den, zusam­men­zu­fin­den. Hier­für braucht es wie­der ver­stärkt einen Immo­bi­li­en­pro­fi, der bei­de Sei­ten zusam­men­bringt. Wie auch in die­sem Jahr ste­hen wir Käu­fern und Ver­käu­fern wie­der mit all unse­rer Exper­ti­se zur Seite.

Vie­le Immo­bi­li­en­su­chen­de sind durch die gestie­ge­nen Zin­sen ver­un­si­chert. Sie trau­en sich den Kauf einer Immo­bi­lie nicht mehr zu. Dabei ist eine Miet­woh­nung kaum eine Alter­na­ti­ve. Denn die Immo­bi­li­en­su­chen­den, die ihren Traum von den eige­nen vier Wän­den auf­ge­ge­ben haben, sor­gen wie­der für einen wach­sen­den Druck auf den Miet­markt. Dabei ist der Kauf einer Immo­bi­lie nach wie vor mög­lich, wenn man sei­ne Stra­te­gie an die ver­än­der­ten Markt­be­din­gun­gen anpasst.

Bezahl­ba­re Immo­bi­lie finden

Wir hel­fen Ihnen, eine pas­sen­de Immo­bi­lie für Ihr Bud­get zu fin­den. Ger­ne bera­ten wir Sie bei uns im Büro. Oder Sie legen auf unse­rer Web­sei­te einen Immo­bi­li­en­such­auf­trag an. Viel­leicht haben wir schon eine pas­sen­de Immo­bi­lie in unse­rem Bestand oder wir mel­den uns, wenn wir mit dem Ver­kauf einer Immo­bi­lie beauf­tragt wur­den, die zu Ihrem Anfor­de­rungs­pro­fil passt.

Hil­fe bei der Finanzierung

Zusätz­lich ver­mit­teln wir Ihnen einen Finan­zie­rungs­ex­per­ten, der Sie bei der Finan­zie­rung Ihrer Immo­bi­lie berät und mit Ihnen ermit­telt, wie viel Immo­bi­lie Sie sich leis­ten kön­nen. Etwa 20 Pro­zent des Immo­bi­li­en­prei­ses plus die Kauf­ne­ben­kos­ten wie Grund­er­werb­steu­er und Notar soll­ten Sie mit Ihrem Eigen­ka­pi­tal abde­cken. Durch eine Stre­ckung der Finan­zie­rung ist es mög­lich, die monat­li­che Belas­tung zu senken.

Ver­glei­chen Sie dar­über hin­aus Ange­bo­te ver­schie­de­ner Kre­dit­in­sti­tu­te. Und gehen Sie nur opti­mal vor­be­rei­tet zum Ter­min mit Ihrer Bank wegen einer Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung. Wir bera­ten Sie, wor­auf Sie hier­bei ach­ten müssen.

Rechts­si­che­rer Immobilienübergang

Haben wir eine pas­sen­de Immo­bi­lie gefun­den, unter­stüt­zen wir Sie bei der Ver­hand­lung mit dem Ver­käu­fer. Haben Sie sich mit dem Ver­käu­fer geei­nigt, beglei­ten wir den Immo­bi­li­en­über­gang von der Vor­be­rei­tung des Kauf­ver­trags über den Notar­ter­min bis zur Über­ga­be der Immo­bi­lie und dar­über hin­aus. Wir sor­gen für eine rei­bungs­lo­se und rechts­si­che­re Immobilientransaktion.

Haben Sie Fra­gen rund um den Immo­bi­li­en­kauf? Dann ste­hen wir Ihnen unver­bind­lich mit Rat und Tat zur Sei­te. Kon­tak­tie­ren Sie uns oder kom­men Sie in unse­rem Büro vorbei.

Wir bedan­ken uns bei Ihnen für die posi­ti­ve Zusam­men­ar­beit 2022 und wün­schen Ihnen eine schö­ne Weih­nachts­zeit sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2023!

 

 

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In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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Wie viel Eigen­ka­pi­tal brau­che ich für den Immobilienkauf?

Auch wenn die ange­ho­be­nen Zin­sen die Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung in den Augen vie­ler Immo­bi­li­en­su­chen­der erschwert haben, der Kauf einer Immo­bi­lie ist nach wie vor mög­lich. Immo­bi­li­en­su­chen­de müs­sen sich an die ver­än­der­ten Rah­men­be­din­gun­gen anpas­sen. Doch wie gelingt das und wie viel Eigen­ka­pi­tal wird benötigt?

Vie­le Ban­ken sind bei der Kre­dit­ver­ga­be vor­sich­ti­ger gewor­den – sagen Finan­zie­rungs­ex­per­ten. Bei der einen oder ande­ren Immo­bi­lie – vor allem in Rand­re­gio­nen wie bei­spiels­wei­se Bran­den­burg – wer­den sie Risi­ko­ab­schlä­ge vornehmen.

Zusätz­lich haben sie – laut Exper­ten – auch die Kre­dit­richt­li­ni­en ver­schärft. So wer­den inzwi­schen ande­re Pau­scha­len für Lebenshaltungs‑, Betriebs- und Heiz­kos­ten ange­setzt. Waren es bei den Betriebs- und Heiz­kos­ten in den letz­ten Jah­ren 2,50 Euro pro Qua­drat­me­ter, ver­an­schla­gen Ban­ken inzwi­schen bis zu vier Euro. Eben­so set­zen sie inzwi­schen zehn bis 15 Pro­zent höhe­re Pau­scha­len bei den Lebens­hal­tungs­kos­ten an.

Wie viel Eigen­ka­pi­tal erwar­ten die Banken?

Faust­re­gel: je mehr Eigen­ka­pi­tal Sie ein­brin­gen, des­to bes­ser sind die Kon­di­tio­nen. Min­des­tens soll­ten laut Finan­zie­rungs­ex­per­ten etwa 15 bis 20 Pro­zent des Immo­bi­li­en­prei­ses von Ihrem Eigen­ka­pi­tal abge­deckt sein.

Dar­über hin­aus müs­sen Sie die Kauf­ne­ben­kos­ten wie Grund­er­werb­steu­er und für den Notar von Ihrem Eigen­ka­pi­tal­an­teil zah­len, da die Ban­ken die­se Kos­ten nicht finan­zie­ren. Denn für die­se gibt es für die Ban­ken kei­nen mate­ri­el­len Gegen­wert, wodurch der Kre­dit abge­si­chert wäre.

Falls eine Bank den­noch die Finan­zie­rung dafür anbie­tet, wer­den die Zin­sen in der Regel sehr hoch sein. Alter­na­tiv kön­nen Sie auch einen zusätz­li­chen Raten­kre­dit oder einen pri­va­ten Kre­dit von Freun­den und Ver­wand­ten auf­neh­men, um die­se Kos­ten zu stem­men. Es ist in jedem Fall rat­sam, vor­her gründ­lich zu rech­nen, ob Sie die monat­li­chen Til­gungs­ra­ten für alle Kre­di­te bedie­nen können.

Bei­spiel

Wenn Sie bei­spiels­wei­se eine Immo­bi­lie kau­fen, die 300.000 Euro kos­tet, soll­ten Sie etwa 60.000 Euro – also 20 Pro­zent – Eigen­ka­pi­tal für die Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung ein­brin­gen. Die Grund­er­werb­steu­er liegt je nach Bun­des­land zwi­schen 3,5 und 6,5 Pro­zent des Kauf­prei­ses. Bei 6,5 Pro­zent müs­sen Sie also zusätz­lich 19.500 Euro ein­pla­nen. Die Notar­kos­ten belau­fen sich auf durch­schnitt­lich 1,5 Pro­zent des Kauf­prei­ses, also 4.500 Euro. Ins­ge­samt müs­sen in die­sem Bei­spiel also 84.000 Euro Eigen­ka­pi­tal­an­teil ein­ge­bracht werden.

Immo­bi­li­en­kauf ohne Eigenkapital

Ein Immo­bi­li­en­kauf ohne Eigen­ka­pi­tal ist unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen mög­lich. Wenn Sie über ein hohes Ein­kom­men ver­fü­gen, Ihre Lebens­hal­tungs­kos­ten nied­rig sind und die Immo­bi­lie güns­tig ist, kann Ihnen eine Bank auch eine 100-Pro­zent-Finan­zie­rung gewäh­ren. Der ent­schei­den­de Nach­teil ist jedoch, dass die Zin­sen hier­für sehr hoch sein wer­den. Sie müs­sen monat­lich also eine höhe­re Rate bezah­len und die Abzah­lung des Kre­dits wird län­ger dauern.

Las­sen Sie sich also von einem Finan­zie­rungs­ex­per­ten bera­ten, bevor Sie sich auf die Suche nach einer Immo­bi­lie begeben.

Sind Sie unsi­cher, wie Sie eine bezahl­ba­re Immo­bi­lie fin­den und finan­zie­ren kön­nen? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern und kön­nen Ihnen Finan­zie­rungs­ex­per­ten empfehlen.

 

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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CO2-Steu­er: Ab 2023 müs­sen auch Eigen­tü­mer zahlen

Ab dem 1. Janu­ar 2023 müs­sen Mie­ter und Ver­mie­ter die CO2-Steu­er zah­len. Bis­her zahl­ten nur die Mie­ter für die Emis­si­on von Koh­len­di­oxid. Wie die Steu­er zwi­schen Mie­ter und Ver­mie­ter geteilt wird, hängt von der Immo­bi­lie ab. Für eini­ge Eigen­tü­mer kann es teu­er werden.

Seit dem 1. Janu­ar 2021 zah­len Mie­ter die CO2-Steu­er auf Öl und Gas. Jähr­lich wird der Zer­ti­fi­kat-Preis pro aus­ge­sto­ße­ner Ton­ne CO2 ange­ho­ben. Waren es 2021 noch 25 Euro pro Ton­ne, waren es 2022 bereits 30 Euro. Auf­grund der gestie­ge­nen Ener­gie­prei­se wird die Anhe­bung 2023 aus­ge­setzt und Mie­ter und Ver­mie­ter von Wohn­ge­bäu­den tei­len sich die 30 Euro abhän­gig von der Ener­gie­bi­lanz der Immobilie.

Ab 2024 wer­den 35 Euro und ab 2025 45 Euro Zer­ti­fi­kat-Preis erho­ben. Ab 2026 wird der Zer­ti­fi­kat-Preis durch Ver­stei­ge­rung ermit­telt. Der Preis pro Ton­ne wird dann zwi­schen 55 und 65 Euro lie­gen. Ziel der CO2-Steu­er ist, Mie­ter zum Ener­gie­spa­ren und Ver­mie­ter zur ener­ge­ti­schen Sanie­rung zu animieren.

Wie wird geteilt?

Je schlech­ter die Ener­gie­bi­lanz der Wohn­im­mo­bi­lie, des­to grö­ßer ist der Anteil an der CO2-Steu­er, den Ver­mie­ter zah­len müs­sen. Wer­den bei­spiels­wei­se mehr als 52 Kilo­gramm pro Qua­drat­me­ter pro Jahr aus­ge­sto­ßen, müs­sen Ver­mie­ter maxi­mal 90 Pro­zent der CO2-Steu­er zah­len und Mie­ter nur 10 Prozent.

Erfüllt die Immo­bi­lie den Ener­gie­stan­dard EH55 und wer­den weni­ger als 12 Kilo­gramm pro Qua­drat­me­ter pro Jahr aus­ge­sto­ßen, muss der Ver­mie­ter gar nichts mehr zah­len und der Mie­ter trägt mit 100 Pro­zent die CO2-Steu­er allein.

Liegt der CO2-Aus­stoß zwi­schen 32 und 37 Kilo­gramm pro Qua­drat­me­ter und Jahr, zah­len Mie­ter und Ver­mie­ter jeweils 50 Pro­zent. Mit dem Stu­fen­mo­dell soll die pro­zen­tua­le Kos­ten­be­tei­li­gung der Ver­mie­ter und Mie­ter am jähr­li­chen CO2-Aus­stoß des ver­mie­te­ten Gebäu­des pro Qua­drat­me­ter geknüpft wer­den. Für Nicht­wohn­ge­bäu­de gilt zunächst eine 50:50-Regelung.

Auf wel­cher Stu­fe steht mei­ne Immobilie?

Um her­aus­zu­fin­den, in wel­chem Bereich Ihre Immo­bi­lie liegt, müs­sen Sie wis­sen, wie hoch die CO2-Emis­sio­nen pro Qua­drat­me­ter pro Jahr sind. Die­ser Wert steht im Ver­brauchs­aus­weis für Wohn­ge­bäu­de auf Sei­te 2.

För­de­rung ener­ge­ti­scher Sanierung

Die ener­ge­ti­sche Sanie­rung wird mit Zuschüs­sen über För­der­pro­gram­me und die Mög­lich­keit der steu­er­li­chen Abschrei­bung geför­dert. Eine Über­sicht über För­der­mit­tel bie­tet das Förder.Navi von NRW.Energy4Climate – ins­be­son­de­re für Nord­rhein-West­fa­len. Eben­so stellt auch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz eine För­der­da­ten­bank zur Verfügung.

Möch­ten Sie wis­sen, wie sich eine kli­ma­neu­tra­le Sanie­rung auf den Wert Ihrer Immo­bi­lie aus­wirkt? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

 

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In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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ESG – was Immo­bi­li­en­be­sit­zer wis­sen müssen

Bis zum Jahr 2050 soll nach EU-Vor­ga­ben der Gebäu­de­be­stand in Euro­pa nahe­zu kli­ma­neu­tral sein. Das betrifft 240 Mil­lio­nen Gebäu­de. Vor allem älte­re Bau­ten sind nach wie vor ener­ge­tisch inef­fi­zi­ent und für einen gro­ßen Teil der euro­päi­schen Treib­haus­gas­emis­sio­nen ver­ant­wort­lich. ESG (Envi­ron­men­tal [Umwelt], Social [Sozia­les], Gover­nan­ce [Unter­neh­mens­füh­rung]) soll hel­fen, Immo­bi­li­en auf die Kli­ma­an­for­de­run­gen umzu­stel­len. Was bedeu­tet das für Eigentümer?

ESG umfasst nach­hal­ti­ge, sozia­le und unter­neh­me­ri­sche Kri­te­ri­en. Die­se gel­ten aber nicht nur für Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men, Pro­jekt­ent­wick­ler und Inves­to­ren. Auch für Haus­be­sit­zer, die ihre Immo­bi­lie selbst bewoh­nen, kann es loh­nens­wert sein, eini­ge ESG-Kri­te­ri­en zu berück­sich­ti­gen. Denn eine nach­hal­ti­ge Immo­bi­lie ist oft auch eine spar­sa­me Immo­bi­lie. Sozia­le und auch ethi­sche Aspek­te dage­gen spie­len eher bei der Ver­mie­tung an Gewer­be­trei­ben­de eine Rolle.

Nach­hal­ti­ger Bau und gesetz­li­che Pflicht zum Nachrüsten

Res­sour­cen wie Öl und Gas sind nicht nur nicht unend­lich vor­han­den, sie wer­den wie aktu­ell auch immer teu­rer. Über kurz oder lang gewin­nen der nach­hal­ti­ge Neu­bau und die ener­ge­ti­sche Sanie­rung immer mehr an Bedeu­tung. Schon jetzt sind Käu­fer von alten Bestands­im­mo­bi­li­en durch das Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG) ver­pflich­tet, sie ener­gie­ef­fi­zi­ent zu sanie­ren und zu modernisieren.

Dabei ist es sinn­voll, sich von Energie‑, Immo­bi­li­en- sowie Finan­zie­rungs­ex­per­ten bera­ten zu las­sen, was tech­nisch und finan­zi­ell mach­bar sowie sinn­voll ist. Ein loka­ler Qua­li­täts­mak­ler hilft Ihnen, hier­für die rich­ti­gen Exper­ten zu fin­den. Er kann auch ein­schät­zen, wie sich ein­zel­ne Maß­nah­men auf den Wert Ihrer Immo­bi­lie auswirken.

För­de­run­gen für nach­hal­ti­ge Sanierungen

Für eine ener­ge­ti­sche Sanie­rung kön­nen bei der BAFA oder KfW För­der­mit­tel bean­tragt wer­den. Die För­de­rung ist umso höher, je nied­ri­ger der Ener­gie­ver­brauch der Immo­bi­lie nach der Sanie­rung ist. Wich­tig ist, die För­der­mit­tel zu bean­tra­gen, bevor Sie die Hand­wer­ker beauf­tra­gen. Zusätz­lich kön­nen bei der KfW-Bank auch sehr zins­güns­ti­ge Kre­di­te auf­ge­nom­men und staat­li­che Til­gungs­zu­schüs­se gewährt werden.

Als Eigen­heim­be­sit­zer unter­neh­me­risch denken

Das G für Gover­nan­ce, also Unter­neh­mens­füh­rung, betrifft zwar in der Regel eher Immo­bi­li­en­un­ter­neh­mer, Pro­jekt­ent­wick­ler und Inves­to­ren. Aber auch Eigen­heim­be­sit­zern kann beim geplan­ten Immo­bi­li­en­ver­kauf unter­neh­me­ri­sches Den­ken hilf­reich sein. Bei­spiels­wei­se ist eine trans­pa­ren­te Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem poten­zi­el­len Käu­fer wichtig.

So kann das wis­sent­li­che Ver­schwei­gen von Män­geln spä­ter recht­li­che Kon­se­quen­zen haben. Im Gegen­teil kann der offe­ne Umgang mit Män­geln dazu genutzt wer­den, den Ange­bots­preis zu recht­fer­ti­gen und den Ver­su­chen der Kauf­in­ter­es­sen­ten, den Preis nach unten zu ver­han­deln, ent­ge­gen­wir­ken. Mit der pas­sen­den Stra­te­gie lässt sich so ein markt­ge­rech­ter Ver­kaufs­er­lös erzielen.

Möch­ten Sie wis­sen, wie sich eine kli­ma­neu­tra­le Sanie­rung auf den Wert Ihrer Immo­bi­lie aus­wirkt? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

 

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Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

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Video: Der Ange­bots­preis und die rich­ti­ge Verkaufsstrategie

Käu­fer, die ver­su­chen, den Preis zu drü­cken – die­ses Sze­na­rio fürch­ten vie­le, die eine Immo­bi­lie ver­kau­fen wol­len. Das ver­lei­tet sie zu dem Feh­ler, einen höhe­ren Ver­kaufs­preis anzu­set­zen, um Ver­hand­lungs­spiel­raum zu haben. Aber Vor­sicht: das wirkt schnell unse­ri­ös und schreckt Inter­es­sen­ten ab. Die Fol­ge: Die Ver­mark­tungs­dau­er zieht sich in die Län­ge. Am Ende pas­siert das, was man nicht woll­te: die Immo­bi­lie muss unter Wert ver­kauft wer­den, um über­haupt noch einen Käu­fer zu finden.

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Eine bes­se­re Stra­te­gie ist die Wahl eines Ange­bots­prei­ses, der unter dem Real­wert der Immo­bi­lie liegt. Dies erhöht das Inter­es­se, sodass Sie ein Bie­ter­ver­fah­ren durch­füh­ren kön­nen. Da es dabei eini­ge recht­li­che Fak­to­ren zu beach­ten gilt, las­sen Sie das am bes­ten von einem Pro­fi-Mak­ler durchführen.

Alter­na­tiv kön­nen Sie auch auf die Stra­te­gie des mode­ra­ten Prei­ses set­zen. Die­ser liegt nur knapp über dem Real­wert und wird somit als fair emp­fun­den. Die­se Stra­te­gie führt zu einer kur­zen Ver­hand­lungs­dau­er und einem Ver­kaufs­preis, mit dem am Ende bei­de Par­tei­en zufrie­den sind.

Bevor Sie also in die Preis­ver­hand­lung gehen, müs­sen Sie wis­sen, wie viel Ihre Immo­bi­lie wirk­lich wert ist. Da die Wert­ermitt­lung ein kom­ple­xes Ver­fah­ren ist, las­sen Sie die­se am bes­ten von einem Immo­bi­li­en­ex­per­ten durch­füh­ren. Pla­nen Sie anschlie­ßend die pas­sen­de Stra­te­gie. Ein Qua­li­täts­mak­ler hilft Ihnen, die­se zu fin­den. Durch sei­ne lang­jäh­ri­ge Erfah­rung weiß er, wel­che Stra­te­gie zu wel­cher Immo­bi­lie am bes­ten passt.

Brau­chen Sie Hil­fe bei der Preis­fin­dung oder wol­len Sie Ihre Immo­bi­lie bewer­ten las­sen? Dann kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir hel­fen Ihnen, den pas­sen­den Käu­fer für Ihre Immo­bi­lie zu finden.