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Bar­rie­re­frei­er Umbau – wann loh­nen sich Kos­ten und Aufwand?

Vie­le Immo­bi­li­en­be­sit­zer möch­ten auch im Alter in ihren eige­nen vier Wän­den woh­nen blei­ben. Aber spä­tes­tens, wenn das Trep­pen­stei­gen immer schwe­rer fällt, den­ken vie­le über einen bar­rie­re­frei­en Umbau nach. Doch wann loh­nen sich Kos­ten und Auf­wand dafür?

Wer sei­nen Lebens­abend in der eige­nen Immo­bi­lie ver­brin­gen möch­te, soll­te sich schon früh­zei­tig über einen bar­rie­re­frei­en Umbau Gedan­ken machen. Denn ein alters­ge­rech­ter Umbau ist in der Regel ein Kraft­akt. Mit zwei, drei Umbau­maß­nah­men ist es oft nicht getan. In vie­len Fäl­len stel­len sich auch die Fra­gen, ob sich die Maß­nah­men finan­zi­ell loh­nen und wie sie sich auf den Wert der Immo­bi­lie aus­wir­ken. Her­mann Fer­rang und sein Team kön­nen Sie zu die­sem The­ma beraten.

Wel­che Maß­nah­men müs­sen getrof­fen werden?

Zunächst müs­sen Eigen­tü­mer her­aus­fin­den, wie umfang­reich ihre Immo­bi­lie ange­passt wer­den muss. In den meis­ten Fäl­len ist es sinn­voll, nicht nur die nahe­lie­gen­den Maß­nah­men wie Trep­pen­lift und bar­rie­re­freie Dusche umzu­set­zen, son­dern auch wei­ter zu den­ken. Zum Bei­spiel das Ent­fer­nen von Tür­schwel­len und die Ver­brei­te­rung der Türen für den Fall, dass man auf einen Roll­stuhl ange­wie­sen ist. Um her­aus­zu­fin­den, wel­che Maß­nah­men nötig und sinn­voll sind, soll­ten sich Immo­bi­li­en­be­sit­zer an das Ferrang.koeln-Team wen­den. In vie­len Fäl­len hängt es von der Beschaf­fen­heit und vom Zustand der Immo­bi­lie ab, wel­che Maß­nah­men umge­setzt wer­den kön­nen. Her­mann Fer­rang und sein Team kön­nen Sie hier durch ihre Erfah­rung und Exper­ti­se bera­ten oder einen Exper­ten für bar­rie­re­frei­en Umbau vermitteln.

Wel­che Kos­ten entstehen?

Um eine rea­lis­ti­sche Ein­schät­zung zu erhal­ten, wel­che Kos­ten der bar­rie­re­freie Umbau ver­ur­sacht, soll­ten Immo­bi­li­en­be­sit­zer sich unbe­dingt an einen Immo­bi­li­en­pro­fi, wie Her­mann Fer­rang, wen­den. Denn je nach Immo­bi­lie fal­len die Kos­ten unter­schied­lich aus. Kurz­fris­tig kön­nen klei­ne Umbau­ten das Woh­nen in der eige­nen Immo­bi­lie erleich­tern. Auf lan­ge Sicht könn­ten dann aber wei­te­re Maß­nah­men nötig wer­den. Eigen­tü­mer, die die Umbau­maß­nah­men mög­lichst vor­aus­schau­end und in einem Rutsch erle­di­gen möch­ten, stel­len oft fest, dass die Kos­ten höher sind als erwar­tet und kom­men um einen Kre­dit nicht herum.

Wel­che recht­li­chen Vor­ga­ben gibt es?

Gesetz­li­che Vor­ga­ben für die bar­rie­re­freie Gestal­tung von Wohn­ge­bäu­den befin­den sich in der DIN 18040–2. Dar­in wer­den Anfor­de­run­gen gere­gelt wie Bewe­gungs­flä­chen in Räu­men, Ver­kehrs­flä­chen, Min­dest­tie­fe der Aus­stat­tung sowie die Min­dest­brei­te von Türen und Durch­gän­gen oder auch der Ein­bau von unter­fahr­ba­ren Möbeln in Küche und Bad, damit auch Roll­stuhl­fah­rer gut an Küchen­ar­beits­plat­te und Wasch­be­cken herankommen.

Haben Sie Fra­gen zum bar­rie­re­frei­en Umbau Ihrer Immo­bi­lie? Dann kon­tak­tie­ren Sie uns. Wir bera­ten Sie gerne.

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/?wt_cc1=wohnen&wt_cc2=pri|bestandimmobilie&wt_mc=6918175651_213337444717&wt_kw=b_6918175651_%2Bbarrierefrei%20%2Bkfw&wt_cc3=6918175651_kwd-357644252097_213337444717

https://www.pflege-durch-angehoerige.de/so-nutzen-sie-alle-zuschuesse-fuer-einen-behindertengerechten-badumbau-optimal-aus/

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © keiphoto/Depositphotos.com

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Wenn das Zuhau­se nicht mehr zum Alter passt

Vie­le Senio­ren haben die Erfah­rung bereits gemacht: Das Häus­chen, das sie sich in der Blü­te ihres Lebens gekauft haben, ist ihnen zu groß gewor­den und die Pfle­ge der Immo­bi­lie zu anstren­gend. So erging es auch Eli­sa­beth und Die­ter L.

Vor 20 Jah­ren zogen die Kin­der von Eli­sa­beth und Die­ter L. aus. Toch­ter Susan­ne begann ihr Stu­di­um in Würz­burg und Sohn Tho­mas fand eine Arbeits­stel­le in Frank­furt am Main. Heu­te haben bei­de eige­ne Fami­li­en und ein eige­nes Haus. Eli­sa­beth hat­te damals vie­le Ideen, was sie mit dem gewon­ne­nen Platz anfan­gen könn­te. Am Ende leb­te sich dann in Tho­mas‘ Zim­mer ihr Mann mit sei­nem Modell­ei­sen­bahn-Hob­by aus. Susan­nes Zim­mer blieb Gäs­te­zim­mer – wur­de aber immer sel­te­ner genutzt.

Die Haus­ar­beit wird immer schwerer

Vor ein paar Mona­ten ver­hob sie sich, als sie im Gar­ten Unkraut jäte­te. Auch Die­ter fiel das Rasen­mä­hen immer schwe­rer. Bei­de mach­ten sich Gedan­ken, wie lan­ge sie die Haus­pfle­ge noch bewäl­ti­gen kön­nen. Am Ende kamen sie zu dem Schluss, dass das Haus nicht mehr zu ihrer Lebens­pha­se passt. Doch wie soll­te es wei­ter­ge­hen? Sie möch­ten zwar wei­ter­hin im Eigen­heim woh­nen, doch es soll­te ihrem Alter ent­spre­chend ein paar Bedin­gun­gen erfül­len: Es muss wenig Arbeit machen, alters­ge­recht und im bes­ten Fal­le bar­rie­re­frei sein. Zudem müs­sen die Wege zu Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten und Ärz­ten kurz sein. Des­halb ent­schie­den sich Eli­sa­beth und Die­ter ihr Haus zu ver­kau­fen und in eine Eigen­tums­woh­nung in der Nähe ihres Soh­nes Tho­mas zu ziehen.

Was soll aus mit dem gelieb­ten Haus geschehen?

Doch beim Ver­kauf ihres Hau­ses stell­te sich die Fra­ge: Wie viel ist es aktu­ell über­haupt wert? Susan­ne emp­fahl ihnen den Wert pro­fes­sio­nell ermit­teln zu las­sen, um das Opti­mum aus dem Ver­kauf her­aus­zu­ho­len. Sie such­te im Inter­net nach einem Qua­li­täts­mak­ler in der Regi­on. Nach der Wert­ermitt­lung waren Eli­sa­beth und Die­ter von der Exper­ti­se des Mak­lers über­zeugt, sodass sie ihn mit dem Ver­kauf der Immo­bi­lie beauf­trag­ten. Schlüs­sig und trans­pa­rent konn­te er ihnen erklä­ren, wie er den Wert der Immo­bi­lie ermit­telt. Zudem küm­mer­te er sich um die Beschaf­fung der ver­kaufs­re­le­van­ten Unter­la­gen und über­nahm das Manage­ment der Inter­es­sen­ten und die Besich­ti­gun­gen. Da er auch vir­tu­el­le Besich­ti­gun­gen für die Immo­bi­lie anbie­ten konn­te, redu­zier­ten sich für Eli­sa­beth und Die­ter die Besich­ti­gungs­ter­mi­ne in ihrem noch bewohn­ten Zuhau­se. Für sie lief der Immo­bi­li­en­ver­kauf rei­bungs­los und sor­gen­frei. Der Mak­ler fand für sie sogar eine neue pas­sen­de Woh­nung. Mit den Käu­fern ihres Hau­ses ver­ein­bar­te er, dass sie erst in zwei Mona­ten ein­zie­hen kön­nen, wenn Eli­sa­beth und Die­ter aus­ge­zo­gen sind.

Hil­fe vom Profi

Auch wenn Eli­sa­beth und Die­ter nicht viel Arbeit mit dem Haus­ver­kauf hat­ten, muss­ten sie doch fest­stel­len, wie zeit- und arbeits­auf­wen­dig so etwas ist. Am Ende waren sie froh, dass ihnen jemand die­se Arbeit abge­nom­men hat. Die­ter ist über­zeugt, dass sie das selbst in einer ver­gleich­bar kur­zen Zeit nicht geschafft hät­ten und der Käu­fer sie viel­leicht beim Preis noch gedrückt hät­te. Von dem, was von Ver­kaufs­er­lös und Kauf der Eigen­tums­woh­nung noch übrig blieb, konn­ten sie sich und ihren Enkeln sogar noch ein paar lang­ge­heg­te Wün­sche erfül­len. Eli­sa­beths Fazit: „Wenn Haus­ver­kauf, dann nur mit Makler.“

Sie fra­gen sich, ob Ihre Immo­bi­lie noch zu Ihrem Alter passt und wel­che Mög­lich­kei­ten Sie haben, wenn nicht? Kon­tak­tie­ren Sie Ferrang.Koeln! Wir bera­ten Sie.

 

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14135/umfrage/deutschland-anteil-senioren-an-der-bevoelkerung/

https://de.wikipedia.org/wiki/Seniorenwohnung

https://de.wikipedia.org/wiki/Betreutes_Wohnen

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © JackyBrown/Depositphotos.com

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Der Weih­nachts­mann und das Alter

Mit gro­ßen Schrit­ten nähern wir uns dem Hei­li­gen Abend und damit auch dem Jah­res­en­de. Auch für den Weih­nachts­mann beginnt nun die stres­sigs­te Zeit des Jah­res. Aber nicht nur die Weih­nachts­zeit scheint für den net­ten, alten Herrn mit der roten Müt­ze schwie­rig gewe­sen zu sein. Lang­sam kommt der Weih­nachts­mann näm­lich in das Alter, in dem die Kno­chen nicht mehr so ganz wol­len, wie er es ger­ne hät­te. Sogar ein neu­es Zuhau­se muss­te her. 

Lie­ber Weih­nachts­mann, wie ist es Dir in die­sem Jahr ergangen? 

Es hät­te bes­ser sein kön­nen. Beim Trai­nie­ren mei­ner Ren­tie­re bin ich von mei­nem Schlit­ten gefal­len und seit­dem ist mei­ne Hüf­te ein­fach nicht mehr die­sel­be. Die Trep­pen zu mei­nem kusche­li­gen Wohn­zim­mer kom­me ich nicht mehr so ein­fach hin­auf. Des­halb habe ich beschlos­sen, in ein klei­ne­res Haus zu ziehen.

Das klingt ja span­nend. Wie haben sie das denn allein geschafft? Ihre Zeit ist doch sicher knapp. 

Eigent­lich hat­te ich tat­säch­lich vor mei­ne alte Immo­bi­lie ganz allein zu ver­kau­fen. Aber zwi­schen Wunsch­zet­tel lesen, Spiel­zeug bas­teln und Ren­tie­re trai­nie­ren, blieb mir ein­fach kei­ne Zeit dazu. Außer­dem woll­te ich kei­ne Trau­be an unan­ge­kün­dig­ten Besu­chern in mein Haus las­sen. Mein Spiel­zeug­bas­tel­elf emp­fahl mir dann einen Mak­ler, den ich dann um Hil­fe bat.

Ein Mak­ler am Nord­pol? Wie konn­te er denn helfen? 

Der Mak­ler hat mir sämt­li­che Arbei­ten abge­nom­men. Als er mein Haus bewer­te­te und mir den Ver­kaufs­preis nann­te, fiel ich fast aus mei­nem Schau­kel­stuhl. Ich hat­te kei­ne Ahnung, wie viel ein Haus am Nord­pol wert ist. Danach mach­te er Fotos und fer­tig­te ein Expo­sé an. Die­ses braucht man wohl, um eine Immo­bi­lie ver­mark­ten zu kön­nen. Am Ende fand der Mak­ler drei geeig­ne­te Inter­es­sen­ten. Einer von ihnen ent­schied sich dann für mein Haus. Ins­ge­samt ging das alles sehr schnell.

Das klingt ja wirk­lich nach einem Pro­fi-Mak­ler mit einer aus­ge­zeich­ne­ten Markt­kennt­nis. Wo woh­nen Sie denn jetzt? 

Ich habe mich für ein klei­nes, bar­rie­re­frei­es Haus ent­schie­den. Das ist ide­al für das Woh­nen im Alter. Auch der Gar­ten ist nun viel klei­ner und somit leich­ter zu pfle­gen. Am Ende des Ver­kaufs war sogar noch so viel Geld übrig, dass ich mir einen neu­en, beque­men Sitz für mei­nen Schlit­ten kau­fen konn­te. So ein ganz moder­ner mit Navi und einem Kakao­hal­ter dran. Jetzt kann es also los­ge­hen mit dem Geschenkeverteilen.

Vie­len Dank lie­ber Weih­nachts­mann, dass Sie sich die Zeit genom­men haben! 

Soll­ten auch Sie auf der Suche nach einer neu­en Immo­bi­lie sein, dann kon­tak­tie­ren Sie uns. Wir hel­fen Ihnen gerne.

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/547785/umfrage/umfrage-in-deutschland-zur-wohnsituation-von-senioren-nach-altersgruppen/

https://www.noradsanta.org/

https://de.wikipedia.org/wiki/Seniorenwohnung

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © prometeus/Depositphotos.com

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Wozu lebens­lan­ges Wohnrecht?

Ein lebens­lan­ges Wohn­recht erlaubt Men­schen, eine Immo­bi­lie zu bewoh­nen, ohne sie zu besit­zen oder Mie­te dafür zu zah­len. Sich die­ses Recht zu sichern, kann in ver­schie­de­nen Situa­tio­nen sinn­voll sein, etwa im Fal­le einer Schen­kung oder Immo­bi­li­en­ver­ren­tung. Dabei gibt es eini­ge Details zu beach­ten. Wie funk­tio­niert das also mit dem lebens­lan­gen Wohnrecht?

Die Mie­ten stei­gen und der Wohn­raum ist knapp. Des­halb fra­gen sich vie­le Men­schen – vor allem Senio­ren –, wie sie ihren Wohn­raum auch dann absi­chern kön­nen, wenn sie ihre eige­ne Immo­bi­lie ver­kau­fen oder ver­äu­ßern. Ein lebens­lan­ges Wohn­recht ist hier die Lösung. Wer die­ses Recht besitzt, darf bis zu sei­nem Lebens­en­de in dem jewei­li­gen Haus oder der jewei­li­gen Woh­nung woh­nen, auch wenn er nicht (mehr) der Eigen­tü­mer ist. Das Wohn­recht ist fest an die Immo­bi­lie gebun­den. Soll­te die­se erneut ver­kauft wer­den, darf der Inha­ber des Wohn­rechts also trotz­dem dar­in woh­nen bleiben.

Schen­kung oder Verrentung

Ein lebens­lan­ges Wohn­recht kann zum Bei­spiel ver­ein­bart wer­den, wenn Eltern ihr Haus auf ihr Kind über­tra­gen möch­ten, um Erb­schafts­steu­er zu spa­ren, und den­noch dar­in woh­nen blei­ben möch­ten. Eine ande­re Mög­lich­keit ist auch die Immo­bi­li­en­ver­ren­tung. Hier kön­nen Eigen­tü­mer ihre Immo­bi­lie zu einer „Ren­te aus Stein“ machen – und mit einem lebens­lan­gen Wohn­recht dar­in woh­nen blei­ben. Das Geld für ihre Immo­bi­lie kön­nen Sie als Ein­mal­zah­lung oder als monat­li­che Ren­te erhal­ten – oder auch als Misch­form aus bei­den Varianten.

Wohn­recht ins Grund­buch ein­tra­gen lassen

Wer ein Wohn­recht besitzt, soll­te es ins Grund­buch ein­tra­gen las­sen. Denn nur so ist es recht­lich abge­si­chert. Ist es nicht im Grund­buch ein­ge­tra­gen, kann es bei­spiels­wei­se bei einem Besit­zer­wech­sel ange­foch­ten oder sogar auf­ge­ho­ben wer­den. Steht das lebens­lan­ge Wohn­recht dage­gen im Grund­buch, kann es dem Wohn­recht­in­ha­ber nicht ent­zo­gen oder gekün­digt wer­den. Dar­über hin­aus ist es sinn­voll, sich ein Rück­for­de­rungs­recht ein­räu­men zu las­sen. So kann die Immo­bi­lie zurück­ge­for­dert wer­den, falls die Kin­der, denen sie durch eine Schen­kung über­tra­gen wur­de, in eine Insol­venz gera­ten. Die Immo­bi­lie ist dann vor der Voll­stre­ckung geschützt und geht statt­des­sen zurück an die Eltern.

Nieß­brauch­recht statt Wohnrecht

Im Gegen­satz zum Wohn­recht beinhal­tet das Nieß­brauch­recht ein Nutz­recht an einer Immo­bi­lie. Die­ses Recht ist zum Bei­spiel sinn­voll, wenn der Wohn­rechts­in­ha­ber pfle­ge­be­dürf­tig wird und in einem Pfle­ge­heim betreut wer­den muss. Dann nützt ihm das Wohn­recht wenig. Das Nieß­brauch­recht hin­ge­gen gestat­tet ihm auch, die Räu­me, die er nicht selbst bewoh­nen kann oder will, zu ver­mie­ten. Mit den Miet­ein­nah­men kann er mög­li­cher­wei­se die Pfle­ge­kos­ten finan­zie­ren, aber auch bei einer Aus­wan­de­rung oder län­ge­ren Abwe­sen­heit vom Wohn­ort bleibt ihm durch die Ver­mie­tung eine Ein­nah­me­quel­le erhal­ten. Dabei trägt der Inha­ber des Nieß­brauch­rechts aber auch die wirt­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung für die Immo­bi­lie und muss die anfal­len­den Bewirt­schaf­tungs- und Instand­hal­tungs­kos­ten übernehmen.

Möch­ten Sie wis­sen, ob sich lebens­lan­ges Wohn­recht für Sie und Ihre Immo­bi­lie lohnt? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Sie benö­ti­gen wei­te­re Informationen: 

https://www.wohnen-im-alter.de/geld-recht/vorsorge/lebenslanges-wohnrecht

https://praxistipps.focus.de/lebenslanges-wohnrecht-diese-rechte-und-pflichten-stecken-dahinter_124027

https://www.presseportal.de/pm/82277/4638514

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

 

Foto: © cherriesjd/Depositphotos

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Lohnt sich alters­ge­rech­ter Umbau?

Vie­le, die sich ein Haus gekauft haben, hat­ten sich dabei vor­ge­stellt, bis im hohen Alter dar­in zu woh­nen. Im Alter stel­len sich dann jedoch stei­le Trep­pen und feh­len­de Hal­te­grif­fe in Dusche oder Bade­wan­ne als Schwie­rig­kei­ten her­aus. Fast jede Immo­bi­lie lässt sich mit Umbau­ten bar­rie­re­frei und alters­ge­recht her­rich­ten. Doch lohnt sich das?

Im Ruhe­stand stel­len vie­le Men­schen fest, dass ihre Immo­bi­lie ihnen doch zu groß gewor­den ist. Seit­dem die Kin­der aus dem Haus sind, wer­den die Zim­mer im ers­ten Stock allen­falls gele­gent­lich als Gäs­te­zim­mer genutzt. Auch die Pfle­ge des Gar­tens fällt immer schwe­rer. Dann fra­gen sich vie­le Men­schen, ob ihr Haus eigent­lich noch das rich­ti­ge für sie ist. Gleich­zei­tig fällt es ihnen aber auch schwer, sich davon zu tren­nen. Denn vie­le schö­ne Erin­ne­run­gen sind damit ver­bun­den. Die eige­nen Kin­der sind hier auf­ge­wach­sen und haben im Gar­ten Ver­ste­cken gespielt. In den alten Kin­der­zim­mern ste­hen immer noch die Spiel­sa­chen im Regal. Wer kann sich schon davon tren­nen? Auf der ande­ren Sei­te aber: Wie lässt sich ein sol­ches Haus noch bewoh­nen und pfle­gen, wenn die eige­nen Kräf­te nachlassen?

Wel­che Umbau­mög­lich­kei­ten gibt es?

Ein bar­rie­re­frei­er Umbau kann hier in sehr vie­len Fäl­len Abhil­fe schaf­fen. Dafür ste­hen Ihnen unter ande­rem fol­gen­de Maß­nah­men zur Ver­fü­gung: Haus- und Woh­nungs­tü­ren las­sen sich ver­brei­tern, wenn irgend­wann ein Roll­stuhl nötig sein soll­te. Für die­sen Fall las­sen sich auch Schwel­len abbau­en, Stu­fen besei­ti­gen und Ram­pen anle­gen. Oft fällt auch der Gang in die Dusche schwer, weil sie höher liegt. Die­se lässt sich auch auf Boden­ni­veau absen­ken. Für bes­se­ren Halt kön­nen Stütz- und Hal­te­sys­te­me in Dusche und Bade­wan­ne instal­liert und rutsch­fes­te Böden ein­ge­baut wer­den. Das Pro­blem der Trep­pen lässt sich mit einem Trep­pen­lift lösen.

Gut pla­nen und Kos­ten im Blick behalten

Drei Din­ge sind beim bar­rie­re­frei­en Umbau jedoch zu beach­ten: Begin­nen Sie ers­tens früh­zei­tig mit der Pla­nung, am bes­ten, solan­ge Sie als Eigen­tü­mer selbst noch fit und gesund sind. Über­le­gen Sie sich zwei­tens, wel­che Umbau­maß­nah­men wirk­lich nötig und sinn­voll sind. Suchen Sie sich gege­be­nen­falls Rat bei einem Exper­ten. Und Exper­ten soll­te drit­tens auch die Durch­füh­rung der Umbau­ten über­las­sen werden.

Beden­ken Sie jedoch eins: Ein bar­rie­re­frei­er Umbau hat natür­lich auch eine Kehr­sei­te. In der Regel ist er nicht gera­de güns­tig. Vie­le Eigen­tü­mer müs­sen dafür Rück­la­gen ver­wen­den. Außer­dem bedeu­tet der alters­ge­rech­te Umbau nicht unbe­dingt eine Wert­stei­ge­rung Ihrer Immo­bi­lie. Unter Umstän­den woh­nen Eigen­tü­mer wäh­rend der Umbau­pha­se wochen­lang auf einer Baustelle.

Die Alter­na­ti­ve: Umzug in eine alters­ge­rech­te Wohnung

Stellt sich her­aus, dass sich ein alters­ge­rech­ter Umbau nicht lohnt oder nicht mög­lich ist, ist viel­leicht ein Umzug in eine alters­ge­rech­te Woh­nung die bes­te Lösung. Der Haus­ver­kauf kann durch­aus genug Geld brin­gen für eine alters­ge­rech­te Eigen­tums­woh­nung und etwas übrig las­sen für Rei­sen oder was Sie sich sonst schon lan­ge gön­nen woll­ten. Bevor Sie den Umbau begin­nen, las­sen Sie sich in jedem Fall von einem Exper­ten bera­ten, was in Ihrer Situa­ti­on sinn­voll ist.

Möch­ten Sie wis­sen, ob sich ein alters­ge­rech­ter Umbau Ihrer Immo­bi­lie lohnt? Kon­tak­tie­ren Sie uns. Wir bera­ten Sie gern.

 

 

https://de.statista.com/themen/172/senioren/

https://de.wikipedia.org/wiki/Betreutes_Wohnen

https://www.barrierefreie-immobilie.de/kosten-und-foerderung/foerderung/

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

 

foto: Hugo­Wai­te / Pixabay

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Wie wich­tig ist die Immo­bi­li­en­la­ge beim Woh­nen im Alter?

Mit zuneh­men­dem Altem wer­den kur­ze Wege immer wich­ti­ger. Dar­an soll­ten Sie den­ken, wenn Sie eine Immo­bi­lie erwer­ben, in der Sie Ihren Lebens­abend ver­brin­gen möch­ten. Ein weit­läu­fi­ges Vil­len­vier­tel im Grü­nen mag ver­lo­ckend erschei­nen, aber sind dort auch Ärz­te und Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten fuß­läu­fig erreich­bar? Lesen Sie hier, wor­auf Sie bei der Lage unbe­dingt ach­ten müssen. 

Arzt

Wenn die Zip­per­lein immer mehr wer­den, dann ist ein guter Arzt gefragt. Aber wie fin­det man den nächst bes­ten? Die ers­te Anlauf­stel­le auf der Suche nach einem Arzt ist im Ide­al­fall die Ärz­te­kam­mer oder kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung Ihrer Regi­on. In den meis­ten Bun­des­län­dern gibt es hier bereits eine Online-Arzt­su­che, zusätz­lich kön­nen Sie auch eine tele­fo­ni­sche Bera­tung in Anspruch neh­men. Die Kam­mern geben zuver­läs­si­ge Aus­kunft über die fach­li­chen Qua­li­fi­ka­tio­nen eines Arz­tes und wei­te­re Infor­ma­tio­nen wie Sprech­zei­ten, qua­li­täts­ge­si­cher­te Zusatz­leis­tun­gen und wei­te­re in der Pra­xis prak­ti­zie­ren­de Ärz­te. So erhal­ten Sie eine Über­sicht über alle in Fra­ge kom­men­den Ärz­te in Ihrer Nähe.

Kran­ken­häu­ser

Für den Not­fall gewapp­net zu sein, ist eigent­lich in jedem Alter eine gute Idee. Gera­de im Ren­ten­al­ter gewinnt dies aber immer mehr an Bedeu­tung. Was, wenn man die Trep­pen hin­un­ter­fällt? Es ist gut ein Kran­ken­haus in der Nähe zu haben. Damit kann eine schnel­le Anfahrt des Kran­ken­wa­gens und somit eine schnel­le Ver­sor­gung gewähr­leis­tet wer­den. Aber auch für den jewei­li­gen Part­ner bie­tet sich ein Kran­ken­haus in der Nähe an. So kön­nen Sie schnall mal Besuch empfangen .


Supermärkte

Im Alter fällt das Lau­fen zuneh­mend schwe­rer und auch das Auto­fah­ren macht nicht mehr so viel Spaß, wie im jün­ge­ren Alter. Daher soll­te man bei der Wohn­la­ge dar­auf ach­ten, dass die Lebens­mit­tel­ver­sor­gung auch fuß­läu­fig orga­ni­siert wer­den kann. Infor­mie­ren Sie sich also vor­her ganz genau dar­über, wel­che Super­märk­te oder klei­ne­re Lebens­mit­tel­ge­schäf­te es in Ihrem Umkreis gibt.


Die Fami­lie

Die Ent­fer­nung zur Fami­lie ist ein nicht unwe­sent­lich, wenn es um das Woh­nen im Alter geht. Schließ­lich ist die Fami­lie nicht nur ein wich­ti­ger Bestand­teil Ihres Sozi­al­le­bens, son­dern auch eine gro­ße Hil­fe im Alter. Soll­ten Sie also ein­mal Hil­fe oder Pfle­ge im Alter benö­ti­gen, wäre es ide­al, wenn die Fami­lie kurz­fris­tig vor­bei­kom­men und Ihnen hel­fen kön­nen. Außer­dem gibt Ihnen eine kur­ze Ent­fer­nung zur Fami­lie die Mög­lich­keit Ihre Enkel­kin­der auf­wach­sen zu sehen und das Fami­li­en­le­ben in vol­len Zügen genie­ßen zu können.

In Ihrer Umge­bung ist die ärzt­li­che Ver­sor­gung schlecht und Sie über­le­gen des­halb umzu­zie­hen und Ihre Immo­bi­lie zu ver­kau­fen? Wir bera­ten Sie ger­ne zu Ihren Optionen. 

Nicht fün­dig geworden: 

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14135/umfrage/deutschland-anteil-senioren-an-der-bevoelkerung/

https://de.wikipedia.org/wiki/Seniorenwohnung

https://de.wikipedia.org/wiki/Betreutes_Wohnen

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

Foto: © Magurok/depositphotos.com