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Woh­nen im Alter: Umzug ins Pflegeheim

Pfle­ge­be­dürf­ti­ge, die den All­tag in den eige­nen vier Wän­den nicht mehr bewäl­ti­gen kön­nen, haben eini­ge Mög­lich­kei­ten Hil­fe zu bekom­men. Der letz­te und auch manch­mal der bes­te Weg ist der Umzug in ein Pfle­ge­heim. Für Eigen­tü­mer und deren Ange­hö­ri­ge stel­len sich ab die­sem Zeit­punkt eini­ge Fra­gen. Wie fin­de ich eine pas­sen­de Unter­brin­gung? Und was soll aus…

Pfle­ge­be­dürf­ti­ge, die den All­tag in den eige­nen vier Wän­den nicht mehr bewäl­ti­gen kön­nen, haben eini­ge Mög­lich­kei­ten Hil­fe zu bekom­men. Der letz­te und auch manch­mal der bes­te Weg ist der Umzug in ein Pfle­ge­heim. Für Eigen­tü­mer und deren Ange­hö­ri­ge stel­len sich ab die­sem Zeit­punkt eini­ge Fra­gen. Wie fin­de ich eine pas­sen­de Unter­brin­gung? Und was soll aus der Immo­bi­lie werden?

Wer bar­rie­re­frei wohnt, hat im Alter weni­ger Probleme.

Mit unse­rer Unter­stüt­zung ist Ihr alters­ge­rech­tes Zuhau­se nicht­weit. Kon­tak­tie­ren Sie uns!

 

Ist der Umzug ins Pfle­ge­heim beschlos­sen, geht es an die Orga­ni­sa­ti­on des Unter­fan­gens. Hier soll­te nicht auf exter­ne fach­li­che Exper­ti­se ver­zich­tet wer­den. Bei der Suche nach dem pas­sen­den Heim kön­nen die Pfle­ge­kas­sen hel­fen. Wenn es um die Immo­bi­lie geht, wis­sen wir, wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt. Wir kön­nen indi­vi­du­el­le und pas­sen­de Lösungs­vor­schlä­ge anbieten.

Ver­mie­ten, ver­er­ben oder doch verkaufen?

Oft soll die Immo­bi­lie im Besitz der Fami­lie blei­ben. Doch das ist nicht in jedem Fall mach­bar. Wer über­legt die Immo­bi­lie zu ver­mie­ten, muss sich im Kla­ren sein, dass auf ihn Eini­ges an Pflich­ten und Rech­ten zukommt. Die Miet­ver­trä­ge müs­sen rechts­si­cher sein und das Gebäu­de ver­wal­tet sowie in Instand gehal­ten wer­den. Je nach Zustand der Immo­bi­lie muss even­tu­ell schon im Vor­feld Geld für eine ener­ge­ti­sche Sanie­rung oder Moder­ni­sie­rung in die Hand genom­men werden.

Eine wei­te­re Lösung ist das Ver­er­ben der Immo­bi­lie. Ent­we­der als Vor­er­be oder mit Tes­ta­ment. Aber Ach­tung: Neben den tes­ta­men­ta­ri­schen Erb­be­rech­tig­ten wer­den spä­ter auch ande­re Ver­wand­te gesetz­lich ein Recht auf das Immo­bi­li­en­er­be haben. Oft bil­den sich Erben­ge­mein­schaf­ten, in denen es im schlimms­ten Fall zu gericht­li­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen kom­men kann. Auch beim Vor­er­be bleibt Fami­li­en­streit meist nicht aus.

Der Immo­bi­li­en­ver­kauf ist vor allem dann eine Opti­on, wenn kei­ner in der Immo­bi­lie woh­nen möch­te, eine Ver­mie­tung aus diver­sen Grün­den nicht in Fra­ge kommt oder wenn sich Ange­hö­ri­ge eine noch zu finan­zie­ren­de Immo­bi­lie nicht leis­ten kön­nen. Aber auch wenn Ange­hö­ri­ge weit weg woh­nen und die Eltern zu sich in die Nähe in ein benach­bar­tes Pfle­ge­heim holen, ist der Ver­kauf oft die bes­te Lösung. Mit einem Ver­kauf kön­nen zudem die Kos­ten für das Heim gezahlt wer­den. Die Ent­schei­dung, was mit der Immo­bi­lie pas­siert, soll­te gut durch­dacht wer­den. Es ist daher sinn­voll, wen Sie mit uns den wei­te­ren Weg besprechen.

Ein gutes Pfle­ge­heim finden

Senio­ren­hei­me haben oft nicht den bes­ten Ruf. Über­ar­bei­te­te Mit­ar­bei­ter, zu wenig Zeit für die Bewoh­ner sowie deren schlech­te Behand­lung sind nur eini­ge Grün­de dafür. Daher ist die Wahl des rich­ti­gen Senio­ren­heims umso wich­ti­ger. Dafür hat der Staat 2019 eine Qua­li­täts­prü­fung der Hei­me ein­ge­führt, die nicht nur durch die Hei­me selbst erfolgt. Auch exter­ne Fach­in­stan­zen neh­men die Kon­trol­le vor. Die Ergeb­nis­se der Qua­li­täts­prü­fung las­sen sich über die Pfle­ge­kas­sen wie bei­spiels­wei­se der AOK-Pfle­ge­heim­su­che oder der Betriebs­kran­ken­kas­se fin­den. Aber bevor es auf die Suche geht, soll­ten sich Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge im Vor­feld eine Check­lis­te mit allen wich­ti­gen Bedin­gun­gen, Wün­schen und Bedürf­nis­sen machen. Auch ein Besuch der poten­zi­el­len Ein­rich­tun­gen ist bei der Wahl des pas­sen­den Hei­mes unerlässlich.

Suchen Sie eine Lösung für eine Immo­bi­lie, weil einer Ihrer Ange­hö­ri­gen ins Pfle­ge­heim zieht? Kon­tak­tie­ren Sie uns! Wir unter­stüt­zen Sie gerne. 

 

Hin­wei­se

In die­sem Text wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Weib­li­che und ander­wei­ti­ge Geschlech­ter­iden­ti­tä­ten wer­den dabei aus­drück­lich mit­ge­meint, soweit es für die Aus­sa­ge erfor­der­lich ist.

 

Recht­li­cher Hin­weis: Die­ser Bei­trag stellt kei­ne Steu­er- oder Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar. Bit­te las­sen Sie die Sach­ver­hal­te in Ihrem kon­kre­ten Ein­zel­fall von einem Rechts­an­walt und/oder Steu­er­be­ra­ter klären.

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