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Viel Lärm ums Haus? Das kön­nen Sie dage­gen tun

Ver­läuft die Auto­bahn hin­term Haus? Don­nern Flug­zeu­ge in der Ein­flug­schnei­se über Ihren Gar­ten hin­weg? Wackeln alle 30 Minu­ten die Wän­de, weil ein Zug am Gar­ten­zaun vor­bei­bret­tert? Lärm kann einem das Leben in den eige­nen vier Wän­den rich­tig schwer machen. Aber anstatt unschö­ner Schall­schutz­wän­de gibt es moder­ne, cle­ve­re, und gut­aus­se­hen­de Kon­zep­te, die vor Lärm schüt­zen. Das…

Ver­läuft die Auto­bahn hin­term Haus? Don­nern Flug­zeu­ge in der Ein­flug­schnei­se über Ihren Gar­ten hin­weg? Wackeln alle 30 Minu­ten die Wän­de, weil ein Zug am Gar­ten­zaun vor­bei­bret­tert? Lärm kann einem das Leben in den eige­nen vier Wän­den rich­tig schwer machen. Aber anstatt unschö­ner Schall­schutz­wän­de gibt es moder­ne, cle­ve­re, und gut­aus­se­hen­de Kon­zep­te, die vor Lärm schützen. 

Das moder­ne Zau­ber­wort im Schall­schutz heißt Sound­s­ca­ping. Es ist eine ästhe­tisch anspre­chen­de­re Lösung als die klas­si­schen Schall­schutz­wän­de. Das Wort ist eine Zusamm­men­set­zung aus den eng­li­schen Wör­tern für Geräusch: „Sound“ und Land­schaft: „Land­s­cape“. Gemeint ist damit, dass eine Geräusch­um­ge­bung erzeugt wird. Das funk­tio­niert, indem unan­ge­neh­me Geräu­sche von ange­neh­men über­la­gert wer­den. Das klingt zwar erst­mal nach stö­ren­den Geräu­schen durch­ein­an­der – ist es aber nicht. Sound­s­ca­ping haben Sie sicher schon erlebt, ohne sich des­sen bewusst gewe­sen zu sein. Denn seit eini­ger Zeit wird es bereits in Städ­ten und Ein­kaufs­zen­tren erfolg­reich genutzt. Musik ist da die ein­fachs­te Vari­an­te, um den Lärm zu „ver­rin­gern“. Eine ande­re Vari­an­te ist Vogel­ge­zwit­scher. Das Gan­ze funk­tio­niert des­halb, weil unser Gehirn die ange­neh­me­ren Klän­ge betont. Für den haus­ei­ge­nen Gar­ten gibt es mit Bäu­men und Sträu­chern natür­li­ches Sound­s­ca­ping, es kann aber auch künst­lich erzeugt werden.

Muss eine Immo­bi­lie wegen der schall­in­ten­si­ven Umge­bung ver­kauft wer­den, kann durch Sound­s­ca­ping der pro­ble­ma­ti­sche akus­ti­sche Ein­druck ver­rin­gert wer­den. Und zwar durch natür­li­che Mani­pu­la­ti­on. Damit sind zum Bei­spiel Pflan­zen gemeint. Hier kann das Rascheln von Blät­tern sowie hohem Gras im Wind eine ange­neh­me Wir­kung erzie­len. Zwar lässt sich der Wind nicht beein­flus­sen, aber Pflan­zen, die schon bei gerings­tem Wind sanft rau­schen, neh­men einem die­se „Arbeit“ ab. Immer­grü­ner Bam­bus oder hohe Grä­ser kön­nen die­se Bedin­gung erfüllen.

Außer­dem eig­nen sich ande­re immer­grü­ne Pflan­zen mit mög­lichst gro­ßen und run­den Blät­tern, um vor Lärm zu schüt­zen. Die gro­ßen, run­den Blät­ter „schlu­cken“ und „zer­streu­en“ den Schall regel­recht wie Schall­schutz­wän­de. Auch Hecken und Büsche hel­fen gegen den Krach. Sie müs­sen jedoch natür­lich gleich­mä­ßig dicht anein­an­der ste­hen und dür­fen auch am Boden nicht kahl sein. Gras am Boden hilft zusätz­lich den Lärm zu dämp­fen. Efeu ist bei­spiels­wei­se beson­ders gut geeig­net. Schließ­lich ist er immer­grün, die Form der Blät­ter ist fast opti­mal und sie sind sogar so aus­ge­rich­tet, dass der Schall „abge­fan­gen“ wird. Dass sie sowohl an son­ni­gen wie an schat­ti­gen Orten gedei­hen ist ein zusätz­li­cher Fak­tor. Der soge­nann­te run­ze­li­ge Schnee­ball ist eben­falls gut geeig­net. Auch er ist immer­grün, gedeiht gut auf Gar­ten­bö­den und im Halb­schat­ten, und auch sei­ne Blät­ter wach­sen so, dass sie den Lärm „drau­ßen“ halten.

Anders lässt sich der Lärm im eige­nen Gar­ten auch mit Was­ser­spie­le über­la­gern. Geräu­sche von plät­schern­dem Was­ser sind für vie­le Men­schen ange­nehm und hel­fen, den Lärm „dahin­ter“ ver­schwin­den zu las­sen. Und es muss nicht mal der gro­ße Spring­brun­nen sein. Eine klei­ne Scha­le, aus der das Was­ser tropft, kann schon genü­gen. Bei wem es doch etwas lau­ter ist, der kann auch einen Brun­nen nut­zen. Wer einen Gar­ten­teich besitzt für den ist viel­leicht ein klei­ner Bach, der dort hin­ein plät­schert, eine schö­ne Lösung. Dabei emp­fin­den vie­len Men­schen unter­schied­lich, wie laut das Was­ser rau­schen darf. Das kann jedoch ein­ge­stellt wer­den, zum Bei­spiel aus wel­cher Höhe das Was­ser fließt.

Haben Sie eine Immo­bi­lie in einer schwie­ri­gen Lage? Kon­tak­tie­ren Sie uns. Wir bera­ten Sie gern.

 

Foto: Gotti1979 / pixabay.com