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Umzugs­kos­ten sparen

Neu­er Job? Die Fami­lie ver­grö­ßert sich? Sie haben geerbt? In eine neue Immo­bi­lie zu zie­hen ist nicht nur aus per­sön­li­chen Grün­den sehr auf­re­gend. Es kann auch noch sehr viel teu­rer und anstren­gen­der wer­den als geplant. Zum Bei­spiel dann, wenn man sei­ne Umzugs­kos­ten nicht rich­tig kalkuliert. 

Wenn man sei­ne Immo­bi­lie wegen per­sön­li­cher Ver­än­de­run­gen ver­kauft, so kann das ganz schön anstren­gend sein. Dazu gehö­ren nicht nur die Suche nach einer neu­en Immo­bi­lie und der Ver­kauf der alten, son­dern auch die Pla­nung des Umzugs. Rich­tig geplant kann ein Umzug durch­aus rei­bungs­los und har­mo­nisch von sich gehen. Wenn man ihn nicht rich­tig plant, kann er nicht nur chao­tisch, son­dern auch rich­tig teu­er werden.

Der pas­sen­de Umzugs­ter­min hilft Umzugs­kos­ten zu sparen. 

Zum Bei­spiel kann sich die Wahl des Umzugs­ter­mins posi­tiv auf den Geld­beu­tel aus­wir­ken. Über­le­gen Sie zunächst ob Sie ein Pri­vat­fahr­zeug benut­zen oder sich einer Spe­di­ti­on bedie­nen wol­len. Falls Sie die Spe­di­ti­on bevor­zu­gen, ver­mei­den Sie die Umzugs-Stoß­zei­ten. Das heißt, dass Spe­di­tio­nen auf­grund der gro­ßen Nach­fra­ge am Monats­en­de und auch an den Wochen­en­den teu­rer sind. Am güns­tigs­ten sind Spe­di­tio­nen dage­gen in der Regel unter der Woche und am 6. Bis 13. Oder 18. Bis 24. Eines Monats.

Nut­zen Sie den Umzug, um Ihren Haus­rat aus­zu­sor­tie­ren. Tren­nen Sie sich von den Din­gen, die Sie nicht mehr benö­ti­gen. Die­ses Aus­sor­tie­ren macht sich in zwei­er­lei Hin­sicht bezahlt. Zum einen bekom­men Sie einen Über­blick dar­über, was Sie wirk­lich besit­zen und was Sie even­tu­ell noch gebrau­chen kön­nen und zum ande­ren mini­miert das Aus­sor­tie­ren Ihr Umzugs­vo­lu­men und somit auch die Trans­port­kos­ten. Soll­ten Sie die nicht benö­tig­ten Din­ge ver­kau­fen, fließt unter Umstän­den viel­leicht sogar noch etwas Geld in die Haushaltskasse.

Neben der Spe­di­ti­on, sind auch die Kos­ten für die Umzugs­kar­tons und das Ver­pa­ckungs­ma­te­ri­al nicht außer Acht zu las­sen und kön­nen ein gro­ßes Loch in die Umzugs­kas­se rei­ßen. Es emp­fiehlt sich bei nahe­ge­le­ge­nen Super­märk­ten, Elek­tro­ge­schäf­ten und Bau­märk­ten nach nicht mehr benö­tig­ten Ver­pa­ckungs­ma­te­ri­al zu fra­gen. Gege­be­nen­falls eig­net sich auch Klei­dung her­vor­ra­gend als Pols­ter- und Füllmaterial.

Durch Steu­ern Umzugs­kos­ten sparen. 

Soll­ten Sie aus beruf­li­chen Grün­den umzie­hen, lohnt sich die­ser Umzug auch in steu­er­li­cher Hin­sicht, da der Gesamt­be­trag in Form von Wer­bungs­kos­ten steu­er­lich gel­tend gemacht wer­den kann. Bei einem Umzug aus pri­va­ten Grün­den kön­nen Umzie­hen­de 20 Pro­zent der abzugs­fä­hi­gen Aus­ga­ben, aber maxi­mal 4.000 Euro, von der Steu­er zurück­be­kom­men. Wech­seln Per­so­nen aus gesund­heit­li­chen Grün­den ihren Wohn­ort, erkennt das Finanz­amt Kos­ten, die den zumut­ba­ren Eigen­an­teil über­schrei­ten, als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen an. In die­sem Fall müs­sen Umzie­hen­de dem Amt ein ärzt­li­ches Attest vorlegen.

Sie pla­nen einen Umzug und haben noch kei­ne pas­sen­de Immo­bi­lie? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gerne. 

 

Nicht gefun­den, was Sie suchen? Dann lesen Sie hier:

https://www.steuern.de/umzugskosten.html

https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCndigung_von_Mietvertr%C3%A4gen

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

 

 

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