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War­um das Nach­lass­ver­zeich­nis beim Immo­bi­li­en­er­be wich­tig ist

Was gehört eigent­lich alles zum Erbe? Immer wie­der hin­ter­las­sen Ver­stor­be­ne etwas, von dem die Erben gar nichts wis­sen. Das reicht vom teu­ren Schmuck­stück über Akti­en bis hin zu Grund­stü­cken. Gele­gent­lich gehö­ren auch Schul­den dazu. Für einen Über­blick und als Ent­schei­dungs­hil­fe, ob das Erbe ange­nom­men oder bes­ser aus­ge­schla­gen wer­den soll­te, dient das Nach­lass­ver­zeich­nis. Doch was müs­sen Erb­las­ser bei der Erstel­lung beachten?

Vor allem wenn es viel zu ver­er­ben gibt, ist ein Nach­lass­ver­zeich­nis sinn­voll. Dabei ist es rat­sam, mit der Erstel­lung eines Nach­lass­ver­zeich­nis­ses früh­zei­tig zu begin­nen. Denn je grö­ßer das Erbe ist, des­to umfang­rei­cher und zeit­auf­wen­di­ger ist die Erstel­lung des Nach­lass­ver­zeich­nis­ses. Für Erben ist die Situa­ti­on schwie­rig, wenn es kaum oder gar kei­ne geord­ne­ten Unter­la­gen gibt.

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Wann ist ein Nach­lass­ver­zeich­nis nötig?

Wenn es nicht so viel zu ver­er­ben gibt oder die Erben wis­sen, was sie erben, ist ein Nach­lass­ver­zeich­nis nicht nötig. Es gibt aber Situa­tio­nen, in denen dar­auf nicht ver­zich­tet wer­den kann. Dies ist bei­spiels­wei­se der Fall, wenn der Erb­las­ser jeman­den beauf­tragt hat, sei­nen letz­ten Wil­len aus­zu­füh­ren. Ein Tes­ta­ments­voll­stre­cker muss den Erben ein Nach­lass­ver­zeich­nis über­ge­ben. Eben­so muss es erstellt wer­den, wenn Steu­ern auf das Erbe anfal­len. Denn dann ver­langt das Finanz­amt eine Über­sicht über das Erbe. Eben­so kön­nen Erb­be­rech­tig­te, denen ein Pflicht­teil zusteht, eine Über­sicht ver­lan­gen. Hin­ter­lässt der Ver­stor­be­ne Schul­den, kön­nen auch Gläu­bi­ger ein sol­ches Schrift­stück verlangen.

Wann muss das Nach­lass­ver­zeich­nis nota­ri­ell beglau­bigt sein?

Genügt einem Erben, dem ein Pflicht­teil zusteht, das „ein­fa­che“ Nach­lass­ver­zeich­nis nicht, muss nach § 2314 BGB der Notar das Nach­lass­ver­zeich­nis beglau­bi­gen. Hat der Erb­las­ser kein Nach­lass­ver­zeich­nis erstellt, muss es in die­sem Fall auch noch erstellt wer­den. Dabei darf sich der Notar aller­dings nicht allein auf die Anga­ben aller Erben ver­las­sen, son­dern muss selbst nach­for­schen. Hier­für kon­tak­tiert er auch Geld­in­sti­tu­te und Ver­si­che­run­gen. Die­se mühe­vol­le und zeit­auf­wen­di­ge Dienst­leis­tung muss von den Erben bezahlt wer­den. Die Gebüh­ren rich­ten sich nach dem Nachlasswert.

Was steht im Nach­lass­ver­zeich­nis, wenn eine Immo­bi­lie ver­erbt wurde?

Wie Geld­ver­mö­gen und ande­re Ver­mö­gens­wer­te gehö­ren auch Immo­bi­li­en ins Nach­lass­ver­zeich­nis. Inklu­si­ve aller dazu­ge­hö­ri­gen Anga­ben. Bei ver­mie­te­ten Immo­bi­li­en müs­sen auch die Mie­ter sowie die Miet­ver­trä­ge auf­ge­lis­tet werden.

Was die Immo­bi­lie im Nach­lass­ver­zeich­nis betrifft: Ein loka­ler Qua­li­täts­mak­ler kann durch sei­ne jah­re­lan­ge Erfah­rung Erb­las­sern und Erben hel­fen. Dar­über hin­aus ist er mit Nota­ren in der Regi­on ver­netzt und kann Eigen­tü­mer pro­fes­sio­nell beraten.

Sind Sie sich unsi­cher, was mit Ihrer Erb­im­mo­bi­lie gesche­hen soll? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir bera­ten Sie gern.

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

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