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War­um Sie Män­gel offen kom­mu­ni­zie­ren sollten

Nie­mand kauft ger­ne die Kat­ze im Sack. Bei hohen Inves­ti­ti­ons­sum­men gilt die­ses Sprich­wort noch ein­mal mehr. Wer eine Immo­bi­lie ver­kauft, fährt des­halb am bes­ten, wenn er von Anfang an ehr­lich ist und Män­gel nicht ver­schweigt. Denn Kauf­in­ter­es­sen­ten über­prü­fen die ver­meint­li­che Traum­im­mo­bi­lie mit Argus­au­gen und nut­zen nicht kom­mu­ni­zier­te Män­gel, um den Preis zu drücken.

Immo­bi­li­en­ei­gen­tü­mer haben häu­fig Angst, zu einem zu gerin­gen Preis zu ver­kau­fen. Denn sicher­lich wol­len die Kauf­in­ter­es­sen­ten am Ende noch ein­mal ver­han­deln.  Also macht man sie lie­ber gar nicht erst auf Män­gel auf­merk­sam, um kei­ne Ver­hand­lungs­ba­sis zu lie­fern. Eine Stra­te­gie, die zunächst plau­si­bel wirkt, tat­säch­lich jedoch oft den gegen­tei­li­gen Effekt erzielt.

Wer eine Immo­bi­lie kau­fen möch­te, beschäf­tigt sich meist meh­re­re Mona­te mit dem ört­li­chen Immo­bi­li­en­markt und weiß des­halb schnell, wor­auf er beim Kauf ach­ten muss. Des­halb weiß er auch: Kei­ne Immo­bi­lie ist perfekt.

Auch bringt es nichts, eigent­li­che Män­gel als Vor­tei­le zu ver­pa­cken. Wer sich die Lage einer Immo­bi­lie ein­mal auf der Kar­te ansieht, wird schnell her­aus­fin­den, dass mit „per­fek­te Ver­kehrs­an­bin­dung“ eigent­lich „liegt direkt an der Auto­bahn“ gemeint ist.

Wich­tig ist es des­halb, den Wert der Immo­bi­lie von einem Exper­ten genau prü­fen zu las­sen und sich nicht aus­schließ­lich auf Preis­rech­ner im Inter­net oder den Ver­gleich mit Immo­bi­li­en aus der Umge­bung zu ver­las­sen. Ein Mak­ler bezieht alle indi­vi­du­el­len Merk­ma­le in sei­ne pro­fes­sio­nel­le Bewer­tung mit ein und lie­fert so ein umfas­sen­des Gut­ach­ten, das jeg­li­chen Ver­su­chen den Preis zu drü­cken standhält.

So spa­ren Sie sich lan­ge Ver­hand­lungs­zei­ten und spre­chen von Anfang an nur ernst­haft inter­es­sier­te Käu­fer an. Denn wäh­rend der feh­len­de Stell­platz für den Wagen für den einen ein Aus­schluss­kri­te­ri­um sein mag, ist er für den ande­ren über­haupt kein Pro­blem. Wie stark ein Man­gel wiegt und ob er über­haupt als sol­cher wahr­ge­nom­men wird, ist von Inter­es­sent zu Inter­es­sent unterschiedlich.

Des­halb erspa­ren Ver­käu­fer sich unnüt­ze Besich­ti­gun­gen, wenn sie ihre Ver­kaufs­un­ter­la­gen mög­lichst voll­stän­dig und neu­tral hal­ten. Auch bei Fotos kommt es dar­auf an, den Raum rea­li­täts­ge­treu zu zei­gen, gleich­zei­tig jedoch eine wohn­li­che Atmo­sphä­re zu schaf­fen. Mak­ler haben in der Regel Kon­takt zu Foto­gra­fen, die sich auf hoch­wer­ti­ge Immo­bi­li­en­fo­tos spe­zia­li­siert haben. Am bes­ten prä­sen­tie­ren Sie alle rele­van­ten Räu­me, denn wenn Inter­es­sen­ten nur Bil­der des Wohn­zim­mers sehen, Küche, Bad und Schlaf­zim­mer aber feh­len, kommt schnell der Ver­dacht auf, dass etwas nicht stimmt.

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Foto: © dale­bor /Depositphotos.com